Leseförderung Bibliotheken ermöglichen lebenslanges Lernen: Vom Kleinkind bis zu den Senioren

Bayerns Bibliotheken sind wertvolle Kultur- und Wissensvermittler für Jung und Alt
Bayerns Bibliotheken sind wertvolle Kultur- und Wissensvermittler für Jung und Alt

In Bayerns Bibliotheken werden Leseförderung, kulturelle Teilhabe und lebenslanges Lernen großgeschrieben: Mit ihrem Angebot erreichen sie Jung und Alt. Sichtbar wird dies in der Veranstaltungsreihe „Bibliotheken im Lebensbogen“.

Staatssekretär Bernd Sibler
Staatssekretär Bernd Sibler

„Bibliotheken sind wertvolle Kultur- und Wissensvermittler. Mit ihrem Angebot vor Ort und ihren vielfältigen Kooperationen mit Vereinen, Institutionen und anderen Bildungsträgern fördern sie kulturelle Teilhabe und lebenslanges Lernen. Sie können – auch über neue Informations- und Kommunikationstechnologien – Menschen jeden Alters erreichen und für ihr vielfältiges Angebot begeistern“, erklärt Staatssekretär Sibler mit Blick auf das reiche Spektrum der Einrichtungen.

Staatssekretär Sibler besucht im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bibliotheken im Lebensbogen“ mehrere Einrichtungen, die Angebote für jede Altersgruppe machen und damit den gesamten Lebensbogen eines Menschen abbilden. „Lebenslanges Lernen gewinnt in unserer heutigen Informationsgesellschaft immer mehr an Bedeutung. Daher richten unsere Bibliotheken ihre Angebote noch stärker an den Bedürfnissen der verschiedenen Altersgruppen aus. Sie werden so zu lebenslangen Begleitern, die passgenaue Angebote der Bildung, aber auch der Fort- und Weiterbildung machen“, so der Staatssekretär. Den Auftakt der Veranstaltungsreihe machte Bernd Sibler in Straubing.

Stadtbibliothek Straubing nimmt schon die Jüngsten an die Hand: Leseförderung mit japanischer Theaterkunst

Staatssekretär Bernd Sibler besuchte zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „Bibliotheken im Lebensbogen“ ein Kinderprojekt

„Die Stadtbibliothek Straubing zeigt mit ihrem neuen Angebot des japanischen Papiertheaters ‚Kamishibai‘ eindrucksvoll, wie mitreißende Leseförderung schon für die Kleinsten gelingen kann. Sie nimmt bereits die Jüngsten mit kreativen Methoden an die Hand. Damit erfüllt sie eine wesentliche Aufgabe unserer Bibliotheken: lebenslanges Lernen zu ermöglichen – vom Kleinkind bis zu den Senioren“, betonte Staatssekretär und Vorsitzender des Bayerischen Bibliotheksverbands (BBV) Bernd Sibler im Oktober bei seinem Besuch in Straubing.

Dort standen Kinder im Kindergarten-, Vorschul- und Grundschulalter  im Mittelpunkt, für die Vorlese- und Erzählstunden mit der Form des „Kamishibai“ lebendiger gestaltet werden. In dieser Form des Theaters können Bildfolgen und Bilder aus Bilderbüchern gezeigt werden, der Erzähler bleibt beim Vorlesen und Erzählen direkt neben der Bühne. Er kann so Blickkontakt mit dem Publikum aufnehmen und ein Gespräch über das Gehörte und Gesehene beginnen.

Kulturelle Teilhabe und lebenslanges Lernen

„Bibliotheken sind wertvolle Kultur- und Wissensvermittler. Mit ihrem Angebot vor Ort und ihren vielfältigen Kooperationen mit Vereinen, Institutionen und anderen Bildungsträgern fördern sie kulturelle Teilhabe und lebenslanges Lernen.  Sie können – auch über neue Informations- und Kommunikationstechnologien – Menschen jeden Alters erreichen und für ihr vielfältiges Angebot begeistern“, erklärte Staatssekretär Sibler mit Blick auf das reiche Spektrum der Einrichtungen. 

In der Gemeindebibliothek Neufahrn wird Kinder- und Jugendarbeit großgeschrieben

Staatssekretär Bernd Sibler informiert sich im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bibliotheken im Lebensbogen“ über Projekte der Bücherei

„In der Gemeindebibliothek Neufahrn werden Kinder und Jugendarbeit sowie Leseförderung ganz groß geschrieben: Die Bibliothek wendet sich mit ihrem bunten und umfangreichen Veranstaltungsprogramm insbesondere ihren jungen Besucherinnen und Besuchern zu. Ihre Tür steht gerade Kitas, Grundschulen und weiterführenden Schulen offen. Mit ihren spannenden und altersgemäßen Angeboten nimmt sich die Einrichtung in Neufahrn einer zentralen Aufgabe unserer Bibliotheken an, nämlich lebenslanges Lernen zu ermöglichen“, betonte Staatssekretär und Vorsitzender des Bayerischen Bibliotheksverbands (BBV) Bernd Sibler bei seinem Besuch in Neufahrn. Begleitet wurde er dabei von einer zweiten Klasse der Grundschule am Jahnweg.

Spezielle Angebote und Maßnahmen zur Leseförderung

Staatssekretär Bernd Sibler erhielt Einblick in die vielfältigen Maßnahmen der Leseförderung in Neufahrn

In der Bibliothek nahm er Einblick in die vielfältigen Maßnahmen der Einrichtung zur Leseförderung und konnte sich von deren Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit vor Ort überzeugen: Sie bietet u. a. spezielle Öffnungszeiten für Schulklassen, einen Bibliotheksführerschein für Vorschulkinder, Autorenlesungen und Workshops sowie einen eigenen Kinder- und Jugendbereich. Bei Internetrecherchen, Bewerbungen, Referaten oder Sprachschwierigkeiten steht sie als Ansprechpartner bereit. Für ihre herausragende Zusammenarbeit mit Schulen wurde die Gemeindebibliothek Neufahrn bereits mehrfach mit dem Gütesiegel „Bibliotheken – Partner der Schulen“ ausgezeichnet.

In der Stadtbibliothek Gerolzhofen werden schon die Kleinsten gefördert

Staatssekretär Bernd Sibler informiert sich im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bibliotheken im Lebensbogen“ über Projekte der Bücherei – „Bücher-Minis“ singen, spielen und krabbeln

Staatssekretär Bernd Sibler informierte sich über die vielfältigen Maßnahmen zur Früh- und Leseförderung in Gerolzhofen

„In der Stadtbibliothek Gerolzhofen werden schon die Kleinsten gefördert: Die Bibliothek wendet sich mit ihrem bunten und umfangreichen Veranstaltungsprogramm insbesondere ihren jungen Besucherinnen und Besuchern zu. Ihre Tür steht gerade Kitas, Kindergärten und Grundschulen offen. Mit ihren spannenden und altersgemäßen Angeboten nimmt sich die Einrichtung einer zentralen Aufgabe unserer Bibliotheken an, nämlich lebenslanges Lernen zu ermöglichen“, betonte Staatssekretär und Vorsitzender des Bayerischen Bibliotheksverbands (BBV) Bernd Sibler bei seinem Besuch in Gerolzhofen.

Dort traf er auf die jüngsten Besucher der Bibliothek, die sogenannten „Bücher-Minis“: Babies und Kleinkinder von 0 bis 3 Jahren werden dort im Rahmen eines Eltern-Kind-Treffs an das Angebot der Einrichtung herangeführt. Die Förderung ihrer sprachlichen Entwicklung z.B. über Spiellieder, Kniereiter-Verse und Bücher steht dabei im Vordergrund.

Bei einem Rundgang konnte sich Staatssekretär Sibler von den vielfältigen Maßnahmen zur Früh- und Leseförderung vor Ort überzeugen: Mit insgesamt rund 30 Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche engagiert sich die Bibliothek für den Nachwuchs, u.a. mit einem Sommerferien-Leseclub. Für ihr Engagement in der Leseförderung erhielt die Stadtbibliothek bereits den E.ON-Kinderbibliothekspreis. Daneben organisiert sie mit Veranstaltungen wie einem moderierten Lese- und Erzählcafé oder dem Kurs-Angebot „Treffpunkt Internet“ und „Senioren@Maus“ auch ein reiches Programm für Erwachsene.

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