Nichtstaatliche Museen Landesstelle präsentiert Schatzkarte für die reichhaltige Museenlandschaft Bayerns

Musikalische Umrahmung der Buchpräsentation in der Residenz in München
Musikalische Umrahmung der Buchpräsentation in der Residenz in München

620 Seiten und 570 meist farbige Abbildungen - das ist das Ergebnis der neuen, überarbeiteten 6. Auflage der Publikation "Museen in Bayern", die im Max-Joseph-Saal in München feierlich vorgestellt wurde.

Als „Schatzkarte für die reichhaltige Museenlandschaft Bayern“ hat Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle die neue Publikation „Museen in Bayern“ bezeichnet. Bei der Buchpräsentation in München betonte er, dass Bayern mit Abstand die vielfältigste und reichhaltigste Museenlandschaft in Deutschland habe.
Dabei dominierten von der Zahl her die nichtstaatlichen Museen. Von den 1.317 Museen befinden sich allein mehr als 1.200 in der Trägerschaft von Städten und Gemeinden, Landkreisen, Bezirken, Stiftungen, Kirchen und Museumsvereinen.

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle lobte die Publikation
Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle lobte die Publikation

Für den bayerischen Wissenschaftsminister bildet sich in der Museenlandschaft die reichhaltige Geschichte, Kultur und Gegenwart Bayerns und seiner Regionen ab.

Neben stark besuchten Museen – gleichsam Publikumsmagneten – wie die Freilichtmuseen der Bezirke verzeichne die neue, völlig überarbeitete Publikation auch viele kleine Perlen wie das Spitalmuseum Aub oder das Deutsche Hutmuseum Lindenberg oder das Töpfermuseum Thurnau.

Museen fungierten als kollektives Gedächtnis, ermöglichten kulturelle Begegnung, gesellschaftlichen Austausch und förderten ganzheitliche Bildung.

„Wir haben dazu nun eine aktuelle Roadmap. Sie diene den Museen ebenso wie den Kulturinteressierten, manches Kleinod wird so neu entdeckt werden“, betonte er.
So empfahl der Minister den Anwesenden, diese Schatzkarte oder auch das blaue Wunder, wie es von Generalkonservator Prof. Mathias Pfeil einleitend genannt wurde, immer im Auto mit dabei zu haben, um jederzeit für einen Museumsbesuch gerüstet zu sein und auf der Hutablage gleichzeitig Werbung für die schöne bayerische Museumslandschaft zu machen.

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle betonte die Wichtigkeit der Arbeit der Landesstelle
Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle betonte die Wichtigkeit der Arbeit der Landesstelle

Minister Spaenle nutzte die Gelegenheit, die Arbeit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege zu würdigen. „Es ist eine außerordentlich anspruchsvolle Aufgabe, unsere Museen in nichtstaatlicher Trägerschaft quantitativ und qualitativ weiterzuentwickeln. Dazu leistet die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern einen wichtigen Beitrag."

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle mit Barbara Kappelmayr (Publikation Landesstelle), Dr. Astrid Pellengahr (Letierin der Landesstelle für nichtstaatliche Museen), Generalkonservator Prof. Mathias Pfeil und Rudolf Winterstein (Verlagsleiter Deutscher Kunstverlag München) (v.l.n.r.)
Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle mit Barbara Kappelmayr (Publikation Landesstelle), Dr. Astrid Pellengahr (Letierin der Landesstelle für nichtstaatliche Museen), Generalkonservator Prof. Mathias Pfeil und Rudolf Winterstein (Verlagsleiter Deutscher Kunstverlag München) (v.l.n.r.)

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