Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Woche der Brüderlichkeit leistet wertvollen Beitrag zur Förderung von Verständnis und Toleranz

Festakt in München zur Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit
Festakt in München zur Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit

„Nun gehe hin und lerne"  so lautete das diesjährige Motto der Woche der Brüderlichkeit. Die Verständigungswoche für friedliches und respektvolles Miteinander der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit fand vom 5. bis 12. März statt.

Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler bei seiner Festrede im Goldenen Saal in Augsburg
Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler bei seiner Festrede im Goldenen Saal in Augsburg

Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler betonte bei der Abschlussfeierlichkeit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Augsburg und Schwaben e.V. im Goldenen Saal in Augsburg: „Die Woche der Brüderlichkeit hilft den interreligiösen und interkulturellen Dialog zu stärken. Sie leistet einen wertvollen Beitrag dazu, Verständnis und Toleranz zu fördern.“
Er stellte dabei in seiner Festrede heraus: „Das Judentum ist seit vielen Jahrhunderten integraler Bestandteil unserer Kultur, Geschichte und Gesellschaft. Hinsichtlich der entwürdigenden, menschenverachtenden nationalsozialistischen Vergangenheit ist eine gemeinsame Erinnerungskultur die Grundlage für Versöhnung und Vertrauen.“

Mit Blick auf das diesjährige Motto „Gehe hin und lerne!“ hob er hervor: „Ein fruchtbarer Dialog setzt voraus, seinem Gegenüber vorurteilsfrei und offen zu begegnen. Das ist die Grundlage für eine Kultur des friedlichen und respektvollen Miteinanders.“

Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler mit Prälat Dr. Bertram Meier, Eva Weber (2. Bürgermeisterin Augsburg) und Dr. Margaretha Hackermeier (Geschäftsführerin der Gesellschaft CJZ Augsburg) (v.l.n.r.)
Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler mit Prälat Dr. Bertram Meier, Eva Weber (2. Bürgermeisterin Augsburg) und Dr. Margaretha Hackermeier (Geschäftsführerin der Gesellschaft CJZ Augsburg) (v.l.n.r.)

Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich eröffnete die Woche der Brüderlichkeit am 5. März im Alten Rathaus in München und sprach ein Grußwort.
Er drückte der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München-Regensburg seine Anerkennung aus: „Ich danke Ihnen sehr für Ihr großes Engagement. Schon seit Langem leisten Sie einen wertvollen Beitrag zu einem friedlichen, von gegenseitigem Respekt geprägten Miteinander der Religionen.“

Der Auftakt des interreligiösen Austauschs: Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich mit Stadtrat Christian Vorländer, Ordinariatsdirektorin Dr. Gabriele Rüttiger (kath. Vorsitzende), Ingrid Franz (Vorstandsmitglied, kath.), Kirchenrat Reiner Schübel (ev. Vorsitzender) und Prof. Dr. Abi Pitum (jüdischer Vorsitzender) (v.l.n.r.)
Der Auftakt des interreligiösen Austauschs: Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich mit Stadtrat Christian Vorländer, Ordinariatsdirektorin Dr. Gabriele Rüttiger (kath. Vorsitzende), Ingrid Franz (Vorstandsmitglied, kath.), Kirchenrat Reiner Schübel (ev. Vorsitzender) und Prof. Dr. Abi Pitum (jüdischer Vorsitzender) (v.l.n.r.)

Seit 1952 organisieren die heute über achtzig Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit in ganz Deutschland im März eines jeden Jahres die Woche der Brüderlichkeit.
In allen Teilen des Landes finden zu diesem Zeitpunkt aus diesem Anlass Veranstaltungen statt. Die Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit setzen sich ein für die Verständigung zwischen Christen und Juden, den Kampf gegen Antisemitismus und Rechtsradikalismus sowie für ein friedliches Zusammenleben der Völker und Religionen.

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