Naturkundemuseum Bayern Naturwissenschaften künftig noch stärker erlebbar

Modell des neuen
Modell des neuen "BIOTOPIA - Naturkundemuseum Bayern". Der unten eingefärbte Bereich stellt den Anbau dar. Foto: biotopia.net/Stand Wettbewerb

Das Museum Mensch und Natur wird zu BIOTOPIA - Naturkundemuseum Bayern: Jetzt wurde ein Masterplan für die Erweiterung eines der meistbesuchten staatlichen Museen Bayerns vorgestellt. Nach den Baumaßnahmen können sich Besucher auf rund 7000qm Ausstellungsfläche im Bereich der Naturwissenschaften informieren.

Stehen hinter der Erweiterung des Museums Mensch und Natur zu BIOTOPIA - Naturkundemuseum Bayern: Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle (m.), Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler (v.l.), Dr. Auguste von Bayern, Professor Dr. Michael John Gorman und Ranga Yogeshwar
Stehen hinter der Erweiterung des Museums Mensch und Natur zu BIOTOPIA - Naturkundemuseum Bayern: Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle (m.), Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler (v.l.), Dr. Auguste von Bayern, Professor Dr. Michael John Gorman und Ranga Yogeshwar

„Das Museum Mensch und Natur ist eines der meistbesuchten staatlichen Museen Bayerns. Diese Stellung als feste Größe im Kulturleben Bayerns und insbesondere Münchens ist der exzellenten museumspädagogischen Arbeit und der hohen Qualität der Ausstellungsstücke geschuldet. Um diese hervorragende Arbeit auch künftig leisten und der Gesellschaft präsentieren zu können, hat die Staatsregierung beschlossen, das Museum Mensch und Natur zum Naturkundemuseum Bayern zu erweitern“, hob Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler bei der Vorstellung des Masterplans für das BIOTOPIA-Naturkundemuseum Bayern im Schloss Nymphenburg hervor.

Das Museum Mensch und Natur ist seit seiner Eröffnung 1990 im Schloss Nymphenburg untergebracht. Für die Erweiterung zum Naturkundemuseum Bayern sind rund 95 Millionen Euro an staatlichen Investitionen eingeplant. Im Vorfeld betonte Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle die Bedeutung dieser Maßnahme: „Mit dem Naturkundemuseum Bayern schaffen wir eine dauerhafte, qualitativ hochwertige Ausstellungsmöglichkeit und machen somit die Naturwissenschaften künftig noch stärker erlebbar. Darüber hinaus steht das Museum für die nationale und internationale Konkurrenzfähigkeit des Freistaats in Wissenschafts-, Bildungs- und Umweltthemen.“ Das Naturkundemuseum Bayern kooperiert mit den vier naturwissenschaftlichen Regionalmuseen in Bamberg, Bayreuth, Eichstätt und Nördlingen, ist mit den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen eng vernetzt und hat in Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen wichtige Partner. Das Naturkundemuseum Bayern und die Regionalmuseen binden außerdem die Schulen aktiv in ihr Wirken ein.

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