Jürgen Rose Zwei Ausstellungen zeigen Werke des Bühnen- und Kostümbildners

Dieses Kostüm entwarf Jürgen Rose für Freia in Richard Wagners Rheingold (Genf, 2014)
Dieses Kostüm entwarf Jürgen Rose für Freia in Richard Wagners Rheingold (Genf, 2014)

Jürgen Rose zählt zu den bekanntesten Bühnen- und Kostümbildnern der Theater- und Opernwelt. Durch sein Schaffen hat er zahlreiche legendäre Aufführungen mitgeprägt. Jetzt sind seine Originalentwürfe in zwei parallelen Ausstellungen zu bestaunen.

Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle
Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle

„Ob als Regisseur, Kostüm- oder Bühnenbildner – schon seit mehr als fünf Jahrzehnten prägt Jürgen Rose Münchens Schauspiel-, Ballett- und Opernlandschaft in besonderer Weise mit seinen Ideen“, sagte Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle bei der Eröffnung der Ausstellung „Jürgen Rose – Nichts ist so lebensfüllend wie das Theater“ in München. „Ein Besuch der von Jürgen Rose mitgestalteten Ausstellung gewährt Einblicke in das mannigfaltige Lebenswerk des vielseitigen Ausnahmekünstlers, der über 300 Inszenierungen in verschiedenen Ländern mit seiner Phantasie, seiner Kreativität und seiner Liebe zum Detail bereichert hat“, fuhr der Minister fort.

Von 22. Mai bis 18. Oktober präsentiert das Deutsche Theatermuseum gemeinsam mit der Bayerischen Akademie der Schönen Künste eine dem Künstler gewidmete Ausstellung: In den Räumen der Akademie im Königsbau der Münchener Residenz sind über hundertfünfzig von Rose geschaffene Originalkostüme zu sehen, das Deutsche Theatermuseum zeigt in den von Jürgen Rose selbst gestalteten Ausstellungsräumen u. a. Originalentwürfe, Kostüme und zahlreiche Originalmodelle zur Verdeutlichung der ästhetischen Gestaltungsprinzipien seiner Bühnenräume.

Jürgen Rose
Jürgen Rose

Jürgen Rose wirkte bisher u. a. an den Münchner Kammerspielen, dem Residenztheater und der Bayerischen Staatsoper München, an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin, den Staatstheatern Stuttgart, den Staatsopern von Hamburg und Wien, der Mailänder Scala, dem Royal Opera House London und bei den Festspielen von Bayreuth und Salzburg. Von 1973 bis 2000 hatte Rose eine ordentliche Professur für die Bühnenbildklasse an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart inne. Seit den 1990er Jahren realisiert er als Regisseur eigene Operninszenierungen.

 

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