Ze’ev Friedman

1) Ze’ev Friedman, Israel, um 1964
1) Ze’ev Friedman, Israel, um 1964

 

10. Juni 1944, Prokopjewsk, damals Sowjetunion – 6. September 1972, Fürstenfeldbruck

 

2) Ze’ev Friedman mit seiner Schwester Nina, Prokopjewsk, damals Sowjetunion, um 1950
2) Ze’ev Friedman mit seiner Schwester Nina, Prokopjewsk, damals Sowjetunion, um 1950

Ze’ev Friedman wird in der Sowjetunion geboren, wohin seine Eltern vor den Nationalsozialisten geflohen sind. Mit dem Ziel, nach Israel auszuwandern, begibt sich die Familie 1957 ins polnische Bielawa. Der Ort ist für einige Jahre eine wichtige Durchgangsstation vieler Juden vor ihrer Emigration. 1960 gelingt die Ausreise. Friedman ist sportlich vielseitig begabt.

In Israel spezialisiert er sich erfolgreich auf das Gewichtheben und studiert am Wingate Sportzentrum. Er nimmt an internationalen Wettkämpfen teil und arbeitet als Sportlehrer. Die Olympischen Spiele in München sollten der Höhepunkt seiner Karriere werden. Ze’ev Friedman erliegt auf dem Flugfeld in Fürstenfeldbruck seinen Schussverletzungen.

 

3) Ze’ev Friedman (Mitte) und Yossef Romano (rechts) bei den Asienmeisterschaften im Gewichtheben, Manila, Philippinen, 1971
3) Ze’ev Friedman (Mitte) und Yossef Romano (rechts) bei den Asienmeisterschaften im Gewichtheben, Manila, Philippinen, 1971

 

                                                             „Wir sehen uns bald zuhause.“

4) Ansichtskarte von Ze’ev Friedman an seine Eltern, München, 26. August 1972. Die Karte erreicht die Familie erst nach Friedmans Tod.
4) Ansichtskarte von Ze’ev Friedman an seine Eltern, München, 26. August 1972. Die Karte erreicht die Familie erst nach Friedmans Tod.

Further Information

Vorlese-Funktion