Yossef Romano

1) Yossef Romano mit seiner ältesten Tochter Oshrat, Herzliya, Israel, um 1968
1) Yossef Romano mit seiner ältesten Tochter Oshrat, Herzliya, Israel, um 1968

 

        15. April 1940, Bengasi, damals Italienisch-Libyen – 5. September 1972, München

 

2) Hochzeit von Yossef und Ilana Romano, Herzliya, Israel, 30. September 1964. 
Nach der Ermordung ihres Mannes setzt sich Ilana Romano unermüdlich dafür ein, die Erinnerung an das Attentat und seine Folgen wach zu halten.
2) Hochzeit von Yossef und Ilana Romano, Herzliya, Israel, 30. September 1964.
Nach der Ermordung ihres Mannes setzt sich Ilana Romano unermüdlich dafür ein, die Erinnerung an das Attentat und seine Folgen wach zu halten.

Yossef Romano wird in Libyen geboren, damals italienische Kolonie. 1946 fliehen die Eltern mit ihren elf Kindern vor antijüdischen Ausschreitungen nach Palästina. Die Familie lässt sich in Herzliya nieder, wo Romano nach der Schule eine Ausbildung als Raumausstatter macht. Romanos Gewichtheber-Talent wird zufällig entdeckt, als der 20-Jährige am Strand einen Freund in die Luft stemmt.

In den 1960er Jahren dominiert Romano die israelischen Meisterschaften im Mittelgewicht. Bei den Wettkämpfen in München zieht er sich einen Sehnenriss zu. Am Tag vor seiner geplanten Abreise überfallen die Terroristen die Athletenunterkünfte. Yossef Romano wehrt sich und wird vor den Augen seiner Mitgefangenen niedergeschossen. Die Terroristen lassen Romanos Leichnam den ganzen Tag in dem Raum liegen, in dem die Geiseln gefangen sind.

 

3) Yossef Romano (Mitte) mit Ze’ev Friedman (hinten rechts) und anderen Athleten, Netanya, Israel, 1971
3) Yossef Romano (Mitte) mit Ze’ev Friedman (hinten rechts) und anderen Athleten, Netanya, Israel, 1971

 

                                                                 „Die XX. Olympischen Spiele“

4) Yossef Romanos Kippa, die er, wie alle Mitglieder des israelischen Teams, für die Spiele in München erhalten hat. Israel, 1972
4) Yossef Romanos Kippa, die er, wie alle Mitglieder des israelischen Teams, für die Spiele in München erhalten hat. Israel, 1972

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