Eliezer Halfin

1) Eliezer Halfin und seine Schwester Rima, Riga, damals Sowjetunion, um 1964
1) Eliezer Halfin und seine Schwester Rima, Riga, damals Sowjetunion, um 1964

 

       18. Juni 1948, Riga, damals Sowjetunion – 6. September 1972, Fürstenfeldbruck

 

2) Eliezer Halfin mit seinem Trainer Moshe (Muni) Weinberg bei den Olympischen Spielen, München, August 1972
2) Eliezer Halfin mit seinem Trainer Moshe (Muni) Weinberg bei den Olympischen Spielen, München, August 1972

Eliezer Halfin und seine Schwester wachsen als Kinder von Holocaust-Überlebenden im sowjetischen Riga auf. Schon als Jugendlicher ist Halfin als Freistil-Ringer erfolgreich. Jahrelang versucht die Familie ihren Verwandten nach Israel zu folgen. Aufgrund der restriktiven Ausreisebestimmungen kann sie erst 1969 emigrieren. In Israel gelingt es Halfin, den für alle Einwanderer verpflichtenden Hebräischkurs in einem Kibbuz nahe dem nationalen Wingate Sportzentrum zu absolvieren.

So kann Halfin neben der Sprachenschule weiter für sein großes Ziel trainieren – die Teilnahme an den Olympischen Spielen. In München bestreitet er seinen ersten Ringkampf am 27. August. Eliezer Halfin wird in der Nacht zum 6. September auf dem Flugfeld von Fürstenfeldbruck erschossen.

3) Eliezer Halfin (Mitte) bei der Hochzeit seiner Schwester Rima, Ramat Gan, Israel, 7. März 1971
3) Eliezer Halfin (Mitte) bei der Hochzeit seiner Schwester Rima, Ramat Gan, Israel, 7. März 1971

 

                                                           „Zehn Stunden Schlaf pro Nacht“

4) Eliezer Halfins Trainingsplan zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in München, Israel, 1972
4) Eliezer Halfins Trainingsplan zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in München, Israel, 1972

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