Andrei Spitzer

1) Andrei Spitzer mit Tochter Anouk am Tag seiner Abreise nach München, Ramat Gan, Israel, August 1972
1) Andrei Spitzer mit Tochter Anouk am Tag seiner Abreise nach München, Ramat Gan, Israel, August 1972

                

             4. Juli 1945, Timişoara, Rumänien – 6. September 1972, Fürstenfeldbruck

 

2) Andrei Spitzer als Cheftrainer an der Fecht-Akademie, Biranit, Israel, 1972
2) Andrei Spitzer als Cheftrainer an der Fecht-Akademie, Biranit, Israel, 1972

Andrei Spitzer wird als Sohn von Holocaust-Überlebenden in Rumänien geboren. Als er elf Jahre alt ist, stirbt sein Vater. Acht Jahre später, 1964, emigriert er mit seiner Mutter nach Israel. Spitzer ist seit früher Jugend begeisterter Fechter. In Israel reist er per Anhalter durchs Land, um Jugendliche für seinen Sport zu gewinnen. 1968 entsendet ihn der israelische Fechtverband an eine niederländische Sportakademie. Dort lernt er seine zukünftige Frau Ankie kennen. Die gemeinsame Tochter wird am 27. Juni 1972 geboren.

Zwei Monate später fährt Spitzer zu den Olympischen Spielen nach München, wo er die Fechter Yehuda Weinstain und Dan Alon trainiert. Beide entkommen der Geiselnahme. Andrei Spitzer wird in Fürstenfeldbruck von den Terroristen erschossen.

 

3) Hochzeit von Andrei und Ankie Spitzer, Den Haag, Niederlande, 17. April 1971. Nach der Ermordung ihres Mannes kämpft Ankie Spitzer unermüdlich für ein würdiges Gedenken an die Opfer des Attentates.
3) Hochzeit von Andrei und Ankie Spitzer, Den Haag, Niederlande, 17. April 1971. Nach der Ermordung ihres Mannes kämpft Ankie Spitzer unermüdlich für ein würdiges Gedenken an die Opfer des Attentates.

 

                                                                            „Für Anouk“

4) Das Olympia-Maskottchen Waldi, gekauft von Andrei Spitzer für seine Tochter Anouk, München, 1972
4) Das Olympia-Maskottchen Waldi, gekauft von Andrei Spitzer für seine Tochter Anouk, München, 1972

Further Information

Fotos: Ankie Spitzer, Tel Aviv

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