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Die

Berufliche Oberschule

vermittelt allgemeine fachtheoretische

und fachpraktische Bildung

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Das bayerische Schulsystem wurde in den letzten Jahren mit dem

Ziel, die Durchlässigkeit zu erhöhen, weiter ausgebaut. Dabei

spielen die beruflichen Schulen eine besondere Rolle. Auch die

Berufliche Oberschule dient einer höheren Durchlässigkeit. Sie

fasst die eigenständigen Schularten Fachoberschule und Berufs

oberschule unter einem Dach zusammen und führt Schüler mit

mittlerem Schulabschluss und/oder abgeschlossener Berufsaus

bildung in ein, zwei oder drei Jahren zur Fachhochschulreife, fach

gebundenen oder allgemeinen Hochschulreife. Die Ausbildung

an der Beruflichen Oberschule ist gekennzeichnet durch eine enge

Verknüpfung von Fachpraxis, Fachtheorie und Allgemeinbildung

und schafft so ein sicheres Fundament für ein eventuelles späteres

Studium.

Ca. 42% der Schulabgänger mit einer Hochschulreife

erwerben ihren Abschluss über berufliche Schulen.

Ausbildungsrichtungen

Die Schüler können nach Begabung und Neigung an der Fachober

schule eine von fünf Ausbildungsrichtungen (Technik, Wirtschaft

und Verwaltung, Sozialwesen, Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelt

technologie, Gestaltung) mit entsprechenden fachtheoretischen

Profilfächern wählen und erhalten in der 11. Jahrgangsstufe eine

halbjährige fachpraktische Ausbildung.

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