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Sie es also erst dann ans

Ohr, wenn die Verbin-

dung auf dem Display an-

gezeigt wird.

6

. Immer unten fest-

halten!

Halten Sie Ihr Handy beim

Telefonieren in der unte-

ren Hälfte fest, sonst ver-

decken Sie die Antenne

und erhöhen dadurch die

Sende- und damit Strah-

lungsleistung.

7

. Nur bei gutem

Empfang!

Die Leistung, mit dem das

Handy sendet, richtet sich

nach der Entfernung zur

nächsten Basisstation. Bei

schlechtem Empfang soll-

ten Sie daher aufs Telefo-

nieren verzichten, denn

dann steigt die Strahlen-

belastung. Die Qualität

der Verbindung wird im

Display Ihres Handys an-

gezeigt.

8

. Nicht im Auto

telefonieren!

Besonders strahlungsin-

tensiv sind Handy-Telefo-

nate im Auto. Weil die

Karosserie Funksignale

abblockt, muss die Sende-

leistung auf ein Maximum

erhöht werden. Im Auto

daher nur mit Antenne te-

lefonieren.

9

. Hier gibt’s was auf

die Ohren!

Kaufen Sie sich oder

Ihrem Kind ein Headset.

Es besteht aus einem Mi-

krofon und einem Ohrhö-

Tipps für strahlungs-

armes Telefonieren

1

. Fasse dich kurz!

Telefonieren Sie nur dann

mit dem Handy, wenn es

wirklich sein muss, und

fassen Sie sich dabei kurz.

Wenn Ihre Kinder lieber

SMS verschicken, anstatt

zu telefonieren – umso

besser. Eine Nachricht per

SMS zu schicken ist „ge-

sünder“ als zu telefonieren.

2

. Einfach mal ab-

schalten!

Handys funken auch im

Standby-Modus, weil sie

sich in regelmäßigen Ab-

ständen mit ihrer Basissta-

tion in Verbindung setzen.

Schalten Sie daher das

Handy aus, wenn Sie es in

absehbarer Zeit nicht be-

nutzen wollen.

3

. Zu Hause nur im

Festnetz!

Schalten Sie Ihr Handy

aus, wenn Sie zu Hause

über das Festnetz zu errei-

chen sind. Auch telefonie-

ren sollten Sie zu Hause

nur im Festnetz.

4

. Nicht am Körper

tragen!

Wenn Sie unterwegs sind,

tragen Sie Ihr Handy nicht

ständig am Körper, son-

dern in einer Tasche mit

sich. Für Kinder ist der

Rucksack oder Schulran-

zen der geeignete Ort.

5

. Erst ans Ohr,

wenn’s klingelt!

Handys strahlen beson-

ders intensiv beim Aufbau

einer Verbindung. Halten

rer und wird mit dem Te-

lefon verbunden. So muss

das Handy – und damit

die Strahlungsquelle –

beim Telefonieren nicht

an den Kopf gehalten

werden.

10

. Augen auf beim

Kauf!

Wenn Sie sich oder Ihrem

Kind ein neues Handy

kaufen: Achten Sie auf ei-

nen niedrigen SAR-Wert.

Der

SAR-Wert

ist die Spe-

zifische Absorptions-Rate.

Der Wert gibt die Strah-

lungsleistung an, die vom

Körpergewebe während

des Telefonierens aufge-

nommen wird. Je geringer

dieser Wert ausfällt, desto

niedriger ist die Strahlen-

belastung. Gemessen wird

der SAR-Wert in Watt pro

Kilogramm Körpermasse

(W/kg).

Die Strahlenschutzkom-

mission ICNIRP empfiehlt

einen SAR-Wert von

höchstens 2 W/kg. Ver-

braucherschutzverbände

empfehlen SAR-Werte

von 0,2 bis 0,8 W/kg. Eine

Reihe von Handys schaf-

fen Werte von weniger als

0,2 SAR. Informationen

über SAR-Werte geben

die Handyhersteller. Eine

aktuelle Auflistung der

Werte findet man im In-

ternet unter:

www.handywerte.de.

Studien konnten bislang solche Zusam-

menhänge belegt werden. Das Risiko

dürfte auch hier, wenn überhaupt

vorhanden, sehr klein sein. Dennoch

gilt zu bedenken:Wenn man sich über

mögliche Auswirkungen des Mobil-

funks Sorgen macht, sollte man darauf

achten, die Belastung beimTelefonieren

zu reduzieren (s.Tipps).

Dieser Ratschlag gilt insbesondere für

Kinder. Denn britische Forscher haben

imAuftrag ihrer Regierung eine Studie

vorgelegt, derzufolge sich bei Jugendli-

chen und Kindern aufgrund der Ent-

wicklung des Nervensystems und der

dünneren Schädeldecke „subtile biolo-

gischeVeränderungen“ ergeben kön-

nen. Die Kommission aus zwölf Wis-

senschaftlern hatte in einer zehnmona-

tigen Studie alle bisher vorliegenden

Forschungsergebnisse über Mobiltele-

fone überprüft und analysiert. Dabei

kam sie zu dem Schluss, dass bei einer

„vernünftigen Nutzung“ von Handys

durch Erwachsene keine Gesundheits-

gefährdung nachgewiesen werden kann.

Kindern dagegen ist zu empfehlen,

Handys nicht uneingeschränkt zu be-

nutzen. Denn sie befinden sich noch in

der Entwicklung, weshalb ihr Organis-

mus empfindlicher reagieren könnte.

Mit den Empfehlungen links im Kas-

ten, die Eltern und Lehrer mit den Kin-

dern besprechen sollten, kann man die

persönliche Strahlenbelastung einfach

und effizient minimieren.

Weitere Informationen: www.bfs.de (Bundesamt für Strahlenschutz), www.mobilfunk.bayern.de

www.umweltministerium.bayern.de, www.gesundheitsministerium.bayern.de

Gesundheit

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Sind Kinder besonders

gefährdet?