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Fotos: LfD, iStock

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ihnen einen wesentlichen

Teil unserer modernen

Kommunikationsgesell-

schaft vorzuenthalten.

Was raten Sie Eltern?

Wichtig ist, dass Kinder

lernen, die Risiken zu be-

rücksichtigen, die mit der

Nutzung von sozialen

Netzwerken verbunden

sind. Das Internet vergisst

nichts. Schauen Sie doch

einmal gemeinsam mit

Ihren Kindern nach, was

über sie im Internet ge-

speichert ist: mithilfe von

Suchmaschinen wie z.B.

www.google.de, www.yasni.de

oder

www.123people.de.

So er-

halten Eltern einen Über-

blick, welche Daten ganz

einfach zu finden sind.

Viele der Informationen

stammen aus sozialen

Netzwerken.

Woher kommt die Bereit-

schaft von Kindern,

sich im Netz so offen zu

präsentieren?

Netzwerke gaukeln eine

Vertraulichkeit vor, die

sie regelmäßig nicht

gewährleisten. Machen

Sie Ihrem Kind klar,

dass es für Lehrer, für

künftige Arbeitgeber

oder sonstige Dritte kei-

ne Schwierigkeit ist, in

SchülerVZ und Co.

herumzustöbern, um

herauszufinden, welche

Ansichten veröffent-

licht werden.

Was können Eltern

konkret tun?

Mit ihren Kindern über

Selbstdatenschutz reden.

Der wichtigste Tipp:

Daten nur sparsam preis-

geben. Persönliche

Angaben wie Namen,

Adresse, Telefonnummer

und E-Mailadresse haben

ebenso wie bloßstellende

Fotos in Netzwerken

nichts zu suchen. Statt

des echten Namens

sollte das Kind einen

Spitznamen verwenden,

den es nur persönlich

bekannten Freunden

mitteilt.

einer Evaluation der Pilotphase

soll das Angebot ab dem Schuljahr

2010/2011 flächendeckend in ganz

Bayern auf die 3. und 4. Klassen

und auf die weiterführenden Schu-

len ausgedehnt werden.

„Der Medienführerschein

darf

kein punktueller Test sein“, be-

tonte Huber. „Denn die Medien-

welt ändert sich rasant und stellt

junge Menschen in den verschie-

denen Stadien ihrer Entwicklung

vor immer neue Herausforde-

rungen. Deswegen muss er sich

über die gesamte Schulzeit erstre-

cken und flexibel neue Entwick-

lungen abbilden.“

Schulen und auch außerschuli-

sche Einrichtungen unternehmen

bereits zahlreiche Anstrengungen,

Medienkompetenz zu stärken.

Medienbildung und -erziehung ist

in den Lehrplänen aller Schularten

verankert. Lehrkräfte befähigen in

vielen Fällen schon heute ihre

Schüler fächerübergreifend zum

kompetenten und verantwortungs-

vollen Umgang mit Medien. Ange-

sichts der rasanten Entwicklung

und Alltagsnutzung von Medien

soll nun der als ein Portfolio aus-

gestaltete Medienführerschein

Bayern die Medienkompetenz

der Schüler auch entsprechend

dokumentieren.

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