Table of Contents Table of Contents
Previous Page  17 / 20 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 17 / 20 Next Page
Page Background

llLfl'~ lliJSiliJNI~'I'

Viele Ellern haben Schulprobleme

Blechen

und

bluten

I

Neu~ich

brachte

unsere Tochter

e l.nen Brief mit

nach Hause: Wir

E~tern so~~en

an

di e

Schu~e

jetzt

monat~ich

1,20 DM

für Miete und

Instandhaltung

eines Fotokopier–

geräts

zah~en.

Auch wenn es kein

großer Betrag ist,

frage i ch mich,

ob die Eltern

dafür geradeste–

hen müssen. Wir

haben den Kopie–

rer j a nicht be–

stel~t .

A.

Bieh~

- S.

Nimmt die Schule ein Ko–

piergerät in Betrieb, so

darf sie von den Eitern da–

für kein Geld verlangen,

weder für die Anschaffung

noch für die Wartung. Die

in Bayern gesetzlich ver–

ankerte Schulgeldfreiheit

ließe so etwas nicht zu.

lediglich die Kosten für

bestimmte mit diesem Ge–

rät kopierte Arbeitsblätter

können von den Eitern

verlangt werden. Welche

Arbeitsblätter das sind, re–

gelt

§

3 Absatz 3 der Ver–

ordnung über die Zulas–

sung von Lernmitteln, und

zwar wie folgt: Sie müs–

sen ausschließlich zum

Gebrauch für den Schüler

bestimmt sein, den Unter-

richt unterstützen, näher

erläutern, darstellen oder

veranschaulichen. Vor al–

lem aber müssen sie ein

Lernziel verfolgen, das

mit den kostenlos an die

Kinder

ausgegebenen

Schulbüchern oder sonsti–

gen Lernmitteln nicht er–

reicht werden kann.

••••••••••••••

Gentle–

men's

v

Agreement

A~s

ge s tern in

unserer

K~asse

e ine

Schu~aufgabe

zurüc k gegeben wur–

de, sagte d.e r

Lehre r, wir dürf–

ten die Arbeiten

nur für drei Tage

mit nach Hause

nehmen. Wer die

Frist übers chrei–

tet, wird einen

Verwe l.s bekommen.

Dabe i steht in der

A~l gemeinen

Schul–

ordnung, daß die

Arbeite n binnen

einer Wo c he ab

Heraus g abe zurück–

gebrac ht we rden

müssen. Darf diese

Frist so e infach

auf drei Tage zu–

sammengestrichen

werden? Und ver–

dient ein Schü–

~er,

der s ice über-

S

&

W möchte helfen.

Mit amtlichen Informationen

schreitet,

g~eich

eine Strafe?

M.

Pel~ig

- L.

Beide Fragen sind mit

nein zu beantworten.

Maßgebend dafür ist

§

20

Absatz 4 der Allgemeinen

Schulordnung. Wie Sie

richtig schreiben, wird

dort festgelegt, daß die Ar–

beiten binnen einer Wo–

che an die Schule zurück–

zuleiten sind. Nur im Ein–

vernehmen zwischen Leh–

rer und Schüler, d. h. auf

freiwilliger Basis, könnte

diese Frist verkürzt wer–

den. Wer die von der

Schulordnung eingeräum–

te Zeitspanne voll aus–

schöpft, darf deswegen

nicht bestraft werden.

Die in

§

20 Absatz 4

ASchO getroffene Rege–

lung gilt allerdings nicht

für die Volksschulen.

••••••••••••••

Fristen–

regelung

Wenn unser Mi c hael

in der

Vo~ksschu­

le eine Probe–

arbe j t ges chrie–

ben hat, dann

bringt er sie

immer nach Haus e .

Je nach Note

freuen wi r uns

darüber mal mehr,

ma~

weniger. Mit

unserer Unter–

schrift

~iefert

er sie dann am

nächsten Tag

wieder in der

Schu~e

ab. Um

seine Fort–

schritte besser

beobachten zu

können, möchten

wir manchmal

gerne auch die

a~ten

Arbeiten

noch el.nmal

sehen. Was

macht die

Schu~e

eigent~ich

mit

diesen Dokumen–

ten? Werden die

weggeworfen?

Kann man sie

auch später

noch einsehen?

U. Geisendorfer

- H.

Die schriftlichen Probear–

beiten müssen bis zum

Ende des Schuljahres auf–

bewahrt werden. Wird ein

Schüler nicht in die höhe–

te

Klasse versetzt oder

verläßt er die Hauptschule

ohne Abschluß, dann

dauert die Frist bis zum

Ende des folgenden Schul–

jahres. Die Probearbeiten

der 9. jahrgangsstufe müs–

sen sogar zwei Jahre auf–

bewahrt werden. Das

gleiche gilt für die Prü–

fungsarbeiten beim quali–

fizierenden Hauptschul–

abschluß. Während der

Aufbewahrungsfrist kön–

nen sich die Eitern die

Probearbeiten selbstver–

ständlich in der Schule

zeigen lassen.

••••••••••••••

Ring frei /

Wie ich höre ,

s ol~

es heuer wi e der

eine neue Runde im

Schü~erwettbewe rb

"Die Deutschen

und ihre öst–

~ichen

Nachbarn"

geben. Beim

~etztenma~

ver–

tei~ten

an

meinem Wohnort

nur

einze~ne

in te re s sie rte

Lehrer die Un–

ter~agen.

An

manchen

Schu~en

gab es über–

haupt keine

Information. Die

Pf~ege

des ge–

samtdeutschen

Bewußtseins

durch einen

Sc hülerwettbe–

werb wie diesen

könnte ich mir

schon intensi–

ver

vorste~~en.

R. Mussat - L.

Sie haben recht: Der

Wettbewerb "Die Deut–

schen und ihre östlichen

Nachbarn" verdient noch

mehr

Aufmerksamkeit.

Zwar beteiligten sich

beim letzten Durchgang

schon rund 20000 bayeri–

sche Schüler. Aber das

sind nur zehn Prozent der

zur Teilnahme eigentlich

Berechtigten. Mit Schrei–

ben des Ministeriums vom

11 . Januar 1982 wurden

die Schulen verpflichtet,

für den schon am 17. No–

vember 1981 ausgeschrie–

benen Wettbewerb mit

dem Schwerpunkt "Bay–

ern und der Donauraum"

die Unterlagen an die

Schüler zu verteilen und

die Antwortblätter einzu–

senden. letzter Abgabe–

termin ist der 12. März

1982.

..............

Schreiben Sie an:

Redaktion

SCHULE&WIR

Salvatorstr. 2

8000 München 2

Jede Anfrage

mit vollständi–

ger Absender–

angabe wird

beantwortet.

S& W behan–

delt Ihre Zu–

schrift ver–

traulich. Bei

der Veröffent–

lichung wer-.

den

N~me

und Adresse geändert.

17