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Metropole, wird der. angehende

Handelsassistent in mehreren

Kaufhäusern eingesetzt.

Dabei lernt er von der Pike

auf, wie man ein Verkaufsge–

spräch führt, das Sortiment auf

dem letzten Stand hält, Ware

auszeichnet, die Kasse abrech–

net oder Bestellungen bearbei–

tet. Daneben führt er Einkaufs- ·

gespräche mit Vertretern und

besucht Fachmessen.

Für die Theorie sorgen Do–

zenten von Fachhochschulen.

Sie vermitteln den Abiturienten

auf überregionalen Seminaren

das nötige Wissen in Fächern

wie Wirtschaftspolitik, Be–

triebs- und Volkswirtschaftsleh–

re, Datenverarbeitung und

Buchführung. Parallel läuft ein

ständiger Unterricht, den haus–

eigene Ausbildungsleiter durch–

führen.

1

m Ende der zweijährigen

_,tulung steht zunächst die

Prüfung zum Einzelhandels–

kaufmann. Zwei Monate später

folgt die zum Handelsassisten–

ten . Sie wird von der Hauptge–

meinschaft des Deutschen Ein–

zelhandels zusammen mit der

Deutschen

Angestelltenge–

werkschaft abgenommen. Wäh–

rend der Ausbildung beträgt die

monatliche Vergütung

900

DM

im ersten und

1100

DM im

zweiten Jahr.

Ein frischgebackener Han–

delsassistent arbeitet zunächst

als Substitut, das heißt er vertritt

den Leiter einer Verkaufsabtei–

lung. Dabei hat er vielfältige

Aufgaben wahrzunehmen. Er

kümmert sich z. B. um die Prä–

sentation dP.r Waren; denn lieb–

los und nüchtern angeboten,

ließen sie den Käufer kalt.

,Deshalb muß der Substitut

.oiltentscheiden, wie man Rök–

ke und Blusen, Fotoapparate

und Filmkameras verkaufswirk–

sam aufbaut. Auch Sommer–

und Winterschlußverkäufe muß

er planen und durchführen.

Rechtzeitig sorgt er für das ent–

sprechende Warensortiment,

legt Preise fest und stellt Aus–

hilfskräfte ein.

Der Handelsassistent und an–

gehende Abteilungsleiter muß

sich ferner um das Personal

kümmern. Er schlägt nicht nur

Mitarbeiter zur Weiterbildung

vor, sondern wirkt auch mit bei

der Beurteilung des Personals.

Am Ende eines Geschäftsjahres

organisiert er mit dem Abtei–

lungsleiter den Ablauf der ln–

venturarbeiten.

Wer sich für diese Ausbil–

dung interessiert, erfährt nähere

Einzelheiten von den Betrieben

der Adressenliste rechts.

e

Diese Betriebe bil·

den Abiturienten

zu Handelsassisten·

ten aus:

Deutsche SB-Kauf AG

Ottostr. 4o-43

4630 Bochum 6

Edeka Verbande. V.

.Postfach 600680

2000 Harnburg 60

Hertie Waren- und Kauf–

haus GmbH

Postfach 31 68

6000 Frankfurt 1

Horten AG

Am Seestern 1

4000 Düsseldorf

KarstadtAG

Theodor-Aithoff-Str.

2

4300 Essen

Kaufhalle GmbH

Postfach 101010

5000 Köln 1

Kaufhof AG

Leonhard-Tietz-Str.

1

5000 Köln 1

Neckermann Versand AG

Hanauer Landstr. 36o-400

6000 Frankfurt/M.

StinnesAG

Humboldtring 15

4330 Mülheim/Ruhr

Cornelius Stüssgen AG

Stolberger Str.

92

5000 Köln 41

Thuringia Versicherungs–

AG

Adenauerring 7

8000 München 83

Vereinigte

Krankenversicherung AG

Schleißheimer Str. 141

8000 München 40

Weingarten GmbH & Co KG

Friesenplatz 19

5000 Köln 1

Westfälische Metall

Industrie KG

Hueck&Co

Postfach 28 40

4780 Lippstadt

F. W. Woolworth Co. GmbH

Lyoner Str. 52

6000 Frankfurt 71

probiert~prämiert

Machen Sie mit bei der S&W-tdeenbörse!

Es zahlt sich aus.

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W-Leser sind

S

&

W-Mitarbeiter. fn

dieser Rubrik haben sie

das Wort. Heute geht es

um einen Vorschlag, der den

Eltern helfen möchte, das

Schulleben ihre Kinder besser

zu überblicken; denn im Alltag

gehen viele Informationen un–

ter, die nicht in Vergessenheit

geraten sollten.

Ein gutes Rezept gegen die–

ses Übel schickte uns Herr

Klaus Lau aus Passau. Er erhält

dafür die Prämie von einhun–

dert DM. Herr Lau schreibt:

"Ich habe zwei Söhne im Al–

ter von 8 und 11 Jahren in ver–

schiedenen Schulen und Klas–

sen. Da kann es schon mal pas–

sieren, daß man Noten durch–

einanderbringt und nicht mehr

weiß, auf welchem Stand die

Kinder eigentlich sind.

Darum habe ich mir für bei–

de Buben einen Übersichtsplan

angelegt, aufgeschlüsselt nach

Schulfächern. Am besten befe–

stigt man ihn neben dem Stun–

denplan. in dieses Übersichts–

blatt tragen wir alle Noten ein.

Auch die Hausaufgaben wer–

den nicht vergessen. Die

mündlichen Noten erfrage ich

von Zeit zu Zeit selbst in der

Sprechstunde des Lehrers.

Wie auf einem Diagnosebo–

gen sehe ich mit einem Blick,

ob sich die Leistungen der Bu–

ben verbessern oder ver-

Elterngeft

Eltern

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schlechtem, wo noch zusätzli–

che Arbeit angebracht ist, oder

wo sie gut im Rennen liegen.

Auch das Notieren der schriftli–

chen Hausaufgaben hilft mir,

ein klares Bild zu bekommen.

Für das Gespräch mit den

Lehrern ist es immer wieder

nützlich, auch die Zahl der Ta–

ge zu wissen, an denen das

Kind die Schule versäumte.

Nicht weniger hilfreich ist es,

über den ausgefallenen Unter–

richt auf dem laufenden zu

sein.

Dieses Verfahren hat sich bei

uns hervorragend bewährt.

Große Überraschungen oder

gar das böse Erwachen. am

Schuljahresende hat es seither

nicht mehr gegeben."

Wer holt sich die nächste

Prämie in der S

&

W-ldeenbör–

se? Bitte schicken Sie Ihren Vor–

schlag an die Redaktion SCHU–

LE

&

WIR, Salvatorstr.

2, 8000

München

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fach

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Biologie

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