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900

2016

2020

2025

2030

Lehrkräfte

Jahr

Jährliches Angebot

an Absolventen

aus dem laufenden

Prüfungsjahrgang

1

Jährlicher Bedarf an

Berufseintritten im

staatlichen und nicht-

staatlichen Schulbereich

(unbefristete Beschäfti-

gungsmöglichkeiten)

An den

Realschulen

konnten im Jahr 2016 rund 330 Lehrkräfte eingestellt werden. Zunächst

wird der Einstellungsbedarf nochmals auf ähnlich niedrigem Niveau bleiben, bevor gegen En-

de dieses Jahrzehnts wieder mit höheren Zahlen zu rechnen ist. Erst zum Prognosehorizont

im Jahr 2030 hin wird wieder ein mäßiger Rückgang des jährlichen Einstellungsbedarfs er-

wartet: von durchschnittlich rund 500 in den kommenden zehn Jahren auf dann etwa 360.

1

Im Jahr 2016 lagen zusätzlich 1 690 Bewerbungen von der Warteliste bzw. sonstige Bewerbungen vor.

Diese wurden jedoch nur zum Teil aufrecht erhalten.

Grafik 6: Realschule

Unter Berücksichtigung der Wartelistenbewerber bestand für den staatlichen Realschuldienst

im Jahr 2016 eine Einstellungsquote von rund 11 %. So ist derzeit in praktisch allen Fächern

ein Überangebot an Bewerbern vorhanden. Lediglich in Fächerverbindungen mit dem Fach

Informatik oder mit dem Fach Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt werden

die gegenwärtigen Einstellungsaussichten positiv bewertet.

Wegen zuletzt stark rückläufiger Studienanfängerzahlen zeichnet sich jedoch eine Trendwen-

de ab: Bereits in wenigen Jahren wird das Bewerberangebot aus dem aktuellen Prüfungs-

jahrgang den jährlichen Einstellungsbedarf nicht mehr übersteigen. So werden sich die

Ein-

stellungsaussichten kontinuierlich verbessern

, wobei es im Falle unverändert niedriger

Studienanfängerzahlen in absehbarer Zeit sogar zu Bewerberengpässen kommen wird.

Im

Hinblick auf die längerfristige Bedarfsentwicklung sollte die Anzahl der Studienanfän-

ger in Fächerverbindungen, in denen eine vergleichsweise kurze Warteliste besteht,

unbedingt wieder ansteigen

(vgl.

https://www.km.bayern.de/lehrer/stellen/realschule.html )

.

Die

fächerspezifische Aufgliederung

der Lehrerschaft an Realschulen, Gymnasien und be-

ruflichen Schulen bedingt, dass auf die Angehörigen der einzelnen Fächerverbindungen nur

ein Bruchteil der angegebenen Bedarfszahlen entfällt. Dies darf nicht übersehen werden,

wenn man die in den Grafiken angegebenen Zahlen für den jährlichen Bedarf betrachtet.