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den genannten Lehramtsbereichen (ohne berufliche Schulen) mit insgesamt 10 580 Studie-

renden im 1. oder 2. Fachsemester rund tausend Studienanfänger mehr zu verzeichnen als

im Jahr zuvor (9 585). Die Gesamtzahl der Lehramtsstudierenden (ohne berufliche Schulen)

nahm im Wintersemester 2011/12 gegenüber dem Vorjahr um 1 525 auf 40 274 zu und war

somit knapp dreimal so groß wie der Tiefstwert der Studierendenzahl (sämtlicher Lehrämter)

von 14 896 im Wintersemester 1987/88.

In der zweiten Phase der Lehramtsausbildung hat sich der insgesamt gesehen rückläufige

Trend im Frühjahr 2016 fortgesetzt: 9 989 Lehramtsanwärter bzw. Studienreferendare und

damit 1,6 % weniger als im Vorjahr absolvierten den Vorbereitungsdienst in Bayern. Nach

Lehrämtern aufgeschlüsselt ergibt sich derzeit folgendes Bild:

1

Einschließlich Studierender, die eine Zusatz- oder Erweiterungsprüfung anstreben.

2

Die Anzahl der Studierenden mit dem Ziel der Befähigung eines Lehramts an beruflichen Schulen kann nur unvollständig ermittelt werden.

3

Ohne Studierende mit dem Ziel der Befähigung eines Lehramts an beruflichen Schulen.

Übersicht 3: Lehramtsanwärter/Studienreferendare 2016 und Lehramtsstudierende im Wintersemester 2015/16

4. Jährlicher Bedarf an Berufseintritten

jährliches Angebot an Absolventen

Im Zusammenhang mit der Berechnung des jährlichen Bedarfs an Berufseintritten werden

zunächst der Gesamtbedarf und das Gesamtangebot ermittelt:

Die Berechnung des

Gesamtbedarfs

an Lehrkräften erfolgt auf der Grundlage der vorausbe-

rechneten Schülerzahlen (gemäß „Schüler- und Absolventenprognose 2016“, vgl. S. 8

f.) und

mit Hilfe festgesetzter Fortschreibungsquoten, die sich an den jüngsten Ist-Verhältnissen auf

Basis der Amtlichen Schuldaten ausrichten (Status-Quo-Modellrechnung). Zusätzlich wird bis

zum Schuljahr 2018/19 die so genannte demografische Rendite in Ansatz gebracht (vgl.

S. 4), mit der wichtige bildungspolitische Vorhaben realisiert und bedeutsame Zielsetzungen

vorangebracht werden sollen. Dazu gehören insbesondere der weitere Ausbau des Angebots

an Ganztagsschulen, die fortgeführte Umsetzung der Maßnahmen zur Inklusion, der Erhalt

und die Stärkung kleiner Grundschulstandorte sowie die Begabtenförderung. Ebenso sind die

im Nachtragshaushalt 2016 und im Doppelhaushalt 2017/2018 zusätzlich bereitgestellten

Stellen und Mittel für die Beschulung von Flüchtlingen und Asylbewerbern berücksichtigt.

Lehramt an/für

Lehramtsanwärter

bzw.

Studienreferendare

im März 2016

Lehramtsstudierende im Wintersemester 2015/16

1

insgesamt

darunter im 1. oder 2. Fachsemester

Anzahl

Veränderung ggü.

dem WS 2014/15

absolut

relativ

Grundschulen

2 224

7 988

1 924

- 24

- 1,2 %

Mittelschulen

1 015

4 074

1 123

+ 86

+ 8,3 %

Sonderpädagogik

577

2 408

465

- 27

- 5,5 %

Realschulen

1 630

4 469

892

- 33

- 3,6 %

Gymnasien

3 747

15 927

2 958

- 178

- 5,7 %

beruflichen Schulen

796

2)

2)

2)

2)

zusammen

9 989

34 866

3)

7 362

3)

- 176

3)

- 2,3 %

3)