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Ringbuch Inklusion zum Nachschlagen, Teil B, Stand Juli 2015

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Nach Abschluss der Vollzeitschulpflicht kann der Schüler mit

sonderpädagogischem Förderbedarf an die Regelberufsschule übertreten. Er

wird nach Maßgabe des § 24 BSO in der Berufsschule aufgenommen, sofern

nicht die Voraussetzungen des Art. 41 Abs. 5 BayEUG ausnahmsweise

vorliegen.

5.2.4 Wechsel von der Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung

an die Berufsschule

Für die Überweisung an eine Berufsschule gilt nach § 17 Abs. 1 BSO-F die

Regelung des § 33 VSO-F für eine Überweisung vom Förderzentrum an eine

Grundschule oder Mittelschule entsprechend; zuständige Schulaufsichtsbehörde

für die Entscheidung ist die jeweilige Regierung (s.o. 5.2.1).

5.2.5 Wechsel von sonstigen Förderschulen

an die entsprechenden Regelschulen

Beispiel: Wechsel von der Realschule zur sonderpädagogischen Förderung an

die Realschule, das Gymnasium, die Berufsfachschule, die Wirtschaftsschule

oder die Fachoberschule. Es bedarf der Zustimmung des Schulaufwandsträgers

in den Fällen des Art. 30a Abs. 4 BayEUG. Auch muss die Förderfähigkeit an der

Regelschule bestehen (keine Ausnahme des Art. 41 Abs. 5 BayEUG). Im

Übrigen gelten die spezifischen Regelungen nach den Schulordnungen der

jeweiligen Regelschule (vgl. Art. 30a Abs. 5 Sätze 2 und 3 BayEUG; z.B. §§ 29 ff

RSO,GSO).