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Zusammenfassung

„Inklusiver Unterricht ist Aufgabe aller Schulen.“ (Art. 2 Abs. 2 BayEUG)

Mit dieser Kernaussage verpflichtet das Bayerische Erziehungs- und Unterrichtsgesetz

(BayEUG) alle Schulen aller Schularten zur Umsetzung von Inklusion. Das Gesetz sieht

grundsätzlich einen gleichberechtigten Zugang aller Schülerinnen und Schüler mit son-

derpädagogischem Förderbedarf zu allen Schularten vor. Die schulartspezifischen Rege-

lungen für die Aufnahme, das Vorrücken, den Schulwechsel und die Durchführung von

Prüfungen an den weiterführenden Schulen bleiben jedoch davon unberührt (vgl. Art. 30a

Abs. 5 Satz 2 BayEUG).

Selbstverständlich wurde das Gymnasium auch bisher schon von Schülerinnen und

Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf besucht. Die neue Gesetzesgrundlage

eröffnet nun darüber hinaus erweiterte und neue Möglichkeiten der gemeinsamen Förde-

rung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf.

10.

Inklusive Perspektiven der Gymnasien