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Inklusion einzelner Schülerinnen und Schüler

(Art. 30b Abs. 2 BayEUG)

Einzelne Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem

Förderbedarf können an beruflichen Schulen durch den Mobilen

Sonderpädagogischen Dienst (MSD) der Berufsschulen zur sonder­

pädagogischen Förderung in den nachfolgenden Förderschwer­

punkten unterstützt werden:

Sehen

Hören

Körperliche und motorische Entwicklung

Geistige Entwicklung

Sprache

Lernen

Emotionale und soziale Entwicklung

Hinzu kommt der Bereich der AutismusSpektrumStörungen, der

für sich kein sonderpädagogischer Förderbedarf ist, aber im jewei­

ligen Einzelfall einen sonderpädagogischen Förderbedarf in den

Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung oder

geistige Entwicklung begründen kann.

Für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf an

beruflichen Schulen werden bei Bedarf Budgetzuschläge gewährt.

Darüber hinaus wird inklusives Lernen an beruflichen Schulen auch

durch Kooperationsund Partnerklassen (Art. 30a Abs. 7 BayEUG)

verwirklicht.

Schulprofil Inklusion für Berufs- und Berufsfachschulen

(Art. 30b Abs. 3 BayEUG)

Eine Schule mit Schulprofil Inklusion setzt auf der Grundlage eines

gemeinsamen Bildungsund Erziehungskonzepts in Unterricht und

Schulleben individuelle Förderung und Lernen für alle Schülerinnen

und Schüler um.

Dabei sind Unterrichtsformen und Schulleben sowie Lernen und

Erziehung auf die Vielfalt der Schülerinnen und Schüler mit und

ohne sonderpädagogischem Förderbedarf auszurichten. Den

Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen mit sonderpädagogi­

schem Förderbedarf wird in besonderem Maße von der gesamten

Schulfamilie Rechnung getragen.

Inklusive berufliche Bildung in Bayern