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Die Berufliche Oberschule (Fachoberschule)

Schulprofil:

An der Fachoberschule können die Schülerinnen und

Schüler eine von sieben Ausbildungsrichtungen (Technik, Wirtschaft

und Verwaltung, Sozialwesen, Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelt­

technologie, Gestaltung, Internationale Wirtschaft, Gesundheit)

mit entsprechenden fachtheoretischen Profilfächern wählen und

durchlaufen in der 11. Klasse eine halbjährige fachpraktische Aus­

bildung. Verschiedene Brückenangebote und Fördermaßnahmen

vor und während der ersten Schulzeit an der Fachoberschule unter­

stützen individuell und helfen dabei, den Übergang in die Fach­

oberschule zu erleichtern und unterschiedliches Vorwissen anzu­

gleichen.

Aufnahmevoraussetzungen:

Voraussetzung für die Aufnahme

in die Fachoberschule ist der mittlere Schulabschluss mit einem

Notendurchschnitt von mindestens 3,5 in den Fächern Deutsch,

Englisch und Mathematik. Falls in einem dieser Fächer keine Note

vorliegt, wird eine Eignungsprüfung durchgeführt. Das Fach Eng­

lisch kann unter bestimmten Voraussetzungen durch eine andere

Fremdsprache ersetzt werden. Die Erlaubnis zum Vorrücken in die

11. Klasse des Gymnasiums ermöglicht uneingeschränkt auch die

Aufnahme in eine Fachoberschule. Auch der Abschluss der Vor­

klasse, die zur Vorbereitung auf die Fachoberschule dient, berech­

tigt zum Besuch der Fachoberschule, wenn in allen Fächern min­

destens die Note 4 erreicht wurde. Für die Ausbildungsrichtung

Gestaltung müssen die Schülerinnen und Schüler auch noch eine

praktische Aufnahmeprüfung bestehen.

Dauer:

Je nach Abschluss dauert die Ausbildung zwei bis drei

Jahre (Jahrgangsstufen 11, 12 und 13).

Abschlüsse:

Die Jahrgangsstufe 12 der Fachoberschule schließt

mit der Fachabiturprüfung ab, bei der die Fachhochschulreife erwor­

ben werden kann. Nach Abschluss der 13. Jahrgangsstufe erhält

man bei erfolgreicher Abiturprüfung die fachgebundene Hoch­

schulreife, mit Nachweis einer zweiten Fremdsprache die allge­

meine Hochschulreife.