Mitreden und Mitentscheiden Startschuss für Schulversuch „Schulparlamente und Schülerparlamente stärken!“

Die Auftaktveranstaltung im Beisein der Modellschulen gibt den Startschuss für den zweijährigen Schulversuch
Die Auftaktveranstaltung im Beisein der Modellschulen gibt den Startschuss für den zweijährigen Schulversuch

Mehr Demokratieerziehung, mehr Politische Bildung und mehr Schülermitverantwortung – auf diesem Dreiklang basiert der neue Schulversuch „Schulparlamente und Schülerparlamente stärken!“ Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo gibt in München den Startschuss für den zweijährigen Schulversuch. ​

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo

Bayernweit wirken 25 Schulen mit, um neue Mitwirkungs- und Entscheidungsmöglichkeiten von Schulparlamenten bzw. Schülerparlamenten zu erproben. Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo: „Wenn junge Menschen so früh wie möglich die Spielregeln unserer Demokratie kennen- und schätzen lernen, dann ist das ein großer Gewinn für unsere Gesellschaft. Die Schülerinnen und Schüler lernen vor Ort, was es heißt, wichtige Fragen mitzuentscheiden. Sie übernehmen Verantwortung für Ideen und Projekte und gestalten so die Schule als Ort des sozialen Miteinanders – ob bei der Diskussion über den Speiseplan in der Mensa, das Fahrtenprogramm der Schule oder bei den Projekttagen. Neben dem offiziellen Startschuss für den Schulversuch, der im Beisein der Vertreter der Modellschulen erfolgte, spricht Staatsminister Piazolo in einem Podiumsgespräch u. a. mit Vertretern des Landesschülerrats zum Thema „Partizipation und Demokratielernen“.

Hintergrundinformationen zum Schulversuch

Der zweijährige Schulversuch wird professionell von einem Projektbeirat, einem wissenschaftlichen Beirat (Prof. Dr. Gloe, LMU) und vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) begleitet. Im Schulversuch selbst werden Wahlverfahren, Aufgaben, Abläufe von Sitzungen und Versammlungen, Möglichkeiten der Selbstorganisation sowie Inhalte der Mitbestimmung erprobt. Als Beispiele für konkrete Mitwirkungs- und Entscheidungsmöglichkeiten der Schulparlamente bzw. Schülerparlamente kommen etwa die Gestaltung des Pausenhofs, die Handynutzung an der Schule oder die Gestaltung von Aufenthaltsmöglichkeiten im Schulhaus in Frage. Materialien, Good practice-Beispiele und (Zwischen-)Ergebnisse sollen u.a. im Netzwerk „Schulparlamente und Schülerparlamente stärken“ und im SMV-Portal www.smv.bayern.de veröffentlicht werden.

Die teilnehmenden Schulen, nach Schularten geordnet:

Realschule

  • Johann-Andreas-Schmeller-Realschule Ismaning
  • Gisela-Realschule Passau-Niedernburg
  • Ludwig-Derleth-Realschule Gerolzhofen
  • Dr. Johanna-Decker-Realschule Amberg

Mittel- und Förderschule

  • Mittelschule Dittelbrunn
  • Mittelschule a. d. Woffenbacher Straße Neumarkt i. d. Oberpfalz
  • Johannes-Kern Mittelschule Schwabach
  • Mittelschule Guardinistraße München
  • Mittelschule Karlsfeld
  • SFZ München-Nord
  • Comenius-Schule Hilpoltstein
  • Hachinger Tal Schule - Sonderpädagogisches Förderzentrum Unterhaching

Gymnasium

  • Graf-Münster-Gymnasium Bayreuth
  • Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding
  • Johannes-Gutenberg-Gymnasium Waldkirchen
  • Röntgen-Gymnasium Würzburg
  • Rupprecht-Gymnasium München
  • Martin-Behaim-Gymnasium Nürnberg
  • Gymnasium Lappersdorf

FOS/BOS und Berufliche Schulen

  • Private Fachoberschule und Wirtschaftsschule Breitschaft Regensburg
  • Therese-von-Bayern Schule München
  • Staatliche Fachoberschule Neuburg a. d. Donau
  • Fachakademie für Sozialpädagogik Ingolstadt
  • Staatliche Berufsschule III Business School Bamberg
  • Private Wirtschaftsschule Dr. Kalscheuer Traunstein

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