Kampagne „Mach dein Handy nicht zur Waffe“ Online-Veranstaltung gibt Anregungen für Eltern und Lehrkräfte

Video mit Influencer Falco Punch: „Mach dein Handy nicht zur Waffe!“

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Die Präventionskampagne „Mach dein Handy nicht zur Waffe“ sensibilisiert im Hinblick auf strafbare Inhalte bei der Handynutzung durch Jugendliche (mit Klick ins Bild direkt zum Video!)

Digitale Kommunikation ist unter Jugendlichen nahezu allgegenwärtig, aber nicht immer harmlos. Eine Online-Diskussion reagierte am 18.10.2021 darauf mit dem Thema: „Mach dein Handy nicht zur Waffe – was können Eltern und Lehrkräfte zur Prävention beitragen?“

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo

Auf ihren Smartphones tauschen Schülerinnen und Schüler vermehrt Textnachrichten sowie Bild-, Video- und Tondateien über Messenger-Dienste wie WhatsApp, Instagram oder TikTok aus. Während der Großteil davon harmlose digitale Kommunikation ist, gibt es leider auch strafrechtlich relevantes Verhalten. Dabei sind sich die Schülerinnen und Schüler regelmäßig des strafbaren Charakters der Inhalte nicht bewusst oder verstehen diese als „bloßen Spaß“ und testen Grenzen aus. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um bloße Kleinigkeiten, sondern um strafbares Verhalten, das ernst genommen werden muss. 

Das bayerische Justizministerium und das Kultusministerium haben bereits die notwendige Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler mit der Aufklärungskampagne „Mach dein Handy nicht zur Waffe“ angestoßen. Diese wichtige Aufgabe ist aber nicht zu leisten ohne das Zusammenwirken von Erziehungsberechtigten und Lehrkräften, weshalb diese ebenfalls auf die Thematik aufmerksam gemacht werden müssen.

Justizminister Georg Eisenreich
Justizminister Georg Eisenreich

Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer waren deshalb herzlich zu der Online-Veranstaltung „Mach dein Handy nicht zur Waffe – was können Eltern und Lehrkräfte zur Prävention beitragen?“ am 18. Oktober 2021 eingeladen. Gemeinsam mit dem bekannten BR-Moderator Tilmann Schöberl diskutierten die beiden Staatsminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Georg Eisenreich zusammen mit Eltern, Lehrkräften sowie Vertreterinnen und Vertretern der Justiz. Dr. Ludwig Spaenle, der Antisemitismus-Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung, sandte eine Videobotschaft. Das Gespräch behandelte die Fragen, welche Konsequenzen Schülerinnen und Schülern bei strafbaren Inhalten auf ihren Handys drohen können und wie Eltern und Lehrkräfte bei Prävention, Aufklärung und ggf. auch erzieherischer Ahndung mithelfen können. Die aktive Teilnahme an der Diskussion war sehr willkommen.

Video: Mach dein Handy nicht zur Waffe – was können Eltern und Lehrkräfte zur Prävention beitragen?

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