Gemeinschaft und Erlebnis In den Sommerferien vielseitiges Ferienangebot nutzen

Von Erlebnispädagogik über Umweltbildung bis zu sportlichen und kreativen Maßnahmen: Die Angebote in den Sommerferien sind breitgefächert
Von Erlebnispädagogik über Umweltbildung bis zu sportlichen und kreativen Maßnahmen: Die Angebote in den Sommerferien sind breitgefächert

Hoher Bedarf an Ferienangeboten für Kinder und Jugendliche: Bayerischer Jugendring (BJR) und Kultusministerium weisen auf das Sonderprogramm ab der ersten Augustwoche hin. Jetzt informieren!​

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo

Kurz vor Beginn der ersten Maßnahmen in den Sommerferien steht fest, dass der Bedarf an zusätzlichen Ferienangeboten für Kinder und Jugendliche noch größer ist als im Vorjahr. 

Dazu betont Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo: „Schule ist mehr als die Vermittlung von Bildung, Wissen, Werten und Persönlichkeit. Schule ist auch ein sozialer Raum. Aber soziale Kontakte, die von so entscheidender Bedeutung für die psychische Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen sind, sind in den letzten Wochen und Monaten oft zu kurz gekommen. Umso wichtiger ist es, dass wir gemeinsam mit dem BJR gerade in diesem Bereich so vielfältige, attraktive und pädagogisch ansprechende Angebote machen können. Mit den Ferienangeboten ermöglichen wir den Kindern und Jugendlichen eine erlebnisreiche Auszeit und verschaffen den Eltern eine dringend benötigte Verschnaufpause.“

Matthias Fack, BJR-Präsident
Matthias Fack, BJR-Präsident

„Wir freuen uns, dass nach Lockdowns und Kontaktbeschränkungen verantwortungsvoll gestaltete Ferienangebote stattfinden können“, erklärt BJR-Präsident Matthias Fack. „Die Ferien gehören den Kindern und Jugendlichen – sie brauchen jetzt Begegnungen, Gemeinschaft und gemeinsame Erfahrungen. Und dafür sind die Angebote genau das Richtige.“

Der BJR koordiniert dieses Jahr im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus erneut das Sonderprogramm Ferienangebote: Jugendverbände, Jugendringe und andere Träger richten in den Pfingst-, Sommer- und Herbstferien mit finanzieller Unterstützung der Staatsregierung freizeitpädagogische Maßnahmen aus.

Über 500 Anträge auf Förderung aus dem Sonderprogramm haben Träger aus allen Bereichen der Jugendarbeit und darüber hinaus bis kurz vor den Sommerferien für 2021 gestellt. Das entspricht rund 1.500 Gruppen oder ca. 18.000 Plätzen für Kinder und Jugendliche. Damit wurden die Zahlen aus dem Vorjahr (rund 870 Gruppen und über 10.000 Plätze für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien) deutlich übertroffen. Was die inhaltliche Ausgestaltung der Maßnahmen betrifft, bieten die Träger sehr viele sportliche Angebote an, deutlich mehr als im vergangenen Jahr.

„Die Jugendarbeit hat bewiesen, dass sie ihre Angebote trotz Pandemie verantwortungsvoll gestalten kann und den Gesundheitsschutz sehr ernst nimmt“, ergänzt Fack. Die Maßnahmen sind vielfältig: Feriencamps oder Zeltlager mit Übernachtung, Sportschulen, Naturbeobachtungen, Hackathons, Ausflüge oder Schnitzeljagden: Auf einer Bayernkarte im BJR-Ferienportal zeigen grüne Stecknadeln an, ob noch Plätze frei sind. Anmeldungen sind unter Umständen auch noch kurzfristig möglich.

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