„gemeinsam.Brücken.bauen“ Jetzt Unterstützungskraft im Förderprogramm werden!

Das Förderprogramm für Schülerinnen und Schüler zum Ausgleich pandemiebedingter Nachteile
Das Förderprogramm für Schülerinnen und Schüler zum Ausgleich pandemiebedingter Nachteile

Das Staatsministerium für Unterricht und Kultus legt ein umfangreiches Programm zur Unterstützung der Schülerinnen und Schüler beim Aufholen pandemiebedingter Lernrückstände auf. Jetzt Unterstützungskraft werden! 

Die Schulen erhalten finanzielle Mittel, um mit externem Personal zusätzliche Förderangebote im verbleibenden Schuljahr 2020/2021 und in den Sommerferien einrichten zu können:

  • für Maßnahmen zur individuellen Förderung im Regelunterricht
  • für Brückenkurse, die außerhalb des Regelunterrichts angeboten werden
  • für Ferienkurse im Rahmen der „Sommerschule '21“

Sie können einen Beitrag dazu leisten, indem Sie sich als Unterstützungskraft an diesem Programm beteiligen.

Hier direkt zur Vermittlungsbörse

Was sind die Aufgaben einer Unterstützungskraft?

Folgende Aufgaben sind bei einem Einsatz als Unterstützungskraft möglich:

  • selbständige Betreuung von Klassen oder Gruppen, ggf. zusätzliche 1:1-Betreuung von Schülerinnen und Schülern, einschließlich Wahrnehmung der Aufsichtspflichten,
  • Unterstützung der Stammlehrkraft im Regelunterricht, z. B. durch Klassenteilung im Fachunterricht oder Binnendifferenzierung,
  • Durchführung von Förderkursen außerhalb des Regelunterrichts und/oder in den Ferien,
  • Durchführung von unterrichtsergänzenden Maßnahmen, z. B. Wiederholung der Inhalte des jeweiligen jahrgangsstufenbezogenen Lehrplans, gezielte Übungen in allen Fächern je nach Bedarfslage der Schülerinnen und Schüler

Auf diese Weise können Sie Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Schularten beim Aufholen pandemiebedingter Lernrückstände unterstützen.

Wer kommt als Unterstützungskraft in Frage?

Bewerben können sich all diejenigen Personen, die derzeit nicht als Lehrkraft vom Freistaat Bayern beschäftigt werden:

Personen mit abgeschlossenem Lehramtsstudium (1. und 2. Staatsprüfung) aller Schularten,
  • die nicht im staatlichen Schuldienst stehen oder
  • bereits pensioniert sind.
Aktuelle und ehemalige reguläre Vertretungs- bzw. Team-Lehrkräfte
Personen mit einem anderen abgeschlossenen Hochschulstudium (Master, Magister, Diplom, auch Bachelor; sonstige Staatsexamina)
Lehramtsstudierende aller Schularten
können den finanziellen vergüteten Einsatz als Unterstützungskraft zu einem Teil auf ein Pflichtpraktikum anrechnen lassen.
Studierende aller Fächer
Personen mit Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit wie zum Beispiel Betreuerinnen und Betreuer im Ganztag bzw. der Erwachsenenbildung (z. B. Dozenten der Volkshochschulen)

Pädagogisches Geschick, kommunikatives Talent und die Fähigkeit zur Arbeit im Team sind ebenso von Vorteil wie Erfahrungen aus der Kinder- und Jugendarbeit.

Um als Unterstützungskraft tätig zu sein, muss vor Beginn der Tätigkeit ein Masernschutznachweis sowie ein erweitertes Führungszeugnis nach § 30 a BZRG der Schule vorgelegt werden. Für die Beantragung des erweiterten Führungszeugnisses ist eine Bestätigung der Schule des Staatlichen Schulamtes nötig.

Was bieten wir Ihnen als Unterstützungskraft?

Als Unterstützungskraft erhalten Sie zunächst einen längstens bis 12. September 2021 befristeten Arbeitsvertrag. Eine Fortführung der Maßnahme ist für das Schuljahr 2021/2022 angedacht.

Ihre Bezahlung richtet sich wie bei einer regulären Vertretungskraft bzw. einer Team-Lehrkraft nach den Tarifbestimmungen für Lehrkräfte (TV-EntgO-L) und ist abhängig von der Schulart, in der die Unterstützungskraft eingesetzt ist, von der Qualifikation sowie ggf. auch von den studierten Fächern.

Die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen bietet ein virtuelles Unterstützungskonzept an, das speziell auf Unterstützungskräfte zugeschnitten ist und ihnen das notwendige Wissen in den Bereichen individuelle Förderung, Binnendifferenzierung und Feedback vermittelt. Das Angebot steht auf einer eigenen Themenseite der ALP Dillingen zur Verfügung.

Hinweis für Lehramtsstudierende

Für Lehramtsstudierende besteht ein zusätzlicher Anreiz für eine Tätigkeit in der Möglichkeit, sich den finanziell vergüteten Einsatz als Unterstützungskraft auch zu einem Teil auf ein Pflichtpraktikum anrechnen zu lassen. Die Schulen werden gebeten, über die jeweiligen Betreuungs-/Praktikumslehrkräfte Lehramtsstudierende, die an ihrer Schule gegenwärtig ein Schulpraktikum ableisten, auf die Möglichkeit einer Tätigkeit im Rahmen der beschriebenen Unterstützungsmaßnahmen hinzuweisen. Studierende, die an der Schule das Orientierungspraktikum ableisten, sollen in diesem Zusammenhang auch auf die Möglichkeit einer Anrechnung der Tätigkeit auf das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum aufmerksam gemacht werden.

Was müssen Sie tun, wenn Sie sich für eine Tätigkeit als Unterstützungskraft interessieren?

Wenn Sie unseren Schulen als Unterstützungskraft behilflich sein wollen, registrieren Sie sich bitte ab dem 1. Juni 2021 in unserer Vermittlungsbörse. Selbstverständlich ist auch eine Direktbewerbung an einer Schule möglich.

Geben Sie zunächst Ihre Kontaktdaten an.
Die Datenbank wird auch von den Schulen auch genutzt, um nicht-coronabedingte Aushilfsnehmer zu gewinnen.
Bitte wählen Sie daher unbedingt auch – für jede Schulart einzeln – Ihre gewünschte Verwendungsart aus:
  • Unterstützungskraft für die Unterstützung beim Aufholen pandemiebedingter Lernrückstände bei Schülerinnen und Schüler
  • Team-Lehrkraft zur Unterstützung der Schulen in der diesjährigen Corona-Sondersituation
  • Vertretungslehrkraft z. B. zur Krankheitsvertretung, d. h. ohne Begleitung durch eine Stammlehrkraft, aber – falls notwendig – selbstverständlich mit einer entsprechenden Mitbetreuung durch die Schulen (z. B. durch die Fachschaft) – nähere Informationen dazu finden Sie hier;
oder
  • Je nach Bedarf eine Meldung zu allen drei Angeboten
Wählen Sie dann die Schulart bzw. Schularten aus, an denen ein Einsatz für Sie in Frage kommt. Je mehr Schularten Sie auswählen, desto größer ist die Chance, dass Sie zum Zuge kommen.
Bitte nennen Sie uns die (Unterrichts-)fächer, in welchen Sie einen Einsatz wünschen, sowie ob die Bereitschaft an der Mitwirkung an den Ferienkursen in den Sommerferien 2021 („Sommerschule ‘21)“ besteht.
Wählen Sie die gewünschten Landkreise bzw. die gewünschten kreisfreien Städte aus, in welchen der Einsatz als Unterstützungskraft erfolgen soll.

Und auch hier gilt: Je flexibler Sie hinsichtlich der Einsatzregion und Ihres möglichen Beschäftigungsumfangs sind, desto höher sind Ihre Einsatzchancen.

Was geschieht nach der Registrierung?

Je nach Zuständigkeit nehmen im Bedarfsfall die Schulen, die Staatlichen Schulämter oder die Regierungen direkt mit Ihnen Kontakt auf. Details zum Einsatzort, zum möglichen Stundenumfang, zur Jahrgangsstufe, in der Sie zum Einsatz kommen könnten, usw. erhalten Sie dann auf diesem Wege. Grundsätzlich erhalten Personen mit Lehramtsbefähigung den Vorrang.

FAQs zur Tätigkeit als Unterstützungskraft

Habe ich einen Anspruch darauf, eine Stelle als Unterstützungskraft zu erhalten?

Ein Anspruch auf einen konkreten Einsatz als Unterstützungskraft besteht nicht. Grundsätzlich entscheidet die Schulleitung bzw. das Staatliche Schulamt / die Regierung, ob Sie nach Eignung, Befähigung und fachlichen Leistungen als Unterstützungskraft geeignet sind.

Je weiter Sie jedoch die Einsatzmöglichkeiten (verschiedene Schularten und Regionen) bei Ihrer Registrierung in der Vermittlungsbörse fassen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie zum Zug kommen.

Die Schulleitung bzw. das Staatliche Schulamt / die Regierung sucht die am besten geeigneten Bewerber aus. Dabei gilt grundsätzlich ein Vorrang für Laufbahnbewerber/-innen (Personen mit Lehramtsbefähigung). Schwerbehinderte Bewerber und Bewerberinnen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt.

Wie geht es weiter, wenn mich eine Schule einsetzen möchte?

In diesem Fall wird mit Ihnen ein befristeter Vertrag nach den Tarifbestimmungen für Lehrkräfte (TV EntgO-L) geschlossen. Um eine Eingruppierung und damit Ihre korrekte Vergütung sicherzustellen, sind detaillierte Angaben und die Vorlage bestimmter Unterlagen erforderlich.

Im Folgenden finden Sie die notwendigen Formulare sowie Hinweise auf die im Übrigen vorzulegenden Unterlagen. Wenn Sie mit der Schulleitung Ihrer Wunschschule ein Gespräch wegen eines möglichen Einsatzes als Unterstützungskraft an der Schule führen, empfiehlt es sich, die notwendigen Unterlagen und die unten verlinkten PDF-Formulare bereits ausgefüllt mitzubringen. Diese Formulare erhalten Sie in der Regel auch von der jeweiligen Schulleitung. Bei Fragen wird Sie die Schulleitung gerne unterstützen.

Darüber hinaus unterzeichnen Sie gemeinsam mit der Schulleitung das Formblatt über Belehrungen und Erklärungen.

Dieses enthält:

  • Fragebogen zur Prüfung und Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst
  • Fragebogen zur Prüfung der Beziehungen zur Scientology-Organisation
  • Niederschrift über die Verpflichtung nach dem Verpflichtungsgesetz und über die Vereidigung aufgrund des Art. 187 der Bayerischen Verfassung
  • Erklärung zur Belehrung über die gesundheitlichen Anforderungen an Vertretungskräfte
  • Erklärung zur Kenntnisnahme vom Verbot der Annahme von Belohnungen oder Geschenken
  • Erklärung zum Hinweis auf die tarifliche Ausschlussfrist
  • Bestätigung über die Aushändigung von Auszügen aus dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) und dem Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG)
  • Hinweis für Lehrkräfte, die an staatlichen Schulen im Rahmen eines befristeten Arbeitsvertrages bzw. nebenamtlich eingesetzt sind
  • Befristungsvereinbarung (diese ist zwingend vor dem Dienstantritt abzuschließen)

Folgende Unterlagen sind außerdem notwendig:

  • Eine von der Schulleitung beglaubigte Kopie eines amtlichen Dokuments zum Nachweis persönlicher Daten (z. B. Personalausweis oder Auszug aus dem Familienbuch)
  • Zeugnis über die abgeschlossene fachliche Ausbildung (eine von der Schulleitung beglaubigte Kopie)
  • Nachweise (z. B. Arbeitszeugnisse) über frühere Beschäftigungen bei anderen Arbeitgebern und ggf. Nachweise über Zeiten selbstständiger Tätigkeiten (eine von der Schulleitung beglaubigte Kopie)
  • Sozialversicherungsausweis (eine von der Schulleitung beglaubigte Kopie)
  • Nachweis über Schwerbehinderung (soweit zutreffend)
  • Amtliches erweitertes Führungszeugnis gem. § 30 a BZRG (Beantragung beim Einwohnermeldeamt am Wohnsitz der Vertretungskraft). Dem Antrag auf Erstellung des erweiterten Führungszeugnisses ist eine Bestätigung beizufügen, für welche Tätigkeit das Führungszeugnis benötigt wird. Diese Bestätigung erteilt die Schulleitung.
  • Aufenthaltserlaubnis (bei ausländischen Vertretungskräften ohne EU-Staatsangehörigkeit)
  • Gegebenenfalls Nachweis über die Befreiung von der gesetzlichen Kranken-/ Rentenversicherungspflicht bzw. Mitgliedsbescheinigung der gesetzlichen Krankenkasse
  • Gegebenenfalls Gehaltsmitteilung eines weiteren Arbeitgebers
  • Gegebenenfalls einen geeigneten Nachweis zur Elterneigenschaft

Die Schulleitung übermittelt die Unterlagen an die zuständige Regierung bzw. im Bereich der Gymnasien, Realschulen und Beruflichen Oberschulen an das Bayerische Landesamt für Schule.

Unterstützungskräfte für die Schularten Gymnasium, Realschule oder Berufliche Oberschule finden die erforderlichen Formulare auf der Internetseite des Bayerischen Landesamts für Schule.

Unterstützungskräfte für alle anderen Schularten können die notwendigen Formulare hier herunterladen:

Wie geht es weiter, wenn ich schon einmal Aushilfsnehmer (Vertretungs- und/oder Team-Lehrkraft) war?

Im Falle einer Weiterbeschäftigung (ohne Unterbrechung) oder einer erneuten Beschäftigung als Aushilfsnehmer reduzieren sich die von Ihnen vorzulegenden Unterlagen auf folgende:

  • Erklärung der Lehrkraft
  • Befristungsvereinbarung
  • Erklärung zum Beschäftigungsverhältnis
  • Gegebenenfalls Antrag auf Steuerbefreiung (falls zutreffend)
  • ggf. erstmalige Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses bei erneuter Beschäftigung (vgl. unten)

Eine Weiterbeschäftigung (ohne Unterbrechung) liegt auch vor, wenn Ruhestandsbeamte in unmittelbarem Anschluss an das aktive Beamtenverhältnis auf der Grundlage eines Arbeitsverhältnisses nach dem TV-L beschäftigt werden.

Eine erneute Beschäftigung ist gegeben, wenn eine Vertretungskraft bzw. ein Ruhestandsbeamter innerhalb einer Frist von einem Jahr seit dem letzten Arbeitsverhältnis erneut bzw. nach dem Ausscheiden aus dem Beamtenverhältnis erstmals in einem Arbeitsverhältnis beschäftigt wird.

Hat die Vertretungskraft oder der Ruhestandsbeamte bislang noch kein erweitertes Führungszeugnis vorgelegt, so ist ein solches vor der erneuten Beschäftigung beizubringen. Sobald aber bereits einmal ein erweitertes Führungszeugnis vorgelegt wurde, gilt wieder der bislang praktizierte Grundsatz, dass im Fall einer erneuten Beschäftigung im o. g. Sinn kein neues Führungszeugnis vorzulegen ist.

Unterstützungskräfte für die Schularten Gymnasium, Realschule oder Berufliche Oberschule finden die erforderlichen Formulare auf der Internetseite des Bayerischen Landesamts für Schule.

Unterstützungskräfte für alle anderen Schularten können die notwendigen Formulare hier herunterladen:

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