Sommerferien Zusätzliche Ferienangebote für Kinder entlasten Familien

Freizeitpädagogische Angebote für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 unterstützen in den Sommerferien 2020 berufstätige Eltern, denen nicht mehr genügend Jahresurlaub zur Verfügung steht
Freizeitpädagogische Angebote für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 unterstützen in den Sommerferien 2020 berufstätige Eltern, denen nicht mehr genügend Jahresurlaub zur Verfügung steht

Aufgrund der Corona-Pandemie haben viele Eltern im Freistaat ihren Jahresurlaub bereits weitestgehend für die Betreuung ihrer Kinder aufgebraucht. Nun präsentierten Kultusministerium und der Bayerische Jugendring Ferienangebote für die anstehenden Sommerferien.

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Matthias Fack, Präsident des Bayerischen Jugendrings (BJR), informierten in München über ein freizeitpädagogisches Angebot für Schülerinnen und Schüler in den Sommerferien. Es richtet sich an Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6. Damit sollen Eltern unterstützt werden, die ihren Jahresurlaub aufgrund der Betreuung der Kinder während der Corona-bedingten Schließungszeiten von Schulen bereits weitestgehend aufgebraucht haben. Freie und kommunale Träger ermöglichen attraktive Freizeitaktivitäten – der Freistaat Bayern stellt herfür zusätzliche Fördermittel bereit.

Kultusminister Michael Piazolo erklärte: „Es ist mir ein Anliegen, nach den aufreibenden letzten Monaten für die Familien ein Angebot mit aktiver Ferienbetreuung zu schaffen – dafür ist der BJR mit seiner Erfahrung und Professionalität der ideale Partner. Eltern können den Sommerferien nun viel entspannter entgegensehen. Und die Kinder können sich auf erlebnisreiche Ferienwochen freuen.“

BJR-Präsident Matthias Fack
BJR-Präsident Matthias Fack

„Kinder und Jugendliche brauchen in den Sommerferien gute Angebote – auch, um einen Ausgleich zu den belastenden Erfahrungen während der Corona-Pandemie zu schaffen“, so Matthias Fack. Denn von den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie waren und sind Kinder und junge Menschen besonders betroffen. Nicht nur die täglichen sozialen Kontakte in der Schule entfielen, sondern auch die außerschulischen Freiräume wie etwa die Treffen in Kinder- und Jugendgruppen oder Besuche von Jugendtreffs. Die Ferienzeiten an Ostern und Pfingsten verbrachten viele Kinder im Rahmen der Notbetreuung an der Schule.

In Kooperation mit dem Kultusministerium hat der BJR ein digitales Ferienportal unter dem Link www.bjr.de/ferienportal freigeschaltet, auf dem interessierte Träger ihre Ferienangebote einstellen können. Dort können sich Eltern in Kürze direkt informieren und dann unmittelbar auf die Träger zugehen, um ihr Kind für ein konkretes Ferienangebot anmelden. „Wir haben über unsere Schulen eine bayernweite Bedarfsabfrage gestartet“, so Kultusminister Prof. Dr. Piazolo. „Damit können wir zeitnah detaillierte Angaben zu den Bedarfslagen an den einzelnen Schulstandorten übermitteln und bei einer regional besonders hohen Nachfrage mit der örtlichen Trägerlandschaft nach Lösungen suchen.“

Der BJR kann bei der Schaffung zusätzlicher Angebote auf Strukturen und auf die Expertise der Jugendarbeit zurückgreifen. „Wir haben die Wiederöffnung der Jugendarbeit in Bayern frühzeitig und verantwortungsbewusst begleitet und geben weiterhin Handlungssicherheit für die Träger“, versicherte BJR-Präsident Fack.

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo (re.) und BJR-Präsident Matthias Fack (li.) erläutern in München das Angebot zur Ferienbetreuung in den anstehenden Sommerferien
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo (re.) und BJR-Präsident Matthias Fack (li.) erläutern in München das Angebot zur Ferienbetreuung in den anstehenden Sommerferien

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