Schule und Berufsberatung Schüler werden bei der beruflichen Orientierung unterstützt

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo (4.v.r.) mit Klaus Beier (Bundesagentur für Arbeit), Innenminister Joachim Herrmann, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Ralf Holtzwart (Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit), Luise Klemens (Bundesagentur für Arbeit), Matthias Jena (Vorsitzender DGB Bayern), Christian Bockes (Bundesagentur für Arbeit) und Bertram Brossardt (Hauptgeschäftsführer vbw) (v.l.)
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo (4.v.r.) mit Klaus Beier (Bundesagentur für Arbeit), Innenminister Joachim Herrmann, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Ralf Holtzwart (Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit), Luise Klemens (Bundesagentur für Arbeit), Matthias Jena (Vorsitzender DGB Bayern), Christian Bockes (Bundesagentur für Arbeit) und Bertram Brossardt (Hauptgeschäftsführer vbw) (v.l.)

Die Bayerische Staatsregierung hat mit der Bundesagentur für Arbeit mehrere Vereinbarungen auf den Weg gebracht. Ziel ist es, Schülern eine bessere berufliche Orientierung zu geben und den Übergang ins Berufsleben zu erleichtern.

In München wurden wichtige weitere Schritte für eine gelingende berufliche Orientierung unternommen: Bei einer Arbeitssitzung haben das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus, die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit und das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales eine Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung in Bayern abgeschlossen. Sie knüpft an seit 2006 bestehende Richtlinien an.

Kultusminister Michael Piazolo bei der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung
Kultusminister Michael Piazolo bei der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo betonte: „Die Wahl des richtigen Berufes ist eine wichtige Entscheidung und stellt für viele junge Menschen eine große Herausforderung dar. Man muss sich der eigenen Stärken und Schwächen bewusst sein und auch einen Überblick verschaffen über die verschiedenen Berufsfelder und Studiengänge. An den Schulen geben wir Orientierung in dieser wichtigen Frage. Mit der heutigen Rahmenvereinbarung entwickeln wir die berufliche Orientierung an unseren Schulen weiter und wissen starke Partner an unserer Seite.“

Ebenso wurde das gemeinsame Ziel bekräftigt, Langzeitarbeitslosigkeit und Hilfebedürftigkeit weiter abzubauen. Auch hierzu wurde eine Erklärung unterzeichnet: „Unser Ziel ist es, die Jugend- und Langzeitarbeitslosigkeit gar nicht erst entstehen zu lassen. Ab dem Schuljahr 2020/21 bieten wir allen berufsschulpflichtigen Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz verschiedene schulische Vollzeitangebote mit einer zusätzlichen sozialpädagogischen Betreuung. Damit erweitern wir unser Angebot und verbessern die Zusammenarbeit zwischen den Schulen, den Jugendberufsagenturen und den weiteren Netzwerkpartnern vor Ort. Wir erleichtern damit unseren Schülerinnen und Schülern den Übergang von der Schule ins Berufsleben", erläuterte Kultussminister Piazolo.

Auch die anderen Beteiligten der Sitzung stellten die Unterstützungsangebote im Freistaat heraus. „Unser Arbeitsmarkt ist weiterhin robust. Das belegen auch die heute veröffentlichten Zahlen. Mit einer Quote von 2,7 Prozent hat Bayern nach wie vor die niedrigste Arbeitslosenquote aller Bundesländer. Dadurch haben wir eine gute Ausgangssituation, gemeinsam die Langzeitarbeitslosigkeit zu reduzieren“, sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann fügte hinzu: „Arbeit ist einer der wichtigsten Schlüssel für gelingende Integration. Die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationshintergrund gelingt im bundesweiten Vergleich in Bayern sehr gut. Es gibt aber auch bei uns Langzeitleistungsbezieher sowie Langzeitarbeitslose mit Flucht- beziehungsweise Migrationshintergrund. Ein Grund sind oft mangelnde Deutschkenntnisse, ein fehlender Berufsabschluss oder eine für den deutschen Arbeitsmarkt unzulängliche Qualifikation. Diese Risikofaktoren müssen wir in den Blick nehmen, wenn wir verhindern wollen, dass Langzeitarbeitslosigkeit entsteht und sich verfestigt.“

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