Schulbesuch Grundschule an der Berg-am-Laim-Straße überzeugt mit Lernhaus-Konzept

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz beim Besuch einer Ganztagsklasse
Kultusstaatssekretärin Anna Stolz beim Besuch einer Ganztagsklasse

Integration, Inklusion und Ganztag: Die Münchener Grundschule an der Berg-am-Laim-Straße 142 setzt bedeutsame Schwerpunktthemen in ihrer pädagogischen Arbeit. Dabei unterstützt auch das architektonische Lernhaus-Konzept.

Anna Stolz gab dem Schulradio „Bergo di Lamo“ ein Interview
Anna Stolz gab dem Schulradio „Bergo di Lamo“ ein Interview

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz überzeugte sich im Rahmen ihres Schulbesuchs von der Qualität der pädagogischen Arbeiten an der Grundschule Berg-am-Laim: „An der Grundschule an der Berg-am-Laim-Straße steht das Kind mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt. So wurde ein eigenes ‚Team Integration‘ eingerichtet: Die Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationshintergrund werden individuell und nach Bedarf in Deutsch Vorkursen und Deutschklassen bei den Herausforderungen des Spracherwerbs begleitet.

Unter dem Leitsatz „gemeinsam Schule leben“ hat sich die Grundschule an der Berg-am-Laim-Straße in München vor allem zwei Leitziele gesetzt: Integration und Förderung. An der Stadtteilschule wird großer Wert auf Teilhabe gelegt: Inklusion erfolgt in Partner- und Kooperationsklassen, aber auch in Regelklassen. Für ihre Bemühungen im Bereich der Inklusion wurde die Schule schon vielfach ausgezeichnet. Anna Stolz: „Ich danke allen Lehrkräften für ihre wertvolle Arbeit und auch dem pädagogischen Personal für die besondere Unterstützung.“ Derzeit wird auch das Modellvorhaben „Kooperative Ganztagsbildung“ umgesetzt, bei dem die Ganztagsschule auch die Funktion eines Horts übernimmt und dazu mit benachbarten Einrichtungen kooperiert.

Beeindruckt zeigte sich die Staatssekretärin auch vom 2018 eröffneten Lernhaus: „Das Lernhaus-Konzept sieht eine ‚pädagogische Mitte‘ auf allen Etagen vor. So entstehen beste Voraussetzungen für das pädagogische Zusammenwirken aller Bildungsakteure. Damit kann Förderung wirklich gelingen.“

Bei dem architektonischen Konzept des Lernhauses handelt es sich um einen speziellen Schulbautyp, der Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit eröffnen soll, ihre gesamte Schullaufbahn in einem Lernhaus zu verbringen: Die Unterrichtsräume werden dazu nicht entlang eines Gangs gereiht, sondern um eine offene Mitte angeordnet. Außerdem werden im Schulgebäude möglichst viele Glaswände eingesetzt, um Transparenz zu ermöglichen. Das Schulhaus der Grundschule vereint die drei Zeitepochen des Münchner Schulbaus in sich: Der Altbau stammt von 1925 und zeigt sich nach der Sanierung in altem Glanz. Der Längsbau von 1965 stellt einen typischen Schulbau dieser Zeit dar. Das Lernhaus macht als raumorganisatorisches und pädagogisches Modell sehr flexibles Lernen möglich.

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