Musikgymnasium Windsbacher Knabenchor stellt sein Können unter Beweis

Der Windsbacher Knabenchor überzeugt regelmäßig bei Konzerten im In- und Ausland
Der Windsbacher Knabenchor überzeugt regelmäßig bei Konzerten im In- und Ausland

Chor, Stimmbildung und Instrumentalunterricht als Teil des Unterrichts: Am humanistischen Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium Windsbach profitieren die Schüler von besonderen Rahmenbedingungen. Damit können sie sich künstlerisch voll entfalten.

Der Windsbacher Knabenchor zählt heute zur Spitze der Knabenchöre. Musikalisch liegt der Schwerpunkt dabei auf geistlicher Musik, wobei das Repertoire von der Renaissance bis zur Moderne reicht. Neben A-cappella-Werken aller Epochen umfasst es auch die großen Oratorien von Bach, Händel, Mozart, Mendelssohn Bartholdy und Brahms. Einladungen zu wichtigen Festivals wie dem Rheingau Musik Festival sowie regelmäßige Auftritte in den deutschen und europäischen Musikzentren unterstreichen die Bedeutung des Knabenchors im nationalen wie internationalen Musikleben. Konzertreisen führten die Sänger ins europäische Ausland wie auch nach Asien, Nord- und Südamerika, Israel und Australien, 2016 auch in den Vatikan nach Rom.

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz und Chordirektor Martin Lehmann im Gespräch mit der Schulleitung
Kultusstaatssekretärin Anna Stolz und Chordirektor Martin Lehmann im Gespräch mit der Schulleitung

Die meisten der 123 jungen Sänger wohnen im Evang.-Luth. Studienheim und besuchen das gegenüberliegende humanistische Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium Windsbach (JSBG).  Im Rahmen eines Schulbesuchs zeigte sich Kultusstaatssekretärin Anna Stolz beeindruckt vom Talent der Knaben sowie deren „Herausforderung, neben den zeitintensiven Aktivitäten des Chores auch den Anforderungen der Schule gerecht zu werden.“ Um den Bedürfnissen der Schüler in besonderem Maße Rechnung zu tragen, wurden dem JSBG ein Sonderweg in Form einer abweichenden Stundentafel sowie das Führen der Bezeichnung „Musikgymnasium“ – dem einzigen seiner Art in Bayern – genehmigt. Neben drei Profilstunden (Chor, Stimmbildung, Instrumentalunterricht) erhalten die Kinder und Jugendlichen zusätzlich vertiefenden Unterricht in den Kernfächern, um den durch längere Abwesenheit der Schüler im Zuge ihrer Chortätigkeit versäumten Unterricht nachzuholen.

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