Welttag des Lesens und Schreibens Bayern treibt die Alphabetisierung weiter voran

Lesen und Schreiben ermöglichen kulturelle Teilhabe
Lesen und Schreiben ermöglichen kulturelle Teilhabe

Der Freistaat Bayern unterstützt Erwachsene, die nicht richtig lesen und schreiben können, und weitet im Doppelhaushalt 2019/2020 das Förderprogramm „ALPHA+“ zur Verbesserung der Alphabetisierung deutlich aus.

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo

Anlässlich des Welttages der Alphabetisierung am 8. September betonen Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Staatssekretärin Anna Stolz: „Ohne Lesen und Schreiben gibt es keine gesellschaftliche Teilhabe. Daher unterstützen wir Erwachsene, die nicht richtig lesen und schreiben können. Wir wollen die Öffentlichkeit für das Problem sensibilisieren und den Betroffenen Mut machen. Sie sollen die vorhandenen Lernangebote in Anspruch nehmen, mit denen sie ihre Lese- und Schreibkompetenz verbessern können.“
Der Freistaat Bayern hat mit dem Doppelhaushalt 2019/2020 eine deutliche Ausweitung des Förderprojekts „ALPHA+ besser lesen und schreiben“ auf den Weg gebracht – mit einer jährlichen Fördersumme von 1,5 Millionen Euro. Zusätzlich unterstützt die Staatsregierung verschiedene Aktionen, um das gesellschaftliche Bewusstsein für das Thema zu schärfen.

Bayerisches Förderprojekt „ALPHA+ besser lesen und schreiben“

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz
Kultusstaatssekretärin Anna Stolz

Zur besseren Vernetzung aller relevanten Gesellschaftsbereiche finden im Kultusministerium regelmäßig Runde Tische zum Thema Basiskompetenzen statt. Als Botschafter für Bayern unterstützt auch Extrembergsteiger Alexander Huber die Staatsregierung dabei, das Thema ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen und es zu enttabuisieren.

In der noch bis 2026 andauernden Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung wird sich der Freistaat Bayern weiterhin mit großem Engagement einbringen. „Jede Person, der wir zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe verhelfen können, ist ein großer Erfolg“, so Staatssekretärin Stolz.
 

LEO Grundbildungsstudie 2018

Die LEO Grundbildungsstudie 2018 zeigt, dass in Deutschland die Zahl der Menschen, die nicht richtig lesen und schreiben können, im Vergleich zu 2010 um 1,3 Millionen gesunken ist. Trotzdem gibt es der Studie zufolge bundesweit immer noch 6,2 Millionen Menschen, die selbst mit kurzen und einfachen Texten starke Probleme haben. „Die Zahlen zeigen uns, dass die Anstrengungen des Freistaats und seiner vielen Partner Wirkung zeigen. Wir müssen aber mit Nachdruck an diesem Thema weiterarbeiten“, so Staatsminister Piazolo.

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