Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Podiumsdiskussion beleuchtet Rolle der Frauen in der Politik

Staatssekretärin Anna Stolz (Mitte) diskutierte mit Sozialkundefachbetreuerin Silke Matschey, der wissenschaftlichen Referentin Dr. Louisa Söllner, Landesschülersprecherin Paula Roswag und Moderatorin Eva Eichmann (v. links)
Staatssekretärin Anna Stolz (Mitte) diskutierte mit Sozialkundefachbetreuerin Silke Matschey, der wissenschaftlichen Referentin Dr. Louisa Söllner, Landesschülersprecherin Paula Roswag und Moderatorin Eva Eichmann (v. links)

„weiblich – politisch – erfolgreich?!“ Das Thema der Podiumsdiskussion der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit regte die Podiumsteilnehmerinnen ebenso wie die anwesenden Schülerinnen und Schüler zu angeregten Diskussionen an.

„Mischt Euch ein! Brennt für Eure Sache! Nur wer sich engagiert und einbringt, kann etwas bewirken!“, so Staatssekretärin Anna Stolz bei der Veranstaltung „weiblich – politisch – erfolgreich?!“ im Münchner Künstlerhaus. Die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit hatte Schülerinnen und Schüler anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Frauenwahlrechts in Deutschland zu einer Podiumsdiskussion eingeladen.

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz begrüßte die zahlreichen Gäste
Kultusstaatssekretärin Anna Stolz begrüßte die zahlreichen Gäste

Mit Blick auf die Teilhabe und Gleichberechtigung von Frauen verwies die Staatssekretärin auf die zahlreichen Errungenschaften und Fortschritte im vergangenen Jahrhundert und betonte: „Wir haben schon viel erreicht, aber noch nicht genug. Frauen sind in vielen Bereichen nach wie vor unterrepräsentiert, unter anderem auch in der Politik.“ Staatssekretärin Anna Stolz unterstrich: „Mir ist es ein Herzensanliegen, junge Frauen zu motivieren und zu unterstützen, sich politisch zu engagieren. Denn die Zusammensetzung der politischen Akteure sollte auch die Zusammensetzung der Bevölkerung und ihrer Interessen bestmöglich widerspiegeln. Ich bin überzeugt davon, dass es die Politik und unser Land voranbringt, wenn die Perspektiven von Männern und Frauen ausgewogen in Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse einfließen.“

Bei jungen Menschen schon frühzeitig Interesse und Verständnis für politische Prozesse zu wecken, sei für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung, so die Staatssekretärin. Politische Bildung sei deswegen als schulart- und fächerübergreifendes Erziehungsziel fest im bayerischen LehrplanPLUS verankert und erfahre zum Beispiel im neuen neunjährigen Gymnasium durch das Fach „Politik und Gesellschaft“ eine zusätzliche Stärkung.

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