Landesschulbeirat Beratendes Gremium traf sich zur 88. Sitzung

Kultusminister Bernd Sibler bei seiner Ansprache
Kultusminister Bernd Sibler bei seiner Ansprache

Im Kultusministerium fand die 88. Sitzung des Landesschulbeirats statt. Wichtige Themen waren der Lehrplan des neuen bayerischen Gymnasiums und das Gesamtkonzept für Politische Bildung an bayerischen Schulen.  Weiterhin ging es etwa um die Zweitqualifikation für ein Lehramt an Förderschulen.

Kultusminister Bernd Sibler
Kultusminister Bernd Sibler

Kultusminister Bernd Sibler erklärte: "Das neue bayerische Gymnasium beruht auf dem LehrplanPLUS, der zum Schuljahr 2017/18 an allen weiterführenden Schulen mit der Jahrgangsstufe 5 in Kraft getreten ist. Darin wird Wissensvermittlung mit Kompetenzorientierung verbunden. Besonders wichtig ist mir im neuen bayerischen Gymnasium die digitale und die politische Bildung. Es ist die Aufgabe aller Fächer, die Schülerinnen und Schüler fit zu machen für die Digitalisierung und sie zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern zu erziehen."

Die Themen der 88. Sitzung des Landesschulbeirats

Über folgende Themen wurde in der Sitzung diskutiert:

Der Landesschulbeirat

Der Landesschulbeirat ist zur Beratung des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus bei Fragen der Bildung und Erziehung eingerichtet und setzt sich aus Vertretern der Eltern, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und verschiedener Interessengruppen zusammen.

Die Mitglieder werden vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus berufen. Der Landesschulbeirat tagt in der Regel zweimal im Jahr. Bei wichtigen Vorhaben des Ministeriums fungiert er als ständiger Beirat.

Mitglieder des Landesschulbeirats gemäß Bayerischem Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG)

Art. 73

(3) ¹Die Mitglieder des Landesschulbeirats werden vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus berufen, und zwar

1. bis zu acht Mitglieder aus dem Kreis der Eltern,

2. acht Mitglieder aus dem Kreis der Lehrkräfte,

3. die sechs Landesschülersprecherinnen und Landesschülersprecher und die gemäß Art. 62a Abs. 2 Satz 5 gewählten Schülerinnen und Schüler,

4. je ein Mitglied auf Vorschlag
a) der Katholischen Kirche,
b) der Evangelisch-Lutherischen Kirche,
c) des Bayerischen Städtetags,
d) des Bayerischen Gemeindetags,
e) des Bayerischen Landkreistags,
f) des Verbands der Bayerischen Bezirke,
g) der Industrie- und Handelskammern,
h) der Handwerkskammern,
i) des Deutschen Gewerkschaftsbunds und des Bayerischen Beamtenbunds,
k) des Bayerischen Bauernverbands,
l) des Bayerischen Jugendrings,
m) der Hochschulen,
n) der privaten Schulen,

5. fünf Mitglieder, die unter dem Gesichtspunkt der notwendigen Ergänzung des Beirats aus den Bereichen Frühpädagogik, Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung, Kunst und Journalistik berufen werden.

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