Niederbayern Neues Studierendenwohnheim in Landshut erhöht die Attraktivität des Hochschulstandorts

Neues Studierendenwohnheim in Landshut
Neues Studierendenwohnheim in Landshut

Bundesweit höchster Fördersatz: Der Freistaat investiert 2017 bis zu 47,5 Millionen Euro, damit Studierende einen bezahlbaren Wohnraum finden. In Landshut wurde nun vom Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz ein neues Wohnheim eingeweiht.

Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler
Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler

Als einen „wertvollen Beitrag zur Attraktivität des Hochschulstandorts Landshut“ bezeichnete Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler bei der Einweihung die neue Wohnanlage an der Bürgermeister-Zeiler-Straße in Landshut. „Denn mit den zusätzlichen 209 Wohnheimplätzen, die hier in Landshut entstanden sind, können wir die soziale Infrastruktur für unsere Studierenden vor Ort weiter verbessern“, freute er sich. Die Baukosten lagen bei über 17 Millionen Euro. Die Beteiligung des Freistaats von über 7 Millionen Euro an den Baukosten sei sehr gut angelegt, so Sibler. Er dankte dem Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz für sein Engagement bei der Errichtung des Wohnheims.

47,5 Millionen Euro vom Freistaat für Studentenwohnheimplätze

„Die steigende Zahl der Studierenden in Bayern belegt die erfreulich große Anziehungskraft unserer bayerischen Hochschulen. So sehr uns diese Entwicklung für das Ansehen des Hochschulstandortes Bayern freut – sie hat auch Konsequenzen für den Wohnungsmarkt. Denn unsere Studierenden benötigen ein Dach über dem Kopf“, so Staatssekretär Sibler. „Damit die jungen Menschen an den Hochschulstandorten bezahlbaren und angemessenen Wohnraum finden können, stellt der Freistaat jährlich hohe Fördersummen bereit – alleine 2017 bis zu 47,5 Millionen Euro“, erklärte der Staatssekretär. Damit können über 1.500 Wohnheimplätze gefördert werden. Das Deutsche Studentenwerk hatte den Freistaat für den bundesweit höchsten Fördersatz beim Bau von Studentenwohnheimen im Vergleich aller Bundesländer besonders gelobt. In Bayern stehen derzeit rund 38.000 Plätze in Wohnheimen zur Verfügung, die öffentlich gefördert wurden.

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