Stiftung Bildungspakt Bayern Modellversuch Digitale Schule 2020 startet

Staatssekretär Georg Eisenreich (1. v. rechts) und Michael Lindemann von der vbw (1. v. links) überreichten die Plakette
Staatssekretär Georg Eisenreich (1. v. rechts) und Michael Lindemann von der vbw (1. v. links) überreichten die Plakette "Digitale Schule 2020" an die Vertreter der Comenius-Grundschule Buchloe

Wie können wir den Mehrwert digitaler Medien gewinnbringend nutzen? Im Rahmen des Modellversuchs „Digitale Schule 2020“ setzen sich acht Schulen in Bayern mit dieser Frage auseinander. Sie erarbeiten ab dem Schuljahr 2017 / 18 Konzepte, um Schülern die Orientierung in der digitalisierten Welt zu erleichtern.

Staatssekretär Georg Eisenreich
Staatssekretär Georg Eisenreich

„Unsere bayerischen Schülerinnen und Schüler müssen lernen, sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Der kompetente Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien stellt heute neben Lesen, Schreiben und Rechnen eine vierte Kulturtechnik dar. Im Modellversuch ,Digitale Schule 2020‘ werden Konzepte und konkrete Umsetzungsstrategien weiterentwickelt und erprobt, um digitale Medien und Werkzeuge beim Lernen und Arbeiten in der Schule gewinnbringend zu nutzen“, so Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bildungspakt Bayern, bei der Auftaktveranstaltung zum Modellversuch „Digitale Schule 2020“.

Im Modellversuch „Digitale Schule 2020“ werden ab dem Schuljahr 2017/18 an acht Modellschulen übertragbare Konzepte für den systematischen Einsatz digital-gestützten Lernens und Arbeitens in der Schule entwickelt und erprobt. Der Schulversuch wird von der Stiftung Bildungspakt Bayern durchgeführt und von der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. exklusiv unterstützt.

Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Leiter Abteilung Bildung und Integration der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., betonte bereits im Vorfeld: „Die Digitalisierung verändert unsere Lebens- und Arbeitswelt in rasantem Tempo. Moderne Informations- und Kommunikationsmedien müssen zu einem zentralen Element in Lehr- und Lernprozessen werden. Der Schulversuch ,Digitale Schule 2020‘ fördert die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler umfassend. Er zeigt, wie sich digitale Lern- und Lehrprozesse in der Schule systematisch und ganzheitlich verankern lassen. Somit trägt der Schulversuch dazu bei, dass junge Menschen die digitale Lebens- und Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts aktiv mitgestalten und den Übergang in Ausbildung, Arbeit und Hochschule reibungslos bewältigen.“

Staatssekretär Georg Eisenreich (3. v. rechts) und Michael Lindemann von der vbw (5. v. links) mit den Schulleiterinnen und Schulleitern der Modellschulen
Staatssekretär Georg Eisenreich (3. v. rechts) und Michael Lindemann von der vbw (5. v. links) mit den Schulleiterinnen und Schulleitern der Modellschulen

Bereits seit dem Schuljahr 2016/2017 werden Lehrkräfte der am Modellversuch beteiligten Schulen in Fortbildungen auf den Schulversuch vorbereitet. Zum neuen Schuljahr startet die konkrete Umsetzung an den Schulen in verschiedenen Fächern und Jahrgangsstufen. Die Modellschulen stehen dabei untereinander in regelmäßigem Austausch. Bis zum Abschluss des Projekts im Jahr 2020 erarbeiten und erproben sie Konzepte und Strategien für das Lernen mit digitalen Medien, die im Anschluss allen anderen Schulen zur Verfügung stehen sollen. Die Modellschulen bauen dabei auf vorhandenen guten Ansätzen auf, weiten diese aus und entwickeln sie weiter. Ein wissenschaftlicher Beirat begleitet den Modellversuch „Digitale Schule 2020“.

Folgende Schulen nehmen am Modellversuch „Digitale Schule 2020“ teil:

  • Comenius-Grundschule Buchloe
  • Gymnasium Casimirianum Coburg
  • Mittelschule Ebern
  • Realschule am Europakanal, Staatliche Realschule Erlangen II
  • Mittelschule Neunburg vorm Wald
  • Grundschule Offenstetten
  • Gymnasium Ottobrunn
  • Staatliche Realschule Schöllnach

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