Digitalisierung Bayerns Mittelschüler lernen mit neuen zukunftsweisenden Technologien

Staatssekretär Eisenreich (l.) und Bertram Brossard (2.v.r.) lassen sich von Schülern die Möglichkeiten des digital-gestützten Übens zeigen
Staatssekretär Eisenreich (l.) und Bertram Brossard (2.v.r.) lassen sich von Schülern die Möglichkeiten des digital-gestützten Übens zeigen

Die Zukunft an Bayerns Mittelschulen ist digital: Schüler aus Weilheim stellen im Rahmen der Modellprojekte „lernreich 2.0“ und „Unterricht digital“ zukunftsweisende digitale Formen des Lernens vor.

Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bildungspakt Bayern, besuchte gemeinsam mit Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., die Wilhelm-Conrad-Röntgen-Mittelschule Weilheim, um sich vor Ort ein Bild von den Modellprojekten „lernreich 2.0 – üben und feedback mit digitalen Medien“ und „Unterricht digital“ zu machen.

Im Schulversuch „lernreich 2.0 – üben und feedback digital” haben 45 Modellschulen seit dem Schuljahr 2013/2014 an Konzepten gearbeitet, wie die individuelle Förderung durch digitale Medien verbessert werden kann. Für die Jahrgangsstufen 7 und 8 sind für die naturwissenschaftlichen Fächer sowie für Deutsch , Englisch und Mathematik web-basierte Übungsaufgaben mit lernförderlichem Feedback entwickelt worden.

Modellprojekt "Unterricht digital"

Seit dem Schuljahr 2015/2016 entwickeln bayerische Lehrkräfte im Modellprojekt „Unterricht digital“  Qualitätskriterien für Lernvideos, die die web-basierten Übungsangebote von „lernreich 2.0“ ergänzen. Bei den Lernvideos handelt es sich um interaktive Video-Tutorials.

Die Mittelschule Weilheim nimmt an beiden Projekten teil. Die Schülerinnen und Schüler aus „lernreich-Klassen“ demonstrierten, wie sie in Deutsch, Englisch, Mathematik und PCB digital-gestützt üben und welche Rückmeldungen sie erhalten, um ihren Lernerfolg zu steigern.

Digital-gestütztes Üben

Eine intensive Nutzung erfährt hier die Lernplattform von „mebis“, mit der die Schüler sowohl in der Schule im Rahmen des Unterrichts, als auch von zuhause aus zur Vor- und Nachbereitung arbeiten können. Die Vorteile des digital-gestützten Übens auf einer Lernplattform, so die Schülerinnen und Schüler in Weilheim, seien die sofortige Rückmeldung, ob sie die Aufgaben richtig gelöst haben, aber auch die Möglichkeit, die Aufgaben so oft zu wiederholen, bis sie etwas gut beherrschen.

Auch gerade vor Schulaufgaben sei es sehr praktisch, sich mit den Aufgaben noch einmal vorzubereiten oder sich selbst zu überprüfen, wie gut sie etwas bereits können. Ein Leben ohne Videotutorials, erzählten die Jugendlichen, sei für sie gar nicht mehr vorstellbar. Mit ihnen könne man besonders gut Stoff wiederholen, im eigenen Tempo lernen oder etwas nachholen, falls man krank gewesen sei.

Schulversuch "lernreich 2.0" in der Mittelschule Weilheim

Richard Keim und Marcus Albrecht geben einen Überblick über den Schulversuch
Richard Keim und Marcus Albrecht geben einen Überblick über den Schulversuch

Die Teamleitung der Mittelschule Weilheim, Richard Keim und Marcus Albrecht, gaben einen Überblick, wie der Schulversuch „lernreich 2.0“ in den vergangenen drei Jahren an ihrer Schule umgesetzt worden ist und wie sie nun planen, die Ergebnisse im Kollegium und für andere Schulen zu multiplizieren

Auch Vertreter der Schulaufsicht und der Stadt Weilheim als Sachaufwandsträger nutzen die Gelegenheit, sich über die zukunftsweisende Arbeit der Mittelschule Weilheim zu informieren.

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