Fit für die Zukunft - Chancen für alle jungen Menschen in Bayern Initiative reduziert nachhaltig und dauerhaft Jugendarbeitslosigkeit

Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich (2.v.li.) bei der Urkundenübergabe für die Modellregionen mit Staatssekretär Johannes Hintersberger (li.) und Prof. Dr. Markus Schmitz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit (r.)
Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich (2.v.li.) bei der Urkundenübergabe für die Modellregionen mit Staatssekretär Johannes Hintersberger (li.) und Prof. Dr. Markus Schmitz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit (r.)

Die Initiative "Fit für die Zukunft" eröffnet Chancen für Jugendliche, die es ohne Hilfestellung schwer haben, den Weg auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu finden. Nun gibt es in jedem Regierungsbezirk mindestens eine Region, die mit gutem Bespiel vorangeht.

Auf der `Berufsbildung 2015´ gaben die Bayerische Staatsregierung und die Arbeitsverwaltung den Startschuss für sechs weitere Modellregionen, die benachteiligten Jugendlichen den Start ins Erwerbsleben ermöglichen.

Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich
Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich

Anlässlich der Veranstaltung zur Initiative ‚Fit für die Zukunft – Chancen für alle jungen Menschen in Bayern‘ erklärte Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich: „Dass die Jugendarbeitslosenquote in Bayern zu den niedrigsten in Deutschland und Europa gehört, ist nicht zuletzt auf die gute Ausbildung in Bayern zurückzuführen. Unsere Schulen kooperieren sehr gut mit den Betrieben und den Agenturen für Arbeit.

Diese enge Abstimmung und eine gute Begleitung der jungen Menschen sind für eine erfolgreiche Vermittlung in Ausbildung und Beruf entscheidend. Auf der Grundlage dieser vertrauensvollen Zusammenarbeit bauen wir die Initiative ‚Fit für die Zukunft‘ weiter aus. Ich freue mich, dass wir durch die neuen Modellregionen die Schülerinnen und Schüler auf ihrem individuellen Weg von der Schule über die Ausbildung in den Beruf noch besser unterstützen können.“

Unverzichtbare Potentiale

Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger betonte: „Wir haben in Bayern die besten Voraussetzungen, damit Jugendliche den Start ins Erwerbsleben schaffen. Das belegt auch die aktuelle Jugendarbeitslosenquote von 2,5 Prozent. Dennoch brauchen einige junge Menschen besondere Hilfe, um in einer Ausbildung oder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Wir lassen diese Jugendlichen nicht alleine, sondern unterstützen sie mit der Initiative ‚Fit für die Zukunft‘ beim Übergang von Schule und Beruf. Denn kein Jugendlicher, kein Talent darf verloren gehen.“

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern Dr. Markus Schmitz erklärte: „Die Initiative ‚Fit für die Zukunft‘ eröffnet Chancen für Jugendliche, die es ohne Hilfestellung schwer haben, den Weg auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu finden.

Durch die enge Zusammenarbeit der Beteiligten vor Ort haben wir in den Modellregionen ein dichtes Netz geschaffen, das die jungen Menschen bei dem Schritt in die Ausbildung und in die Arbeitswelt unterstützt. Auch vor dem Hintergrund des steigenden Bedarfs an Fachkräften in Bayern können wir auf die Potentiale dieser Jugendlichen nicht verzichten.“

Die Initiative "Fit für die Zukunft – Chancen für alle jungen Menschen in Bayern"

Ziel der Initiative ‚Fit für die Zukunft – Chancen für alle jungen Menschen in Bayern‘ der Bayerischen Staatsregierung und der Arbeitsverwaltung ist es, die Jugendarbeitslosigkeit nachhaltig und dauerhaft zu reduzieren. Junge Menschen sollen bei Bedarf durch die Zusammenarbeit der regionalen Akteure, insbesondere von Kommunen, Schule, Wirtschaft, Arbeitsverwaltung und Jobcenter, am Übergang von Schule in Ausbildung und später in den Beruf bestmöglich begleitet und unterstützt werden.

Bisher agieren Kempten, Neuburg-Schrobenhausen und Hof als Modellregionen und teilen ihre Erfahrungen. Ab heute werden dies auch Stadt und Landkreis Würzburg, Stadt Nürnberg, Agenturbezirk Schwandorf, Region Landshut und Landkreis Mühldorf tun. Nun gibt es in jedem Regierungsbezirk mindestens eine Region, die mit gutem Bespiel vorangeht.

Weitere Informationen

Vorlese-Funktion