G8/G9: Kultusministerium setzt das Monitoring beim doppelten Abiturjahrgang fort

"Schüler werden zu Erfahrungen mit Seminaren befragt"

Das Kultusministerium setzt das Monitoring beim Abiturjahrgang der achtjährigen und neunjährigen Oberstufe fort
Das Kultusministerium setzt das Monitoring beim Abiturjahrgang der achtjährigen und neunjährigen Oberstufe fort

Das bayerische Kultusministerium setzt gegenwärtig das Monitoring der Oberstufe des neun- und achtjährigen Gymnasiums weiter fort. „Mir ist es wichtig, dass wir den Ablauf des letzten Abiturjahrgangs am neunjährigen und des ersten Abiturjahrgangs am achtjährigen Gymnasium intensiv begleiten“, betonte Minister Spaenle. Er ergänzte: „Wo Probleme auftauchen, wollen wir sie sofort erkennen und entsprechend reagieren können. Mein Ziel ist es dabei, die Schüler zu begleiten, bis sie das Abiturzeugnis in ihren Händen halten.“

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle
Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle

Seit gut eineinhalb Jahren lässt der Minister die Situation der Schülerinnen und Schüler in der ersten Jahrgangsstufe des achtjährigen und der letzten Jahrgangsstufe des neunjährigen Gymnasiums beobachten. Dazu gehörten bisher die Arbeitssituation, aber auch die Ergebnisse der Halbjahreszeugnisse. Nun wird der Blick auf die Seminare gerichtet, ein neues Instrument im achtjährigen Gymnasium zur gezielten Vorbereitung auf die Anforderungen in Studium und Beruf.

Dazu werden noch bis zum 31. März alle Schülerinnen und Schüler der ersten Jahrgangsstufe des achtjährigen Gymnasiums an 35 repräsentativ ausgewählten Gymnasien hinsichtlich ihrer Erfahrungen mit den Projekt-Seminaren (P-Seminaren) und den wissenschaftspropädeutischen Seminaren (W-Seminaren) befragt. In die Befragung einbezogen werden auch die Lehrkräfte, die die Seminare betreut haben, die Schulleitungen der 35 Gymnasien sowie die externen Partner der P-Seminare.

In die Erhebung werden als Vergleichsgruppe auch die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 des G9 eingebunden und nach ihren Erfahrungen mit Maßnahmen der Studien- und Berufsorientierung befragt. Insgesamt bezieht die Befragung mehr als 6.000 Schülerinnen und Schüler ein. Die Auswertung der Daten wird im Juni abgeschlossen sein.

Die Strategie des Monitoring der Einführung der Oberstufe wird Minister Spaenle auch für das achtjährige Gymnasium konsequent weiterverfolgen. „Wir werden die Umsetzung des achtjährigen Gymnasiums bis zur Überreichung der Abiturzeugnisse an die Schülerinnen und Schüler intensiv begleiten“, ergänzte der Minister. (28.03.11)

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