Individuelle Förderung mit digitalen Medien Schulen erproben webbasierte Lern- und Übungsformen

Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich verfolgt aufmerksam wie ein Schüler mit lernreich 2.0 arbeitet
Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich verfolgt aufmerksam wie ein Schüler mit lernreich 2.0 arbeitet

Seit dem letzten Schuljahr erproben 45 Schulen die Nutzung digitaler Medien für das eigenverantwortliche Lernen und eine verbesserte Feedback-Kultur. Dabei werden Online-Aufgabenpools erstellt, alternative Formen der Leistungsdokumentation getestet und neue mediengestützte Möglichkeiten des Feedbacks entwickelt.

Digitale Medien bieten Schülerinnen und Schülern vielfältige zusätzliche Möglichkeiten beim Lernen und Üben. Wie diese konkret zur individuellen Förderung und zu einer noch besseren Feedback-Kultur beitragen können, erproben derzeit Schulen in ganz Bayern. Die Staatliche Realschule Herrieden ist eine davon.

Der bayerische Bildungsstaatssekretär und Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bildungspakt Bayern, Georg Eisenreich, lobte das Konzept: „Es ist wichtig, den Schülerinnen und Schülern ein alters- und entwicklungsgemäßes Lernangebot zu machen, das ihre unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und ihr persönliches Lernverhalten berücksichtigt. Digitale Medien können hier hilfreiche Instrumente sein, um individuelle Übungsangebote zu eröffnen und systematisch Rückmeldung über den Lernfortschritt zu geben.“

Staatssekretär Georg Eisenreich mit Dr. Christof Prechtl (vbw)
Staatssekretär Georg Eisenreich mit Dr. Christof Prechtl (vbw)

Dr. Christof Prechtl, Geschäftsführer Abteilung Bildung der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., ergänzte: „Die Digitalisierung ist neben der Globalisierung, der Individualisierung und dem demografischen Wandel einer der Megatrends, die unsere Arbeitswelt nachhaltig verändern. Das Projekt ‚lernreich 2.0‘ hilft Jugendlichen, webbasierte Lern- und Übungsformen zu nutzen, um ihren individuellen Lernfortschritt noch besser zu unterstützen. So erhalten die Schülerinnen und Schüler auch eine positive Einstellung zu den Chancen der Digitalisierung und nutzen die Möglichkeiten konkret.“

Der Schulversuch wird von der Stiftung Bildungspakt Bayern in Kooperation mit dem Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. durchgeführt.

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