Safer Internet Day 2015 Medienerziehung ist wichtiges Bildungsziel an bayerischen Schulen

Safer Internet Day 2015: Junge Nutzer müssen digitale Kompetenz erst lernen
Safer Internet Day 2015: Junge Nutzer müssen digitale Kompetenz erst lernen

Sich ohne Risiko im Internet bewegen: Gerade junge Nutzer müssen dies erst lernen. Für eine größere Sicherheit im Netz hat die Europäische Union den "Safer Internet Day" ausgerufen. Für Schulen und Lehrkräfte gibt es bei der Vermittlung von Medienkompetenz fachkundige Unterstützung.

Anlässlich des Safer Internet Days 2015 weist das bayerische Kultusministerium auf die vielfältigen Projekte und Initiativen an den bayerischen Schulen hin, um die jungen Menschen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Netz zu erziehen.

„Digitale Medien gehören heute zur Lebenswirklichkeit junger Menschen, Medienkompetenz ist zu einer Schlüsselqualifikation geworden“, so Bildungs- und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle. Daher wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler fit machen für den Umgang mit Medien und sie bei ihrer Entwicklung zu kompetenten und verantwortungsbewussten Nutzern unterstützen.“


Medienkompetenz ist in den Lehrplänen aller bayerischen Schularten als fächerübergreifendes Bildungsziel verankert und wird von Lehrkräften verschiedener Fächer vermittelt.

Experten unterstützen Lehrkräfte bei der Vermittlung von Medienkompetenz

Rund 120 Medienpädagogisch-informationstechnische Beratungslehrkräfte (MiBs) unterstützen seit 2002 als Multiplikatoren die Lehrkräfte vor Ort dabei, den Kindern und Jugendlichen einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet zu vermitteln.

Dieser kann bereits in der Grundschule beginnen: Über einen „Medienführerschein Bayern“ begleiten Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler bei ihren ersten Gehversuchen in der Welt der Medien.

Fächerübergreifende Medien- und Methodenlehrpläne

Im Rahmen eines Projektes entwickeln „Referenzschulen für Medienbildung“ seit 2010 jeweils ihr eigenes Programm zur Medienerziehung. In einem fächerübergreifenden Medien- und Methodenlehrplan beschreiben sie beispielsweise, in welcher Jahrgangsstufe sich die Schülerinnen und Schüler mit Methoden der Internetrecherche auseinandersetzen.

Jährlich kommen rund 30 neue Schulen als Multiplikatoren des Projektes dazu und bringen weitere Schulen auf den Weg. Im Schneeballsystem wird über einen Zeitraum von fünf Jahren sukzessive die Medienkompetenz an den Schulen in Bayern gefördert.

mebis – Landesmedienzentrum Bayern

Hilfestellungen für ihren Unterricht finden die Lehrkräfte auch in dem Angebot des Projekts „mebis – Landesmedienzentrum Bayern“. Es umfasst eine Mediathek mit bereits jetzt weit über 12.000 digitalen Bildungsmedien und ein Prüfungsarchiv mit über 2.500 zentralen Abschlussprüfungen.

Außerdem umfasst das Landesmedienzentrum Bayern eine Lernplattform mit digitalen Klassenzimmern, in denen Schülerinnen und Schüler zum Beispiel gemeinsam an Projekten arbeiten oder nach ihrem eigenen Tempo und Lernfortschritt üben können. Zudem werden umfangreiche Informations-, Fortbildungs- und Beratungsangebote rund um die Medienbildung an Schulen zur Verfügung gestellt.

Modernisierung der IT-Ausstattung der Schulen

Eine wichtige Voraussetzung für erfolgreichen Unterricht zur informationstechnischen Bildung ist eine zeitgemäße IT-Ausstattung der Schulen. Dafür sind die jeweiligen Schulaufwandsträger verantwortlich. Die Schulen und Aufwandsträger können so auch eigene Schwerpunkte und Strategien entwickeln. Staatliche Beratungsstellen unterstützen sie dabei.

Weitere Informationen

Vorlese-Funktion

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