Gymnasium Ergolding: Neue Schule schafft Raum zum Lernen und Leben

Raum zum Lernen und Leben: Kultusstaatssekretär Bernd Sibler (Mitte) mit (v.l.n.r) Schulleiter Dr. Wegmann, den Architekten Markus Neuber und Brigitte Hörnle, Landrat Josef Eppeneder, Bürgmeister Josef Heckner und dem Ministerialbeauftragten Anselm Räde
Raum zum Lernen und Leben: Kultusstaatssekretär Bernd Sibler (Mitte) mit (v.l.n.r) Schulleiter Dr. Wegmann, den Architekten Markus Neuber und Brigitte Hörnle, Landrat Josef Eppeneder, Bürgmeister Josef Heckner und dem Ministerialbeauftragten Anselm Räde

Kultusstaatssekretär Bernd Sibler hat in Ergolding das neuerrichtete Gymnasium eröffnet. Rund 32 Millionen Euro hat das neue Landkreis-Gymnasium gekostet. Sibler zeigte sich insbesondere von der Atmosphäre des neuen Schulhauses beeindruckt. „Diese Modellschule schafft für Schüler wie Lehrer Raum zum Lehren, Lernen und Leben“, so der Staatssekretär.

„Für beste Bildung brauchen wir Schulen, in denen unsere Kinder oft den ganzen Tag lernen, arbeiten, verweilen, essen und sich auch erholen können sollen. Die Kombination von Lernort und Lebensraum – hier im Gymnasium Ergolding ist sie gelungen: Großzügige Freiflächen und die Mensa sorgen dafür, dass sich die Schülerinnen und Schüler wohl fühlen und auch entspannen können. Das weitläufige Gelände und die hellen Klassenzimmer schaffen zugleich eine positive Lern- und Arbeitsatmosphäre – für Schüler wie Lehrer.“ Bei der symbolischen Schlüsselübergabe zum ersten Schultag des neu errichteten Gymnasiums Ergolding zeigte sich Kultusstaatssekretär Bernd Sibler von der besonderen Atmosphäre des neuen Schulhauses tief beeindruckt.

Kultusstaatssekretär Bernd Sibler bei seiner Rede
Kultusstaatssekretär Bernd Sibler bei seiner Rede

Insbesondere lobte Staatssekretär Sibler das innovative Energiekonzept der neuen Schule: „Mit einem Erdsonden-Feld für eine Wärmepumpe setzen Sie am Gymnasium Ergolding konsequent auf ein Konzept aus regenerativen Energien! Damit haben Sie Maßstäbe in der Schulhausarchitektur gesetzt!“

80 Prozent des neuen Gymnasiums sollen durch Erdwärme beheizt werden. Zusätzlich wurde das ganze Gebäude nach Süden ausgerichtet. Dadurch kommen die Klassenzimmer und sonstigen Räume gänzlich ohne künstliches Licht aus.

Rund 32 Mio. Euro wurden insgesamt in den Bau des Gymnasiums Ergolding investiert. Staatssekretär Sibler zeigte sich überzeugt. „Jeder Euro lohnt sich! Es gibt keine bessere Zukunftsvorsorge als die Investition in die Köpfe und Herzen unserer Kinder!“

Mit der Initiative „Aufbruch Bayern“ setzt die auf die Schwerpunkte Familie, Bildung und Innovation. im Doppelhaushalt 2013/14 gehen 33,9 Milliarden Euro in die Bildung. „Einen solchen Kraftakt kann sich kein anderes Bundesland leisten!“, so Sibler. „Chancen und Zukunft für jedes Kind überall in Bayern – das ist unser bildungspolitisches Credo. Und danach handeln wir auch.“

Das Gymnasium öffnet zum Schuljahr 2013/2014 zunächst für rund 200 Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe seine Pforten. Die Schule bietet einen naturwissenschaftlich-technologischen Zweig sowie einen wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Zweig mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt an.

Abschließend sagte Sibler: „Auf die jungen Menschen wartet ein Schulhaus, das Raum zum Lehren, Lernen und Leben eröffnet. Mit seinen hellen Räumen, der modernen Ausstattung und den großzügigen Ruhezonen bringt es alles mit, um zu einem echten Ort des Wohlfühlens für unsere Schülerinnen und Schüler zu werden!“

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