Digitales Lernen Bayern: Initiative macht Schüler fit für die digitale Welt

Bayern macht seine Schüler fit für die digitale Welt des 21. Jahrhunderts: Im Rahmen der Initiative "Digitales Lernen Bayern" wurden nun die ersten Schulen mit dem Gütesiegel "Referenzschule für Medienbildung" ausgezeichnet.
Smartphones, Laptops, soziale Netzwerke − Kinder und Jugendliche nutzen ganz selbstverständlich neue Medien und Techniken. Sie bewegen sich täglich in virtuellen Welten. Manche Eltern und auch Lehrkräfte betrachten das mit Sorge. Vor zwei Jahren startete daher gemeinsam mit dem IT-Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Staatssekretär Franz-Josef Pschierer, die Initiative „Digitales Lernen Bayern“. „Mit diesem Projekt wollen wir zentrale pädagogische Angebote bereitstellen, um den mediengestützten Unterricht an den Schulen zu bereichern und die Schüler fit zu machen für einen verantwortungsbewussten und zielgerichteten Umgang mit den neuen Medien“, so Staatssekretär Sibler.

Dabei stehen zwei grundlegende Ziele im Mittelpunkt: Lernen mit Medien und Lernen über Medien. Zum einen sollen Unterrichtsinhalte fächerübergreifend mit Hilfe der neuen Medien vermittelt werden. Insbesondere das Internet bietet hier viele Möglichkeiten.So können Lehrer und Schüler in einer zentralen Online-Mediathek auf pädagogisch wertvolle Materialien zugreifen und eine zentrale Lernplattform dient als digitales Werkzeug beispielsweise für Projekt- oder Gruppenarbeit. Dabei können die Schüler den Umgang mit neuen Medien über den bisherigen Rahmen hinaus vertiefen. Sibler betonte: „Zu unserem zentralen Bildungsauftrag in Bayern gehört es auch, die Kinder und Jugendlichen für den Datenschutz in Sozialen Netzwerken oder Cybermobbing zu sensibilisieren“.
Die ausgezeichneten Referenzschulen für Medienbildung haben in den vergangenen zwei Jahren ansprechende Konzepte für digitales Lernen entwickelt. Staatssekretär Sibler dankte den „Leuchtturmschulen“ ausdrücklich für das Engagement der letzten beiden Jahre und die erarbeiteten hervorragenden Medienentwicklungskonzepte.
Stand: 02.10.2012 // Fotos: StMUK