Aufbruch Bayern: Neues Gymnasium in Diedorf stärkt den ländlichen Raum

Noch wird am neuen Gymnasium Diedorf in Provisorien unterrichtet - das eigene Schulgebäude ist aber schon geplant
Noch wird am neuen Gymnasium Diedorf in Provisorien unterrichtet - das eigene Schulgebäude ist aber schon geplant

Neue Schule in Diedorf: Kultusminister Ludwig Spaenle feiert die Errichtung eines neuen Gymnasiums. Es bringt die erhoffte Entlastung für die Schulen in Augsburg und stärkt den ländlichen Raum. Derzeit befindet sich das Gymnasium im Aufbau. Im Schuljahr 2014/2015 bezieht die Schulfamilie dann ein eigenes Gebäude.

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle
Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle

„Bayern bietet beste Bildung – und zwar überall in Bayern.“ Das sagte Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle beim Festakt in Diedorf. Für die Zukunft des ländlichen Raums werden sich der Landkreis Augsburg und der Freistaat Bayern an den Kosten für die neue Schule beteiligen. „Bildung ist eine notwendige Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben in Eigenverantwortung, für die Teilhabe an Wohlstand und am gesellschaftlichen Leben“, so der Minister.

Mit der Zukunftsinitiative „Aufbruch Bayern“ investiert die Bayerische Staatsregierung 3,5 Milliarden Euro zusätzlich für die Bildung. Das ist seit 2008 ein Plus von 26 Prozent. Im neuen Doppelhaushalt 2013/2014 werden jeweils mehr als ein Drittel der gesamten Staatsausgaben in den Bildungsbereich fließen. „Kein anderes Bundesland kann einen solchen Kraftakt leisten“, so Spaenle. „Wir in Bayern wissen: Es gibt keine bessere Zukunftsvorsorge als die Herzen und Köpfe unserer Kinder!“

Moderne Raumkonzepte sollen das neue Gymnasium prägen - hier der sog.
Moderne Raumkonzepte sollen das neue Gymnasium prägen - hier der sog. "Marktplatz", ein Multifunktionsraum

Das neue Gymnasium Diedorf sei daher „in jeder Hinsicht ein Leuchtturmprojekt“. Denn auch energetisch soll das neue Gymnasium Diedorf höchsten Ansprüchen genügen: Das neue Schulhaus ist schlüsselfertig geplant bis zum Schuljahr 2014/2015. Dann wird es mit „Passiv-Plus-Standard“ mehr Energie liefern, als durch seine Nutzung verbraucht wird. Als nachwachsender Rohstoff ist Holz das geeignete Baumaterial. Unter dem Gesichtspunkt der ökologischen Nachhaltigkeit erhält der Schulneubau deshalb eine Förderung von der Bundesstiftung Umwelt. Darauf ist Kultusminister Spaenle besonders stolz: In Diedorf werde „ökologische Nachhaltigkeit nicht nur gelehrt, sondern auch vorgelebt.“

Für Spaenle ist das Gymnasium Diedorf schon jetzt ein Musterbeispiel für den bayerischen Bildungsanspruch der Ganzheitlichkeit: Mit einem naturwissenschaftlich-technologischen und einem wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Zweig (sozialwissenschaftliches Profil) entspreche das Schulprofil des Gymnasiums ganz den Erfordernissen unserer globalisierten Zeit. Ergänzt durch ein breites Wahlkursangebot in Sport, Musik und Kunst sowie sozialem Engagement biete das Gymnasium junge Menschen eine umfassende Persönlichkeitsbildung: „Wir in Bayern erkennen und achten unsere jungen Menschen in ihrer Individualität und Begabung.“

Weitere Informationen zur Zukunftsinitiative "Aufbruch Bayern"

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