KOMPASS: Der erfolgreiche Modellversuch wird auf ganz Bayern ausgeweitet

Wie kann man die Talente und Fähigkeiten von jungen Menschen noch besser fördern? Wie Lernen noch individueller gestalten? Der Modellversuch KOMPASS hat geholfen, Stärke und Selbstbewusstsein von Realschülern zu fördern. Kultusminister Ludwig Spaenle informierte sich vor Ort in Augsburg über den Ausbau des Projekts.

KOMPASS – das bedeutet Kompetenz aus Stärke und Selbstbewusstsein. Dieses Projekt wurde bisher an elf Schulstandorten erprobt, wegen des großen Erfolges wird es nun um weitere 18 Standorte in ganz Bayern erweitert. Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle besuchte die Bertolt-Brecht-Realschule in Augsburg. Die Schule ist eine von drei schwäbischen Realschulen, die an dem Projekt teilnehmen.

Kultusminister Spaenle sagte in Augsburg, dass der Modellversuch „auf die Weiterentwicklung einer Lehr- und Lernkultur zielt, die auf einer Wertschätzung vorhandenen Wissens und Könnens fußt.“ Die Schülerinnen und Schüler sollen zu einer realistischen Selbsteinschätzung gelangen. „Das setzt voraus, dass sie ihre Stärken kennen“, so der Minister, „sie müssen aber auch wissen, wo ihre Schwächen liegen und lernen, Herausforderungen selbstbewusst anzugehen. So kann Schule maßgeblich zu einer positiven Persönlichkeitsentwicklung und zum Gelingen von Bildungsprozessen beitragen.“

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle besuchte die Bertolt-Brecht-Realschule in Augsburg
Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle besuchte die Bertolt-Brecht-Realschule in Augsburg

Kultusminister Spaenle sagte in Augsburg, dass der Modellversuch „auf die Weiterentwicklung einer Lehr- und Lernkultur zielt, die auf einer Wertschätzung vorhandenen Wissens und Könnens fußt.“ Die Schülerinnen und Schüler sollen zu einer realistischen Selbsteinschätzung gelangen. „Das setzt voraus, dass sie ihre Stärken kennen“, so der Minister, „sie müssen aber auch wissen, wo ihre Schwächen liegen und lernen, Herausforderungen selbstbewusst anzugehen. So kann Schule maßgeblich zu einer positiven Persönlichkeitsentwicklung und zum Gelingen von Bildungsprozessen beitragen.“

Positive Zwischenbilanz für KOMPASS
Positive Zwischenbilanz für KOMPASS

Zu den Gründen für die Ausweitung von KOMPASS sagte der Minister: „Wenn ein Modellversuch derart positive Ergebnisse erzielt, dann stehen wir in der Verantwortung, alle Schüler davon profitieren zu lassen. Dazu bedarf es – gerade im Hinblick auf die Nach- haltigkeit eines solchen Projektes – der systematischen Einbindung weiterer Schulen und der Qualifizierung der Lehrkräfte.

Mit KOMPASS konnten die Schulen Freiräume für eine Weiterentwicklung der Schulen und ihrer Arbeitsumgebung schaffen. Die Arbeitszufriedenheit aller ist gestiegen.“

Der Modellversuch ist dabei eingebettet in ein größeres Maßnahmenpaket zur Weiterentwicklung der Realschule in Bayern. Dieses Paket beinhaltet kooperative Unterrichtsformen, Kooperationen an den Schnittstellen zu anderen Schularten, MINT-Förderung, Bestenförderung, bilingualen Unterricht sowie die Dissemination von Best-Practice-Beispielen.

Der Modellversuch KOMPASS ist ein Gemeinschaftsprojekt des Kultusministeriums mit der Stiftung Bildungspakt und dem Exklusivpartner Sparda-Bank.

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