HIV keine Chance

Rote Aidsschleife

Die Bekämpfung des HI-Virus und die Eindämmung von AIDS sind nach wie vor drängende weltweite Probleme. Auch in Deutschland steigt die Rate der HIV-Erstinfektionen trotz eines hohen Wissensstandes in der Bevölkerung wieder an. Diese Entwicklung ist Anlass zu großer Sorge und Grund dafür, dass die AIDS-Prävention an den Schulen auch weiterhin wichtig und notwendig ist. Darüber hinaus gilt es, die soziale Ausgrenzung von AIDS-Infizierten zu verhindern.

Die besten Informationen rund um das Thema AIDS-Prävention

Richtlinien für die Familien und Sexualerziehung an bayerischen Schulen

Richtlinien zur AIDS-Prävention an bayerischen Schulen

Liza - Liebe in Zeiten von Aids

Seit über 15 Jahren wird in der Öffentlichkeit am 1. Dezember, dem Welt-Aidstag, zur Solidarität mit HIV-Infizierten und Aids-Kranken aufgerufen. In Zeiten, in denen das Thema HIV und Aids zunehmend aus den Schlagzeilen und aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit verschwindet, darf man nicht darüber hinwegsehen, dass Ende 2003 weltweit ca. 40 Millionen Menschen mit dem HI-Virus lebten und die Krankheit nach wie vor nicht geheilt werden kann. Auch der starke Anstieg der HIV-Infektionen in Osteuropa, auf den Deutschland insbesondere mit Blick auf die EU-Osterweiterung vorbereitet sein muss, unterstreicht die ungebrochene Notwendigkeit einer wachsamen und wirkungsvollen HIV-Prävention, wie sie durch die Richtlinien für die Aids-Prävention an den bayerischen Schulen festgelegt ist.

In der folgenden pdf-Datei finden Sie das gemeinsam von den Bayerischen Staatsministerien für Unterricht und Kultus sowie Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz initiierte und entwickelte sowie von Roche Diagnostics finanziell unterstützte Präventionsprogramm LIZA „Liebe in Zeiten von Aids“.

Es sind gerade junge Menschen, die besonders gefährdet sind. Sie lernen erst, mit ihrer Sexualität umzugehen und befinden sich in einer Phase der Suche nach der eigenen Persönlichkeit. Gleichzeitig sind den Jugendlichen Begriffe wie Liebe, Treue und Verantwortung für den anderen Menschen keineswegs fremd. Wie in anderen Präventionsbereichen - etwa in der Sucht- oder auch in der Gewaltprävention - stellt sich der Ansatz der Persönlichkeitsstärkung und des Trainings allgemeiner Lebenskompetenzen auch in der Aids-Prävention als wirkungsvoller Weg dar. Genau hier setzt das für die achten und neunten Jahrgangsstufen entwickelte Unterrichtsprogramm „Liebe in Zeiten von Aids“ an. Es stärkt allgemeine Lebenskompetenzen und Fertigkeiten der Jugendlichen wie Selbstwertgefühl, Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung, Kommunikationsfähigkeit, Toleranz, Konfliktfähigkeit oder Frustrationstoleranz und macht sie für die Aids-Prävention, die natürlich auch Vermittlung von Information und Aufklärung einschließt, nutzbar. Weiterhin geht es aber auch darum, Mitmenschlichkeit gegenüber den HIV-Infizierten und Aids-Kranken und Toleranz gegenüber anderen Lebensweisen zu entwickeln.

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