Sprache & Literatur

Hier finden Sie Angebote für Ihre Schule von Partnern aus dem Bereich Sprache und Literatur sowie interessante Ansprechpartner, die einen wertvollen Beitrag leisten können Unterricht und Schulleben zu bereichern.

Alle Wettbewerbe zu diesem Bereich finden Sie HIER oder im Menü auf der linken Seite.

Dauerhafte Angebote für die Schule

Radio, Journalismus, Medienarbeit: Bayerischer Rundfunk

TurnOn - Radio in der Schule:

Indem sie selbst Medien produzieren, verstehen Jugendliche ihre Wirkung, die rechtlichen und ethischen Fragen berühren ihre eigene Arbeit. Bei TurnOn arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit Medienprofis zusammen, sie erleben deren Arbeitsalltag und blicken als Kollegen hinter die Kulissen eines Medienunternehmens. Ziele sind die Vermittlung von Medienkompetenz, Selbstkompetenz, Sozialkompetenz, Sprachkompetenz und Kreativität.
Coaching und Training für Schulradio-Redakteure und Lehrkräfte. TurnOn heißt: lernen, wie Schulradio heute geht - on air, online, on demand. BR-Profis über die Schulter schauen, neue Talente entdecken, Schule mal anders.

Zielgruppe: Schulradio-Gruppen aller Schularten aus Bayern ab Jahrgangsstufe 6.
Kontakt: Elke Dillmann | Mail: TurnOn@br.de

CamOn:

CamOn vermittelt Schülern Know-how in Sachen Medien; der Schwerpunkt liegt auf der Produktion von Bewegtbildern für TV und Internet. Da die Jugendlichen in gemischten Teams arbeiten, erwerben sie bei diesem Projekt auch soziale Kompetenzen.
Jugendliche aus ganz Bayern und ihre Lehr-kräfte lernen im Mediencamp CamOn eine Woche lang eigene Video-Beiträge für TV und Web zu produzieren. Sie arbeiten in den Workshops mit Profis.

Auf dem BR-Gelände in München lernen die Jugendlichen alles über Kamera, Ton, Schnitt, Redaktion und die Gesetze von Web und Social Media. Also alles, was man braucht um einen Filmbeitrag zu produzieren und online zu stellen.
Inhaltlich wird ein gesellschaftspolitisches Thema wie Toleranz oder Heimat vorgege-ben. Während des Camps gibt es natürlich auch jede Menge Einblicke hinter die Kulissen des Bayerischen Rundfunks.

Zielgruppe: Schüler ab 14 Jahren in Mittelschule, Real-schule, Gymnasium oder berufliche Schulen
Kontakt: Anne Thoma | camon@br.de | 089/5900-41252

Jugendradiotag:

Eine Playlist mit Musik aus sechs Jahrhunderten: Einen Tag lang überlassen die BR-KLASSIK-Moderatoren das Studio den jungen Nachwuchstalenten. Aufgabe für die Jugendlichen: Musik spielen, die sie gerne hören und dazu ihre eigenen Geschichten erzählen. Sei es als Moderator live auf Sendung, als rasender Reporter oder investigativer Beitragsmacher.

Wie richtige Profis erarbeiten die Jugendlichen während der Sommerferien in einer eigens dafür gegründeten Redaktion ihre eigene Musiksendung, stellen in Reportagen, Berichten, Interviews, Umfragen oder Geräuschcollagen ihre musikalischen Ideen vor und moderieren das Ergebnis selbst. Und zwar live!

tat:funk:

Schüler lernen die Grundlagen des Radio-Journalismus kennen und produzieren eine eigene Radiosendung. Damit trainieren sie Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft.
Bei tat:funk wird das Klassenzimmer zur Hörfunkredaktion, die Gymnasiasten zu Radiojournalisten.
Von der Projektplanung über die Ideenumsetzung bis hin zur Projektpräsentation vor Publikum müssen die Projektschüler alles selbst organisieren: recherchieren, Interviewpartner ausfindig machen oder Produktionstermine beschaffen.
Unterstützt werden sie dabei von erfahrenen Radiomachern, die sie in die Welt des Radiojournalismus einführen und ihnen im Lauf des Jahres mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Jedes Schuljahr schließt mit einem deutschlandweiten Wettbewerb ab. Alle fertigen Sendungen werden von einer Jury begutachtet – die besten drei werden in einer feierlichen Preisverleihung in München geehrt.

Zielgruppe: Schüler in der Oberstufe, P-Seminare
Kontakt: Elisabeth Alber | Elisabeth.Alber@br.de | 089 / 5900 41255

P-Seminar-Kooperationen:

Der Bayerische Rundfunk bietet Hörfunk- und Fernsehredaktionen als externe Partner für P-Seminare. Jugendlichen erhalten die Möglichkeit, gemeinsam mit den Profis des BR einen journalistischen Beitrag zu produzieren. Häufig werden diese Ergebnisse auch im Programm oder auf der Homepage des BR veröffentlicht. Unabhängig davon bietet der BR auch gezielte Unterstützung für P-Seminare durch Mediencoaches vor Ort an.
Ob Fernsehbeiträge über Umweltthemen, Interviews mit außergewöhnlichen Menschen oder Kulturmanagement beim Rundfunkorchester, ob investigativer Journalismus oder "Mensch Otto!" bei Bayern3: Die P-Seminar-Angebote des BR bieten viele spannende Kooperationen.  Bei dieser Kooperationen haben die Jugendlichen die Chance, selbst in den Arbeitsalltag des Medienunternehmens einzutauchen.

Zielgruppe: Schüler in der gymnasialen Oberstufe
Kontakt: Anne Thoma | p-seminar@br.de | 089 / 5900 41252

Berufsorientierungstage: 

Der Bayerische Rundfunk bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich hautnah über Medienberufe zu informieren und einen Einblick in die Berufsfelder der Medienarbeit zu erhalten.
Gerne unterstützen die BR-Profis die jungen Leute bei der Frage, wo es beruflich einmal hingehen soll.

An diesem Fachtag geben Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks aus ganz unter-schiedlichen Redaktionen und Unternehmensbereichen Einblick in ihre journalistische Arbeit. Sei es als Moderator, als Musik- oder Sportreporter, als Videojournalist oder als Landtagskorrespondent - um nur einige Beispiele zu nennen. Außerdem stellt sich die Ausbildungsredaktion des Bayerischen Rundfunks mit seinen vielfältigen Karriereangeboten vor.

Zielgruppe: Teilnehmen können alle P-Seminare
Kontakt: Anne Thoma | p-seminar@br.de | 089 / 5900 41252

BR macht Schule:

Das Fortbildungsangebot soll die Medienkompetenzen der Lehrer für den Unterricht stärken und zur kreativen Anwendung und Vermittlung von Medien in Klassen, Seminaren und AG’s anleiten.
Die Lehrer erwartet in dem laufenden Fortbildungsprogramm ein spannendes, vielfältiges und sehr praxisorientiertes Themenangebot für den Unterricht. Unterstützt werden sie da-bei von Referentinnen und Referenten aus der Medienpraxis des Bayerischen Rundfunks. Die Fortbildungen finden bayernweit in den Studios des Bayerischen Rundfunks statt.
Die Angebote von „BR macht Schule“ sind als zertifizierte Lehrerfortbildung vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst anerkannt.

Zielgruppe: Lehrerfortbildungsprogramm des Bayerischen Rundfunks für alle Schularten: Grundschule, Mittelschule, Realschule, Gymnasium, Berufsschule, Förderschule.
Kontakt: Kerstin Freibert | brmachtschule@br.de | 089 / 5900 41253

Audioguides:

Projektorientiertes Arbeiten: intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit einem selbst-gewählten Thema. Storytelling ausgehend von einem Objekt. Entwicklung und professionelle Produktion eines Audiobeitrags; Erwerb von Zuhör- und Medienkompetenz.
In enger Kooperation mit Museen, Städten und Gedenkstätten entstehen selbst entwickelte und kreativ gestaltete Audioguides.
Bei der Umsetzung werden Sie von Mediencoaches (Rundfunkjournalisten des BR) und Museumspädagogen unterstützt. Das Projekt muss über Fördermittel finanziert werden, die von den Schulen eingeworben werden.
Der fertige Audioguide wird über die  App „Bayern hören. Audioguides multimedial“ verbreitet.

Zielgruppe: Schulen aller Schularten ab der 4. Klasse;
Im Rahmen eines P-Seminars, in Radio-AGs oder im thematisch verwandten Unterricht (z.B. Deutsch-, Geschichts- und Kunstunter-richt, aber auch MINT-Fächer)
In der Erwachsenenbildung, in Volkshoch-schulen, Jugendherbergen, Ferienkurse etc.
Kontakt: Annegret Arnold | Annegret.Arnold@br.de | 089 / 5900 41252

Grenzgeschichten:

Geschichten, die aus Ländergrenzen heraus entstehen, sind das Thema von "Grenzgeschichten – crossing borders". Die Geschichten werden an verschiedenen Schauplätzen erzählt und mit Profilen der Autoren und handelnden Personen verknüpft. So entsteht ein Beziehungsgeflecht von Geschichten, Orten und Personen. Das ganze Repertoire medialen Geschichtenerzählens kann genutzt wer-den: Text, Audio, Bild und Video. Die Inhalte werden kommentiert und im Social Web geteilt.
Grenzgeschichten ist das erste crossmediale, interaktive und ans Social Web gebundene, bundesweite Bildungsprojekt der Stiftung Zuhören. Schüler und Studenten erzählen darin Geschichten von der deutsch-deutschen Teilung, dem Kalten Krieg, Grenzgebieten heute, Sicherheit und Freiheit, Flucht- und Zuflucht in Europa und überall auf der Welt. Nicht nur thematisch, auch medial werden Grenzen überschritten. Diese vermitteln Rundfunkprofis als Coaches, die Schüler und deren Lehrer bei der Entwicklung und Umsetzung des Sto-rytellings unterstützen. Außerdem arbeiten die Projektteilnehmer vor Ort mit Experten zum jeweiligen Thema zusammen, das können Zeitzeugen, Historiker oder Künstler sein. „Grenzgeschichten“-Projektgruppen werden von der Stiftung Zuhören einzeln initiiert, wer aber Ideen für Themen und Partnerinstitutionen hat, kann sich gerne an die Projektleitung wenden.

Zielgruppe: Grenzgeschichten eignet sich für Studierende und für Schüler aller weiterführender Schularten ab der 7. Klasse. Ideal ist die Durchführung in mehreren Workshop-Blocks, z.B. zweimal drei Tage.
Kontakt: Gundula Iblher | iblher@stiftung-zuhoeren.de | 089 / 5900 41260

Here´s my story:

Berufsorientierung und Kompetenztraining: Wer bin ich, wo sind meine Wurzeln, was ist mir wichtig, wo liegen meine Stärken? Jugendliche reflektieren ihre kulturelle und bio-grafische Identität und entdecken dadurch Lebensziele. "Here's my story" fördert darüber hinaus vielfältige Kompetenzen: Kreativität bei der Gestaltung von Texten, Klängen und Bildern, die Entwicklung der Dramaturgie einer Geschichte und umfassende Medienkompetenz.
Die Jugendlichen entdecken, dass ihre Lebensgeschichte interessant ist. Dies verändert ihre Selbstwahrnehmung und stärkt das Selbstbewusstsein - eine wichtige Voraussetzung für Ausbildungsreife und Integration.
Jugendliche mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln erzählen Geschichten. Sie erzählen von prägenden Erlebnissen, erzählen, was ihnen im Leben wichtig ist, was sie gut können, wovon sie träumen, was sie erreichen wollen, beruflich und privat. Die Geschichten werden im "storycircle", dem Geschichtenkreis entwickelt, selbst ins Mikrofon erzählt, mit Musik und Sounds unterlegt, von animierten Fotos und kurzen Videoclips begleitet. Mediencoaches und Journalisten begleiten das Projekt. Sie organisieren auch die Workshops, betreuen die Online-Seiten oder leiten das Projekt.
Die Stories werden auf br.de/mystory veröffentlicht.

Zielgruppe: Projektwochen in Mittelschulen in der Berufs-orientierung und in Flüchtlingsklassen an beruflichen Schulen
Kontakt: Elke Dillmann | mystory@br.de |

Medienexperten:

In vier Präsenzwochen in Dillingen erarbeiten die Teilnehmer Konzepte für Medienprojekte mit Schülern in den Bereichen Radio, Fernsehen, Internet und Social Media. Dabei steht die aktive Medienproduktion im Mittelpunkt. Erfahrene Trainer des Bayerischen Rundfunks vermitteln Grundlagen in Dramaturgie, Regie, Kamera, Schnitt, Sprechtechnik, Medienrecht und vieles mehr.
Exkursionen zum Bayerischen Rundfunk und Gespräche mit Medienschaffenden bieten Einblick in die Arbeit der Profis.
Dabei stets im Focus: die eigene, aktive Medienproduktion. Erfahrene Trainer des Bayerischen Rundfunks vermitteln Grundlagen in Dramaturgie, Regie, Kamera, Schnitt, Sprechtechnik, Medienrecht und vielem mehr. Zwischen den Präsenzwochen erprobten die beteiligten Lehrkräfte die erarbeiteten Konzepte und Ideen mit Schülern und tauschen ihre Erfahrungen online aus. Ein Prozess, der wiederum beratend von BR-Coaches begleitet wurde.
Zwischen den Präsenzwochen erproben die beteiligten Lehrkräfte die erarbeiteten Konzepte und Ideen mit Schülern und tauschen ihre Erfahrungen online aus. Auch diese Arbeit wird beratend begleitet von BR-Coaches. Die Ausbildung wird zertifiziert und endet mit der Präsentation eines eigenen Projekts.

Zielgruppe: Lehrer in Verantwortung für mediale Schulprojekte aller Schularten
Kontakt: Elke Dillmann | elke.dillmann@br.de |

Hörclubs

Kinder üben spielerisch das genaue Hin- und Zuhören: Die Schüler und Schülerinnen kommen regelmäßig zusammen (im Rahmen einer AG oder integriert in den Deutschunterricht) und spielen Zuhörspiele, lösen gemeinsam Geräuschrätsel, experimentieren mit Klängen und machen Aufnahmen. Zentrales Element ist das gemeinsame Anhören von Hörspielen und die intensive Beschäftigung mit dem Gehörten durch eigenes kreatives Tun. Spielerisch wird das gekonnte Hören und Zuhören geübt - eine wichtige Voraussetzung für Spracherwerb, Schriftspracherwerb und Wissenserwerb.
Hörclubs werden von Lehrkräften geleitet, die nötigen Materialien beziehen sie von der Stiftung Zuhören: Handreichungen mit Spielanleitungen und Vorschlägen für die Gestaltung von Hörclubstunden, Geräusch-CDs sowie  Hörbücher für verschiedene Alters- und Zielgruppen und didaktische Anregungen für ihren Einsatz.
In Fortbildungen der Stiftung Zuhören werden Methoden der Zuhörbildung und die angebotenen Materialien anhand vieler praktischer Übungen vorgestellt.

Zielgruppe: Schüler der Klassen 1-6
Kontakt: Judith Schönicke | schoenicke@stiftung-zuhoeren.de | 089 / 5900 41251

Hörenswert

HörensWert unterstützt Kinder dabei, Werte zu erfahren, zu erkennen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Grundlage ist die Förderung des Zuhörens als Haltung, die Achtung und Empathie für das Gegenüber aus-drückt und eine Voraussetzung für den Aus-tausch über Werte in philosophischen Gesprächen darstellt.
HörensWert-Einheiten bestehen aus drei Elementen, die einander bedingen und er-möglichen:
1. Akustische Elemente, Zuhörerlebnisse und Zuhörspiele ermöglichen erste Auseinandersetzungen und Erfahrungen mit dem Thema und bereiten damit ein Philosophisches Gespräch vor.
2. Ein philosophisches Gespräch lässt die  Dimension des Wertes deutlich werden. Die Kinder begründen ihre Meinungen und verteidigen sie, hören einander zu, bekommen Anstöße, eigene Positionen zu hinterfragen und neue Erkenntnisse zu gewinnen.
3. Akustische Produktionen, Projekte und Aktionen geben Gelegenheit, Gedanken aus dem philosophischen Gespräch in anderer Form auszudrücken, weiterzuentwickeln und in praktisches Tun zu transferieren.
Die Stiftung Zuhören bietet Fortbildungen zum Kennenlernen der Methodik an. Eine kostenlose Broschüre wird auf der Website der Stiftung angeboten.

Zielgruppe: Grundschüler
Kontakt: Judith Schönicke | schoenicke@stiftung-zuhoeren.de | 089 / 5900 41251

Hören ohne Grenzen

Sprachförderung wird durch Methoden der Zuhörbildung unterstützt: Hören ohne Grenzen setzt Zuhörspiele, Geräusche und Hörspiel-CDs ein, um die Zuhörkompetenz zu stärken und damit die Voraussetzung für Spracherwerb, Zweitspracherwerb und Schriftspracherwerb zu schaffen.
Kennzeichen der Methodik ist außerdem das Einbeziehen der Familiensprachen. Die Materialsammlung "Hören ohne Grenzen" enthält deshalb Hörspiele, Lesungen und Bilderbüchern in Deutsch und zwölf weiteren Sprachen.
Die Geschichten greifen Themen aus der Erlebniswelt der Kinder auf und regen an, die eigenen Erfahrungen und die Lebensgewohnheiten der verschiedenen Kulturen zu vergleichen, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu sprechen. In der Regel sind die einzelnen Geschichten nur wenige Minuten lang, so dass sie sich gut als Ergänzung einer Unterrichts- oder Übungseinheit einsetzen lassen. „Hören ohne Grenzen“ kann im Rahmen einer AG als sog. „Hörclub“ angeboten werden, im Deutschunterricht, in Förderstunden oder im Vorkurs Deutsch.
Die Methodik und die Materialien stellt die gemeinnützige Stiftung Zuhören in Fortbildungen vor.

Zielgruppe: Kinder mit Sprachförderbedarf und Kinder mit Deutsch als Zweitsprache
Kontakt: Judith Schönicke | schoenicke@stiftung-zuhoeren.de | 089 / 5900 41251

Hörclubs Förderschulen

Bei der Zuhörbildung auf die besonderen Bedürfnisse von Schülern und Schülerinnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf eingehen: Hörclubs stärken die Zuhörkompetenz – eine wichtige Basis für weitere Bildungsprozesse – und sie unterstützen Kinder und Jugendlichen dabei, ihre Persönlichkeit zu entfalten und eigene Talente zu entdecken. Bei Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf stehen die betreuenden Pädagogen jedoch vor einer Herausforderung: Bei der Auswahl der Hörspiele müssen die besonderen Bedürfnisse dieser Kinder und Jugendlichen bedacht werden – je nach individuellem Förderschwerpunkt. Und auch die Zuhörspiele, mit denen spielerisch die Zuhörkompetenz gestärkt wird, sollten sorgfältig ausgewählt werden.
Ein Leitfaden fasst die Erfahrungen von rund 20 Förderschullehrkräften zusammen, die unter Lei-tung der Stiftung Zuhören Hörspiele getestet, Zuhörspiele gespielt und mit den Kindern gemeinsam Hörstücke und Schulradiosendungen produziert haben.
Er steht auf der Website der Stiftung Zuhören kos-tenlos zum Herunterladen zur Verfügung.

Zielgruppe: Schüler mit den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung, Lernen, Sprache, Hören, und geistige Entwicklung von SVE bis 9. Klasse
Kontakt: Judith Schönicke | schoenicke@stiftung-zuhoeren.de | 089 / 5900 41251

Mit Sprechen durchstarten

„Mit Sprechen durchstarten" ist ein Konzept zur Stärkung von Sprach- und Kommunikationskompetenzen von Mittelschülern. Es fördert ihre Zielorientiertheit, ihre Motivation und ihr Durchhaltevermögen. Die Schüler verbessern ihre Selbstwahrnehmung und gewinnen somit an Selbstsicherheit.
An Jugendliche werden in der Schule viele Anforrderungen gestellt: Sie sollen Inhalte erfassen, Fragen stellen, Sachverhalte mündlich darstellen und präsentieren. Es wird verlangt, dass sie aufmerk-sam zuhören, im freien Sprechen geübt sind und sich darstellen können. Bei Gruppenarbeit und in Projekten sind außerdem Teamfähigkeit, Achtsamkeit und Konfliktlösungsstrategien gefragt. Im Berufsleben müssen die Jugendlichen später auf diese Kompetenzen zurückgreifen, wenn es gilt Vorstellungsgespräche zu führen, Arbeitsaufträge zu erfassen, fehlende Informationen nachzufragen und Ergebnisse zu präsentieren.
„Mit Sprechen durchstarten“ wurde von der Stiftung Zuhören in Zusammenarbeit mit dem Institut für Schul- und Unterrichtsforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München konzipiert und in zehn bayerischen Hauptschulen entwickelt und erprobt.
Das Konzept besteht aus drei Schwerpunktmodulen:
• Stimme, Sprechen, Präsenz
• Zuhören als Sozialkompetenz
• Radiopraxis
Die entstandenen Anregungen und Materialien stehen komplett auf der Website der Stiftung zur Verfügung. Außerdem bietet sie Fortbildungen an, die in die Arbeitsweisen von „Mit Sprechen durchstarten“ anhand vieler praktischer Übungen einführen.

Zielgruppe: Mittelschüler
Kontakt: Judith Schönicke | schoenicke@stiftung-zuhoeren.de | 089 / 5900 41251

MünchenHören

Medienkompetenz für Schüler und Lehrkräfte: Die Schülerinnen und Schüler eignen sich während der Arbeit an ihrem Hörbeitrag wichtige Kompetenzen an: Sie lernen, gezielt Fragen zu stellen, aktiv zuzuhören und trainieren die Ausdrucksfähigkeit ihrer Stimme. Sie arbeiten im Team miteinander und erstellen gemeinsam einen Projektplan.
Lehrerinnen und Lehrer entdecken aktive Medienarbeit als Unterrichtsmethode, denn projektorientierte Medienarbeit lässt sich in jedes Fach integrieren. Bezüge zu Geschichte, Deutsch, Kunst, Musik oder dem Heimat- und Sachkundeunterricht können jederzeit hergestellt werden.
Bei „MünchenHören“ begeben sich Münchner Schülerinnen und Schüler als junge Reporter in Begleitung von Journalisten des BR als Seniorcoaches und mit Juniorcoaches des Pädagogischen Instituts auf die Suche nach interessanten Menschen und Geschichten in ihrem Stadtteil - nach der Devise: Ohren auf und Mikro an!
Beim Projektauftakt präsentieren die Klassen den anderen Klassen ihre Idee und zum Projektabschluss können alle Klassen die Audios aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer anhören. Präsentiert werden die Audiobeiträge im Internet auf der Homepage des Bayerischen Rundfunks (br.de/audioguides) und auf den Internetseiten der Landeshauptstadt München (muc.kobis.de).

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge in München
Kontakt: Angelika Schmaus | Angelika.Schmaus@br.de | 089 / 5900-41268

ZISCH – Zeitung in der Schule: Augsburger Allgemeine

Zielsetzung: Entwicklung von Medienkompetenz
Zielgruppe:
> Grundschulen Klassen 3 + 4,
> alle allgemeinbildenden Schulen Klassen 7 - 10

Beschreibung:
Grundschulen erhalten die Tageszeitung zwei, alle höheren Klassen vier Wochen lang in die Schule. Der Zugang zum Online-Angebot ist in der Projektphase frei – für die Lehrer auch zum E-Paper. Das medienpädagogische Institut Promedia stellt für die Lehrer Unterrichtsmaterial und Arbeitsblätter zum Download zur Verfügung. Die Augsburger Allgemeine bietet Vorbereitungsseminare für die Lehrer, Redaktionsgespräche und Technikführungen für die Klassen an.

Ansprechpartner:

Name: Agnes Lukas
E-Mail: agnes-lukas@augsburger-allgemeine.de
Telefon: 0821 / 777-2274
Adresse: Curt-Frenzel-Straße 2
86167 Augsburg

Improvisationstheater ist immer für eine Überraschung gut: Impro macht Schule e.V.

Improvisationstheater ist eine Form des Theaters, bei dem auf der Bühne vor einem Publikum improvisiert wird. „Improvisieren“ bedeutet, etwas ohne Vorbereitung, aus dem Stegreif zu tun. Und genau das macht es so unterhaltsam: Die Schauspieler kommen auf die Bühne, ohne zu wissen, was sie spielen werden.

Das entscheiden beim Impro die Zuschauer, in dem sie beispielsweise einen Ort, ein spannendes Ereignis, eine kniffelige Situation, eine Beziehung oder ein Gefühl vorschlagen. Diese sind dann Auslöser und Leitfaden der zu spielenden Szenen. Aus dem Nichts entstehen also Geschichten, die durch das spontane und schlagfertige Spiel der Akteure zu Theater werden. Improtheater steckt voller Energie und guter Laune und ist ein Heidenspaß für Schauspieler und Zuschauer gleichermaßen. 

Das Ziel von "Impro macht Schule e.V." ist es, möglichst vielen Schülern in München und Umgebung Impro-Kurse anzubieten. Diese werden von jungen Trainern, allesamt ausgebildete Schauspieler, geleitet. Die Erfahrung zeigt, dass Impro-Schüler sehr schnell Selbstvertrauen entwickeln und mit den unterschiedlichen Alltagssituationen besser zurechtkommen.

„Impro macht Schule“ richtet sich in erster an Linie an Schüler der 6. und 7. Jahrgangsstufe, interessierte 5.- oder 8.-Klässler sind aber auch herzlich willkommen. Das entscheidet meistens die Schule selbst. In den Arbeitsgemeinschaften sind etwa 8 bis 12 Schüler. In Abstimmung mit „Impro macht Schule“ können aber auch ganze Klassen oder Übergangs-Klassen teilnehmen.

Derzeit nehmen primär Mittelschulen - darunter auch Übergangsklassen - an dem Projekt teil. Das Improvisationstheater bietet hier verbale und nonverbale Spielformen an, die die Sprechfähigkeit und damit auch die Integration der Schüler auf besondere Weise fördert.

Die Kurse werden mit öffentlichen Fördermitteln, Stiftungen, Unternehmen sowie privaten Sponsoren finanziert. Der Verein bietet den Schulen unterschiedliche Finanzierungswege an: Förderanträge, Budget der Schulen/Fördervereine, Vereinsfinanzierung. 

Gesucht werden die besten Vorleser des Landes: Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.

Eine Passage aus dem Lieblingsbuch vorlesen und gewinnen: Jedes Jahr sucht der Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels die besten Vorleserinnen und Vorleser des Landes. Mitmachen können bundesweit alle sechsten Schulklassen.

Jugend debattiert: Gemeinnützige Hertie-Stiftung

Mit Beginn des Schuljahres 2002/2003 initiierte die Gemeinnützige Hertie-Stiftung (GHS) bundesweit den Wettbewerb Jugend debattiert. 

Das Projekt war zunächst in drei Phasen auf neun Jahre angelegt; aufgrund des großen Erfolgs haben die beteiligten Stiftungen (die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, die Robert-Bosch-Stiftung, die Heinz-Nixdorf-Stiftung und die Stiftung Mercator) beschlossen, den Wettbewerb auch darüber hinaus fortzuführen. Auch das Land Bayern ist bereit, das Projekt weiterhin zu unterstützen, und hat die Wettbewerbsorganisation und die Lehrerfortbildung auf Landesebene in die eigene Verantwortung übernommen.

Ansprechpartner: 

OStR Michael Kirchmeir
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Salvatorstr. 2
80333 München
Tel: 089 / 2186-2716
E-Mail: michael.kirchmeir@stmbw.bayern.de

Landesbeauftragter:

StD Wolfgang Poeppel
Rudolf-Diesel-Gymnasium
Peterhofstr. 9
86163 Augsburg
Tel: 0821/2629430 (privat)
E-Mail: WolfgangPoeppel@t-online.de (privat)

Literarischer Text "Auf gut Teutsch": Neuen Fruchtbringende Gesellschaft e.V.

Der Schreibwettbewerb „Schöne deutsche Sprache“ wird veranstaltet von der Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft e.V. und der Theo-Münch-Stiftung für die Deutsche Sprache. Er steht unter der Schirmherrschaft des Kultusministers des Landes Sachsen-Anhalt.

Ziel des Schreibwettbewerbs ist es, einen literarischen Text zum Thema „Auf gut Teutsch“ zu verfassen. Die literarische Form ist dabei frei wählbar: Möglich sind z. B. Gedichte, Geschichten, Märchen, Fabeln, Essays, dramatische Umsetzungen. Auch inhaltlich gibt es keine Grenzen: So können z.B. sprachliche Missverständnisse zwischen den Generationen behandelt werden. Denkbar ist auch eine Auseinandersetzung mit dem übertragenen Sinn des Mottos „Auf gut Teutsch“: „Sprich klar aus, was du meinst.“

Förderung von Sprachbegabung: Bildung & Begabung

Bildung & Begabung wurde 1985 auf Initiative des STIFTERVERBANDES FÜR DIE DEUTSCHE WISSENSCHAFT gegründet, der Gemeinschaftsaktion der Wirtschaft zur Förderung von Wissenschaft und Bildung in Deutschland.

Privat und Staat arbeiten bei Bildung & Begabung Hand in Hand: Hauptförderer ist heute neben dem Stifterverband und der KULTUSMINISTERKONFERENZ DER LÄNDER vor allem das BUNDESMINISTERIUM FÜR BILDUNG UND FORSCHUNG, das sich nicht nur maßgeblich finanziell bei Bildung & Begabung engagiert, sondern junge Talente etwa durch Studienstipendien weiter begleitet - und damit ganz wesentlich zum langfristigen Erfolg der Arbeit von Bildung & Begabung beiträgt.

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen fördert junge Leute, die gerne und gut mit Sprachen umgehen. Dabei richtet er sich mit seinen Programmen an unterschiedliche Zielgruppen: Schüler aus mehreren Jahrgangsstufen, aber auch Auszubildende können an den verschiedenen Wettbewerben teilnehmen. In der Kategorie TEAM Beruf zeigen die Azubis, dass sie auf die internationale Geschäftswelt vorbereitet sind. Auszubildende von mittelständischen Betrieben bis hin zu DAX-Konzernen haben bei TEAM Beruf bereits gewonnen.

Fußball und Lesen - Das Projekt "Lese-Kick": Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V. & Bayerischer Fußball-Verband

Das Projekt wendet sich an fußballbegeisterte Mädchen und Jungen zwischen acht und 14 Jahren und lädt sie in eintägigen Workshops zu einem Treffen mit Autoren von Kinder- und Jugendbüchern sowie zu einer Trainingseinheit mit professionellen Fußballtrainern des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) ein.

Während der Workshops bekommen die Kinder und Jugendlichen einen Einblick in die Schreibwerkstatt prominenter Autoren von Fußballbüchern und sind dazu aufgerufen, selbst kreativ zu werden.

"Wir lesen" - Bildungsprojekt der SÜDWEST PRESSE für Vor- und Grundschüler sowie Schüler der weiterführenden Schulen bis Berufsschulen

Im Rahmen der „Wir lesen“-Bildungsprojekte können die teilnehmenden Gruppen zwischen jeweils zwei Projektzeiträumen im Schuljahresverlauf wählen: Vor- und Grundschüler bekommen vier Wochen lang ein eigenes Zeitungsexemplar in die Einrichtung geliefert; für Teilnehmer der weiterführenden Schulen wird die Zeitung sechs Wochen lang in Klassenstärke zur Verfügung gestellt. Die Projekte werden von einer erfahrenen Pädagogin geleitet. Erzieher und Lehrkräfte können zu Projektbeginn an einer Informationsveranstaltung teilnehmen und erhalten zur individuellen Projektdurchführung auf den Bildungs- und Lehrplan abgestimmte Begleitmaterialien. Zudem werden Aktionen angeboten, die zum Recherchieren und Schreiben eigener Artikel anregen sollen.

Diese Artikel werden auf speziellen „Wir lesen“-Seiten der SÜDWEST PRESSE veröffentlicht. Das gesamte Angebot innerhalb der Bildungsprojekte der SÜDWEST PRESSE ist für die Teilnehmer kostenlos.

Weitere Informationen und Links

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