Förderpreis MINT²¹: Bayerische Realschulen forschen mit Erfolg

Schüler der RS Arnstorf und Staatssekretär Thomas Kreuzer (Mitte)
Schüler der RS Arnstorf und Staatssekretär Thomas Kreuzer (Mitte)

Roboter, die Golf spielen oder auf eigenen Wegen den Naturgesetzen auf der Spur: Kultusstaatssekretär Thomas Kreuzer verleiht acht Realschulen für innovativen Unterricht den Förderpreis MINT²¹: Naturwissenschaften erleben!

Der Förderpreis MINT²¹ zeichnet bayerische Realschulen aus, die sich im Rahmen der MINT²¹-Initiative besonders um die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) bemühen. Acht Preisträgerschulen haben bei der Veranstaltung auf der Bühne ihre MINT-Maßnahmen präsentiert und durften sich über ein Preisgeld von 500,00 € freuen. Kultusstaatssekretär Kreuzer: „Mit dem Förderpreis wollen wir unsere Anerkennung der Kreativität der Schulen zum Ausdruck bringen und gleichzeitig die Weiterentwicklung der MINT-Kompetenzen an den Bayerischen Realschulen anregen.“

Die acht Preisträgerschulen sind:

  • Staatliche Realschule Marktheidenfeld
  • Naabtal Realschule Nabburg
  • Heinrich-Campendonk-Realschule Penzberg
  • Städtische Veit-Stoß-Realschule Nürnberg
  • Staatliche Realschule Ebermannstadt
  • Staatliche Realschule Arnstorf
  • Staatliche Realschule Bobingen
  • Johann-Rieder Realschule Rosenheim

Auf dem im Anschluss an die Preisverleihung abgehaltenen Marktplatz der MINT-Projekte haben die 32 MINT21-Projektschulen ihre Projektmaßnahmen eindrucksvoll vorgestellt.

Kreative Köpfe: Schüler der RS Marktheidenfeld zeigen ihre Roboter, rechts: vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt
Kreative Köpfe: Schüler der RS Marktheidenfeld zeigen ihre Roboter, rechts: vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt

Beeindruckende Projekte
Thomas Kreuzer zeigte sich bei der Verleihung des „Förderpreises MINT²¹“ beeindruckt von den Projekten der Schülerinnen und Schüler: „Ihr programmiert Roboter, die Golf spielen können, entdeckt durch eigenes Erforschen Naturgesetze und gebt euer Wissen an Grundschüler weiter – das ist innovativer Unterricht in Naturwissenschaften. Die Realschule entwickelt ihren Unterricht auf besonders zukunftsrelevanten Feldern weiter: Der MINT-Bereich ist ein solches Feld.“ Auch Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw), betont fasziniert: „Durch die MINT²¹-Initiative werden die mathematisch-naturwissenschaftlich Fähigkeiten enorm gefördert. Immer wieder faszinierend ist es, wie kreativ und zielführend engagierte Schulen neue Wege finden.“
 

Die stolzen Preisträger der Veit-Stoß-RS aus Nürnberg, rechts: Michael Mötter vom bbw
Die stolzen Preisträger der Veit-Stoß-RS aus Nürnberg, rechts: Michael Mötter vom bbw

Vorbereitung auf den Beruf: Gute Chancen in der Metall- und Elektroindustrie
„Laut der aktualisierten vbw-Studie ‚Arbeitslandschaft 2030’ werden in Bayern bereits 2015 rund 520.000 Fachkräfte fehlen. In der Metall- und Elektroindustrie ist der Fachkräftemangel jetzt schon spürbar. Vor diesem Hintergrund brauchen wir mehr Schüler und vor allem Schülerinnen, die das Wahlpflichtfach I, also den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Zweig wählen. Realschul-Absolventen haben sehr gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz in der Metall- und Elektroindustrie: mit ausgezeichneten Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Rund die Hälfte der Auszubildenden in der bayerischen M+E-Industrie sind Realschul-Absolventen. Die MINT²¹ -Initiative an Bayerischen Realschulen ist aus Sicht der Wirtschaft genau der richtige Ansatz, um Interesse an diesen Fächern zu wecken“, führte, Bertram Brossardt, der Hauptgeschäftsführer der vbw aus.

Die Maßnahmen zur MINT-Förderung werden von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw) und dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) unterstützt.

Weitere Informationen zu MINT²¹

Vorlese-Funktion