Weltelterntag/Internationaler Kindertag Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus hat große Bedeutung

Das Programm „gemeinsam.Brücken.bauen“ bietet zusätzliche Förderangebote
Das Programm „gemeinsam.Brücken.bauen“ bietet zusätzliche Förderangebote

Aktive Elternarbeit und großer Zusammenhalt in der Schulfamilie: Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo würdigt am Weltelterntag sowie am Internationalen Kindertag am 1. Juni die Kooperation zwischen Schule und Elternhaus. 

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo

„Ich erlebe in der Schulfamilie echten Zusammenhalt: Um die Kinder und Jugendlichen bestmöglich zu unterstützen und zu fördern, arbeiten Eltern und Schule schon immer eng zusammen. In der Corona-Zeit sind Elternhaus und Schule aber nochmal enger zusammengewachsen. Den Weltelterntag will ich nutzen, danke zu sagen! Ich bin stolz darauf, dass der Begriff „Schulfamilie“ bei uns in Bayern mit Herzblut gelebt wird“, betont Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo anlässlich des Weltelterntags sowie des Internationalen Kindertags (1. Juni).

Er unterstreicht, dass die Kooperation zwischen Schule und Elternhaus vielerorts in den vergangenen beiden Jahren noch intensiver geworden ist. „Eine starke Erziehungspartnerschaft zwischen Schule und Eltern gelingt insbesondere dann, wenn ein regelmäßiger und offener Austausch zwischen den Beteiligten stattfindet.“ Dabei spielen auch die Elternbeiräte eine wichtige Rolle. Als ehrenamtliches Gremium vertreten sie gemeinschaftlich die Anliegen der Elternschaft einer Schule. Kultusminister Piazolo dankt für die aktive Elternarbeit und erinnert daran, dass für berufstätige Eltern und die alleinerziehenden Elternteile der Balanceakt zwischen Arbeit, Schule und Familie oftmals besonders groß sei.

„gemeinsam.Brücken.bauen“ unterstützt schwächere Kinder

„Derzeit treibt viele Eltern die Sorge um, dass ihren Kindern Nachteile aus der Corona-Zeit entstehen könnten. Ich nehme diese Sorgen sehr ernst“, unterstreicht Piazolo. Um die Folgen der Pandemie abzumildern, hat der Freistaat das Programm „gemeinsam.Brücken.bauen“ aufgelegt, das der Kultusminister der Kinderkommission des Bayerischen Landtages am Donnerstag (2. Juni) ausführlich darstellen wird.

Das Programm, das Pfingsten 2021 gestartet ist, wird in den Schuljahren 2021/2022 sowie 2022/2023 fortgesetzt. Der Freistaat stellt dafür zusammen mit den Mitteln aus dem Aktionsprogramm des Bundes „Aufholen nach Corona“ insgesamt 210 Millionen Euro zur Verfügung. Damit können die Schulen individuell zusätzliche Förderangebote für schwächere Schülerinnen und Schüler einrichten: im Regelunterricht beispielsweise durch zusätzliche Gruppenteilungen, außerhalb des Regelunterrichts durch zusätzliche Brückenkurse. Das Programm „gemeinsam.Brücken.bauen“ fördert dabei sowohl das Lernen als auch die Sozialkompetenzen der Kinder.

„Die Rückmeldungen aus der Schulfamilie belegen, dass die zusätzlichen Förderangebote gut angenommen werden und auch gut ankommen. Die Palette ist breit: Es gibt klassische Lernangebote bis hin zu kreativen Förderangeboten. Herzlichen Dank an alle, die zur Umsetzung des Programms beitragen“, so der Kultusminister.

Anlässlich des Internationalen Kindertags erinnert Piazolo auch an die neuen Mitglieder der Schulfamilie – die Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine und deren Eltern. Bis heute haben bayerische Schulen insgesamt rund 25.000 Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine aufgenommen: „Wir sind sehr froh, dass die geflüchteten Kinder und Jugendlichen bei uns in Sicherheit sind. Wir werden sie bestmöglich bei der Integration unterstützen. Ich bin äußerst beeindruckt, wie solidarisch die Schulfamilie den Flüchtlingskindern begegnet. Auch hier ein herzliches Dankeschön! Nur gemeinsam können wir die enormen Herausforderungen auch in den kommenden Monaten schaffen.“

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