PCR-Pooltests an Grund- und Förderschulen Häufig gestellte Fragen ("FAQ") zu den Pooltests

Hier haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten zu den PCR-Pooltests an Grund- und Förderschulen zusammengestellt und ergänzen diese Seite fortlaufend (Stand: 17. Januar 2022, 17:30 Uhr).

Inhaltsübersicht

Allgemein

Was ist ein PCR-Pooltest? (akt. 10.09.2021, 17:00 Uhr)

Ein Polymerase-Ketten-Reaktions-Test (PCR-Test) ist eine sehr zuverlässige Testform zum Nachweis einer Coronavirus-Infektion. Bei der Auswertung werden die DNA bzw. RNA, also die Bestandteile, des Virus selbst nachgewiesen. Die Analyse ist aber auch komplexer als bei einem Selbst- oder Schnelltest und erfolgt in speziellen Laboren.

Bei einem Pooltest wird nicht eine einzelne Probe, sondern es werden die Proben mehrerer Personen gemeinsam (in Form einer Sammelprobe) untersucht. So werden Zeit und Material gespart.

  • Fällt diese Poolprobe negativ aus, sind alle Personen, deren Probe entnommen worden ist, negativ.
  • Bei einer positiven Poolprobe werden alle Personen, deren Probe entnommen worden ist, einzeln auf eine Infektion hin untersucht.

Warum und an welchen Schularten werden PCR-Pooltests in Bayern eingeführt? (akt. 17.01.2022, 17:30 Uhr)

  • An allen Schularten in Bayern finden auch im Schuljahr 2021/22 regelmäßige Testungen statt.
  • In den Grundschulen, in der Grundschulstufe der Förderzentren sowie in den weiteren Jahrgangsstufen der Förderzentren mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung und Sehen wurde zum Schuljahr 2021/2022 auf sog. „PCR-Pooltestungen“ umgestellt. Ab März 2022 werden diesem Vorgehen nun auch die Jahrgangsstufen 5 und 6 sämtlicher weiterführender Schulen folgen. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass PCR-Pool-Tests mittels der Lolli-Methode gerade für jüngere Kinder einfacher anwendbar und angenehmer in der Handhabung sind.
  • PCR-Pooltestungen werden durch das hochsensitive PCR-Verfahren ausgewertet, das Infektionen sehr zuverlässig erkennt. Das Ergebnis der Testungen liegt zwar nicht unmittelbar vor, durch die hohe Sensitivität der Tests werden Infektionen jedoch bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt zuverlässig erkannt, wenn möglicherweise noch keine Ansteckungsgefahr von dem betroffenen Kind ausgeht. Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit wird zusätzlich am Montagmorgen zu Unterrichtsbeginn ein zusätzlicher Selbsttest durchgeführt – unabhängig davon, ob in der jeweiligen Klasse oder Lerngruppe an diesem Tag auch eine PCR-Pooltestung stattfindet.

Für alle sonstigen Jahrgangsstufen der weiterführenden Schulen werden weiterhin die bekannten und bewährten Selbsttests durchgeführt, die die Schülerinnen und Schüler kennen und die ein rasches Ergebnis liefern. Hier gleicht das sofortige Ergebnis die geringere Sensitivität aus. Für noch mehr Sicherheit wurde die Zahl der Testungen pro Woche gegenüber dem Schuljahr 2020/2021 von zwei auf drei erhöht – d. h. in aller Regel: Montag, Mittwoch und Freitag sind Testtage.

Finden auch an den Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE) Tests statt?

Die Teilnahme am Angebot der SVE ist ab dem 10. Januar 2022 nur mit negativem Testnachweis möglich. Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht als Nachweis nicht mehr aus.

In Zukunft kann ein Testnachweis auf den folgenden Wegen erbracht werden:

  • Teilnahme der Kinder an den drei Mal wöchentlich unter Aufsicht in der SVE durchzuführenden Selbsttests
  • Vorlage eines negativen Testergebnisses, das durch einen Test erbracht wird, der außerhalb der Schule von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wurde (PCR-Test bzw. Test mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der nicht älter als 48 Stunden ist, oder PoC-Antigen-Test, der nicht älter als 24 Stunden ist)
  • Teilnahme am PCR-Pooling in den Kinderbetreuungseinrichtungen, wo dies durch den zuständigen Träger eingerichtet wurde

Warum werden für weitere Jahrgangsstufen keine PCR-Pooltests eingeführt? (akt. 17.01.2022, 17:30 Uhr)

  • Ab der Jahrgangsstufe 7 bleibt es bei den Antigen-Selbsttests, die an der Schule unter Aufsicht durchgeführt werden. Das Verfahren hat sich bewährt, die Schülerinnen und Schüller sind damit vertraut. Ein Ergebnis der Tests ist unmittelbar einsehbar. Auf diese Weise können gegebenenfalls notwendige Maßnahmen des Infektionsschutzes sofort ergriffen werden.
  • Verschiedene Studien haben ergeben, dass das Verfahren der PCR-Pooltestungen durch den sogenannten Lolli-Test (Speichelprobe) gerade für jüngere Kinder einfacher anwendbar ist. Entsprechend empfiehlt das RKI in seinem 26. Epidemiologischen Bulletin vom 1. Juli 2021 die Einführung der PCR-Pooltestungen für die Grundschüler. Wir gehen noch einen Schritt weiter und beziehen alle Jahrgangsstufen in die PCR-Pooltestungen ein, in denen bislang nur verhältnismäßig wenige Schülerinnen und Schüler geimpft sind. 

Ist eine Teilnahme an den PCR-Pooltestungen verpflichtend? (akt. 26.11.2021, 15:00 Uhr)

Nein, eine Teilnahme ist freiwillig. Bitte beachten Sie aber, dass eine Teilnahme am Präsenzunterricht nur mit einem aktuellen, negativen Testnachweis möglich ist. Alternativ zur Teilnahme am PCR-Pooltestverfahren kann Ihr Kind gemäß der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung auch die folgenden Nachweise vorlegen:

  • den negativen Testnachweis eines maximal vor 48 Stunden durchgeführten PCR-Tests, eines PoC-PCR-Tests oder eines weiteren Tests nach Amplifikationstechnik (Vorlage zweimal die Woche)
  • den negativen Testnachweis eines maximal vor 24 Stunden durchgeführten PoC-Antigentests (Vorlage dreimal die Woche)

Wie lange sollen die Testungen gehen? (akt. 17.01.2022, 17:30 Uhr)

Die PCR-Pooltestungen sind zunächst bis zum Ende des Schuljahres vorgesehen.

Können weiterhin die Selbsttests genutzt werden? (akt. 17.01.2022, 17:30 Uhr)

Die Selbsttests finden ab Jahrgangsstufe 7 der weiterführenden Schulen (mit Ausnahme bestimmter Förderschwerpunkte der Förderschulen) weiterhin Einsatz. An den Grundschulen, in der Grundschulstufe der Förderzentren sowie an den Förderschulen mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sehen und den Jahrgangsstufen 5 und 6 aller weiterführender Schulen wird zur weiteren Erhöhung der Sicherheit zusätzlich am Montagmorgen zu Unterrichtsbeginn ein zusätzlicher Selbsttest durchgeführt – unabhängig davon, ob in der jeweiligen Klasse oder Lerngruppe an diesem Tag auch eine PCR-Pooltestung stattfindet. Darüber hinaus kommen Selbsttests in den folgenden Fällen zur Anwendung:

  • Für den Fall, dass ein Kind in der Klasse positiv auf Covid-19 getestet wurde, werden die Testungen in einer Klasse künftig intensiviert. Ab dem Tag, an dem die infizierte Person zuletzt den Unterricht besucht hat, müssen eine Woche lang an allen Unterrichtstagen negative Testnachweise erbracht werden oder vorliegen. Diese Regelung gilt für die ganze Klasse, der die infizierte Schülerin bzw. der infizierte Schüler angehört. An Schulen, an denen PCR-Pooltests durchgeführt werden, wird – ergänzend zu den regulären Pool- bzw. Selbsttests – empfohlen, an Tag 5 nach dem letzten Kontakt zum bestätigten Infektionsfall einen Selbsttest in der Klasse durchzuführen, falls an diesem Tag kein PCR-Pooltest vorgesehen ist. Fällt Tag 5 auf ein Wochenende oder einen Feiertag, wird der Test am nächstfolgenden Schultag nachgeholt, jedoch ebenfalls nur, sofern dann kein PCR-Pooltest vorgesehen ist.
  • In seltenen Ausnahmefällen kann es vorkommen, dass das Testergebnis für einen Pool bis Unterrichtsbeginn nicht ermittelt werden kann. In diesem Fall führen die Schülerinnen und Schüler am Tag nach der Pooltestung einen Antigen-Selbsttest durch, um dann wieder an der nächsten regulären Pooltestung teilzunehmen.

Testnachweise können auch außerhalb der Schule erbracht werden. Was bedeutet in diesem Zusammenhang „Test, der von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wurde“? (akt. 17.01.2022, 17:30 Uhr)

Der Nachweis eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 kann auch auf Grundlage eines PCR-Tests oder POC-Antigen-Schnelltests erfolgen, der auf eigene Veranlassung bei medizinisch geschultem Personal außerhalb der Schule durchgeführt wurde (vgl. § 12 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 4 Abs. 6 Nr. 1 oder 2 der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung – 15. BayIfSMV). § 2 Nr. 7 c) . Die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) sieht vor, dass nur Testungen durch Leistungserbringer nach § 6 Abs. 1 Coronavirus-Testverordnung (TestV) anzuerkennen sind. Gemäß § 6 Abs. 1 TestV sind Leistungserbringer u. a. die zuständigen Stellen des öffentlichen Gesundheitsdienstes und die von ihnen betriebenen Testzentren sowie Arztpraxen und die von den Kassenärztlichen Vereinigungen betriebenen Testzentren. Der öffentliche Gesundheitsdienst sowie die von ihnen betriebenen Testzentren können zudem Dritte als Leistungserbringer beauftragen (vgl. § 6 Abs. 2 TestV).

Im Rahmen des § 12 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 4 Abs. 6 Nr. 1 oder 2 der 15. BayIfSMV ist daher grundsätzlich ein solcher Leistungserbringer aufzusuchen, falls die Möglichkeit der Testungen in den Schulen nicht genutzt werden soll. Fällt ein Elternteil persönlich unter die in § 6 Abs. 1 TestV genannten Leistungserbringer, so kann dieser den Test auch zuhause durchführen und entsprechend bescheinigen lassen. Diese Möglichkeit steht insbesondere den Elternteilen offen, die selbst als Ärzte oder Apotheker tätig sind. Als weitere Leistungserbringer beauftragte Dritte (vgl. § 6 Abs. 2 TestV) können ihre Beauftragung darüber hinaus beispielsweise durch die Korrespondenz mit dem jeweiligen Gesundheitsamt nachweisen. Mitarbeiter von Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Apotheken unterstehen ferner nur im Rahmen des Praxisbetriebs und somit gewissermaßen abgeleitet über den Arzt bzw. Apotheker den strengen berufsrechtlichen Regelungen und der Aufsicht und Verantwortung des jeweiligen Arztes bzw. Apothekers. Folglich können diese lediglich im Rahmen des Praxisbetriebs Testungen vornehmen, nicht jedoch zuhause, da hier gerade keine Aufsicht und Verantwortung des den berufsrechtlichen Regelungen unterstehenden Arztes oder Apothekers gewährleistet ist.

Fragen zum Testverfahren

Wie läuft der PCR-Pooltest ab? (akt. 10.09.2021, 17:00 Uhr)

Bei einem PCR-Pooltest werden Speichelproben von mehreren Personen gemeinsam in einer Gesamtprobe (dem „Pool“) untersucht. Dies geschieht, indem die Schülerinnen und Schüler für 30 Sekunden an einem Abstrichtupfer lutschen (wie an einem Lolli). Das Verfahren ist ungefährlich und sehr kindgerecht. Alle Abstrichtupfer einer Klasse kommen gemeinsam in einen Behälter. Es entsteht eine anonyme Sammelprobe.

Im Anschluss werden die Speichelproben in ein Labor transportiert und mithilfe des PCR-Verfahrens ausgewertet. Dadurch können Infektionen bereits in einem sehr frühen Stadium festgestellt werden. Die Ergebnisse sind sehr genau. In aller Regel wird das Poolergebnis negativ sein.

Zusätzlich zur Poolprobe wird in Bayern noch eine Einzelprobe genommen. Diese wird ausschließlich dann ausgewertet, sollte der Pool positiv getestet werden. In diesem Fall kann schnell ermittelt werden, welches Kind betroffen ist. Ist der Pool negativ, werden die Proben entsorgt.

Unter diesen Links finden Sie Merkblätter sowie ein Erklärvideo zu den Pooltests.

Wozu werden Einzelproben genommen und wie läuft das Verfahren ab? (akt. 14.10.2021, 16:30 Uhr)

Sollte der Pool positiv auf eine Infektion mit Covid-19 getestet werden, muss ermittelt werden, welches Kind betroffen ist. Dafür ist eine individuelle Nachtestung erforderlich. Damit so schnell wie möglich klar ist, welches Kind im Pool infiziert ist und in häusliche Quarantäne muss und welche Kinder den Unterricht ganz regulär weiter besuchen können, werden in Bayern Einzelproben („Rückstellproben“) genommen:

  • Nach jeder Poolprobe lutschen die Schülerinnen und Schüler noch einmal für 30 Sekunden auf einem Abstrichtupfer („Rückstellproben“). Die damit gewonnene Speichelprobe wird als Einzelprobe mit in das Labor gegeben.
  • Die Rückstellproben werden im Falle eines positiven Pools schnell ausgewertet, damit die gesunden Kinder am kommenden Tag bereits wieder die Schule besuchen können.

    Die Rückstellproben werden auch dann ausgewertet, wenn die Poolprobe in einem Ausnahmefall einmal nicht zu einem validen Ergebnis führt (bspw. wegen fehlender Barcodebeklebung durch die Lehrkraft). In diesem Fall erhalten die Erziehungsberechtigten kein Pooltestergebnis, sondern nur ein Ergebnis für die Rückstellprobe.

Unter diesen Links finden Sie Merkblätter sowie ein Erklärvideo zu den Pooltests.

Wie oft werden die Testungen durchgeführt? (akt. 26.11.2021, 15:00 Uhr)

Die Testungen mittels PCR-Pooltests werden zweimal die Woche durchgeführt. Zusätzlich findet am Montagmorgen zu Unterrichtsbeginn ein Selbsttest statt. Im Falle eines bestätigten Infektionsfalls finden ggf. weitere zusätzliche Testungen statt.

Erhöht die gleichzeitige Probenentnahme in einer Klasse die Ansteckungsgefahr? (akt. 05.01.2022, 19:00 Uhr)

Nein, es besteht keine erhöhte Ansteckungsgefahr, da bei einer so kurzen Dauer der Probeentnahme kein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Um das Infektionsrisiko noch weiter zu senken, bitten wir zudem darum, bei der Durchführung der schulischen Testungen darauf zu achten, dass direkte Sitznachbarn im Idealfall jeweils zeitversetzt bzw. nacheinander die Maske zur Probenentnahme abnehmen.

Warum wird der PCR-Test als Speicheltest durchgeführt und nicht mittels Rachen- oder Nasenabstrich? (akt. 10.09.2021, 17:00 Uhr)

Der Speicheltest wird in der Durchführung als deutlich angenehmer wahrgenommen. Für die Aussagekraft des Testergebnisses spielt die Art der Probenentnahme – so die entsprechenden Vorgaben eingehalten werden – praktisch keine Rolle.

Darf man vor der Entnahme der Proben gefrühstückt haben? (akt. 14.10.2021, 16:30 Uhr)

Die Lollitests sind sehr sensitiv. Es macht für das Testergebnis keinen Unterschied, ob die Proben vor dem Frühstück oder eine Stunde danach entnommen werden. Es ist jedoch darauf zu achten, dass nicht direkt vor der Probenentnahme getrunken wird oder die Proben bspw. durch Speisereste verunreinigt werden.

Müssen sich die Schülerinnen und Schüler vor und nach der Durchführung des Tests die Hände desinfizieren? (akt. 10.09.2021, 17:00 Uhr)

Nein, eine Desinfektion der Hände ist nicht nötig. Vor der Durchführung der Testung sollten die Schülerinnen und Schüler jedoch die Hände waschen.

Brauchen die Lehrkräfte Schutzausrüstung, wenn sie die Schülerinnen und Schüler bei der Testung anleiten? (akt. 14.10.2021, 16:30 Uhr)

Die Schülerinnen und Schüler nehmen die Tests selbst ab, so dass kein Körperkontakt besteht. Konkrete Schutzausrüstung im engeren Sinne ist bei der Anleitung der Schülerinnen und Schüler nicht erforderlich. Vielmehr ist die Einhaltung des nötigen Abstands sowie ggfs. das Tragen von einer medizinischen Gesichtsmaske („MNS“, sog. „OP-Maske“) angezeigt.

Von den Materialien geht keine Gefahr für die Lehrkräfte oder die Schülerinnen und Schüler aus (vgl. FAQs zu den Materialien), mit den Proben kommt die Lehrkraft in der Regel nicht in Berührung. Wenn im Einzelfall einmal ein Kontakt mit einer Speichelprobe vorliegt, wäscht sich die Lehrkraft die Hände. Desinfektionsmittel oder die Verwendung von Einweg-Handschuhen sind in der Regel nicht notwendig.

Was passiert, wenn ein Pool negativ ist? (akt. 29.11.2021, 11:45 Uhr)

Ist ein Pool negativ, können alle Kinder regulär am nächsten Tag wieder die Schule besuchen.

Vgl. hierzu die Übersicht Handlungswege nach Testergebnissen 

Was passiert, wenn ein Pool positiv ist? (akt. 29.11.2021, 11:45 Uhr)

Ist ein Pool positiv, werden über Nacht die Einzelproben ausgewertet. Das betroffene Kind wird in häusliche Quarantäne genommen, die negativ getesteten Kinder dürfen den Unterricht weiterhin besuchen. Künftig werden in einem solchen Fall zusätzlich die Testungen intensiviert (siehe dazu auch die FAQ „Was passiert nach einem bestätigten Infektionsfall in einer Klasse?“).

Vgl. hierzu die Übersicht Handlungswege nach Testergebnissen

Was passiert, wenn ein Kind positiv getestet wurde? (akt. 29.11.2021, 11:45 Uhr)

Wurde ein Kind positiv getestet, muss es sich sofort in häusliche Isolation begeben. Das Labor ist gesetzlich verpflichtet, den Befund an das Gesundheitsamt zu melden. Dieses setzt sich dann mit den Erziehungsberechtigten in Verbindung. Die Kinder, die aus ihrer Einzelprobe ein negatives Testergebnis erhalten haben, besuchen in den folgenden Tagen weiter die Schule. Gegebenenfalls werden die Erziehungsberechtigten weiterer Kinder kontaktiert, für den Fall, dass Mitschülerinnen und Mitschüler direkten und unmittelbaren Kontakt hatten und sich ebenfalls in Quarantäne begeben müssen. Dafür wird durch das Gesundheitsamt jeder Einzelfall unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort bewertet.

In jedem Fall werden in einem solchen Fall die Testungen intensiviert (siehe dazu auch die FAQ „Was passiert nach einem bestätigten Infektionsfall in einer Klasse?“).

Vgl. hierzu die Übersicht Handlungswege nach Testergebnissen

Was passiert nach einem bestätigten Infektionsfall in einer Klasse? (akt. 17.01.2022, 17:30 Uhr)

Nach einem bestätigten Infektionsfall werden die Testungen in einer Klasse intensiviert. Ab dem Tag, an dem die infizierte Person zuletzt den Unterricht besucht hat, müssen eine Woche lang an allen Unterrichtstagen negative Testnachweise erbracht werden oder vorliegen. Diese Regelung gilt an allen Schularten und jeweils für die ganze Klasse, der die infizierte Schülerin bzw. der infizierte Schüler angehört. Wo nicht im Klassenverband, sondern im Kurssystem unterrichtet wird (insbes. in der Qualifikationsphase der Oberstufe des Gymnasiums) gilt die Intensivierung der Testungen jeweils für den gesamten Jahrgang.
Konkret bedeutet das:

  • In Schulen bzw. in Jahrgangsstufen, in denen Selbsttests stattfinden, wird eine Woche lang an jedem Unterrichtstag per Selbsttest getestet.
  • In Schulen bzw. in Jahrgangsstufen, in denen PCR-Pooltests durchgeführt werden, wird – ergänzend zu den regulären Pool- bzw. Selbsttests – empfohlen, an Tag 5 nach dem letzten Kontakt zum bestätigten Infektionsfall einen Selbsttest in der Klasse durchzuführen, falls an diesem Tag kein PCR-Pooltest vorgesehen ist. Fällt Tag 5 auf ein Wochenende oder einen Feiertag, wird der Test am nächstfolgenden Schultag nachgeholt, jedoch ebenfalls nur, sofern dann kein PCR-Pooltest vorgesehen ist.

Die zuständige Kreisverwaltungsbehörde kann im Einzelfall zusätzliche Testungen auch für geimpfte oder genesene Lehrkräfte und sonstige an der Schule tätige Personen anordnen.

Schülerinnen und Schüler, die nicht an den schulischen Testungen teilnehmen, müssen nach einem bestätigten Infektionsfall für die Teilnahme am Präsenzunterricht einen externen Testnachweis nach den Vorgaben des § 4 Abs. 6 Nrn. 1 oder 2 der 15. BayIfSMV erbringen. Externe Testnachweise dürfen dabei nicht älter als 24 Stunden (POC-Antigen-Schnelltest) bzw. 48 Stunden (PCR-Test) sein. Diese Regelung gilt unabhängig von der Schulart und der jeweils zugrundeliegenden Testart.

Was passiert, wenn eine Pooltestung kein gültiges Ergebnis erbracht hat? (akt. 26.11.2021, 15:00 Uhr)

In Einzelfällen ist nicht auszuschließen, dass ein Pool nicht ausgewertet werden konnte (bspw. aufgrund nicht sachgerechter Handhabung der Materialien). In diesem Fall wird als Ergebnis „nicht auswertbar“ oder „nicht-konform“ übermittelt.

Die betroffene Klasse macht in diesem Fall am Folgetag einen Selbsttest vor Unterrichtsbeginn und testet am nächsten dafür vorgesehenen Tag wieder regulär mit dem Pooltestverfahren. 

Vgl. hierzu die Übersicht Handlungswege nach Testergebnissen

Gibt es falsch positive oder falsch negative Testergebnisse? (akt. 10.09.2021, 17:00 Uhr)

Falsch positive Ergebnisse sind sehr selten. Die PCR-Testung hat eine Spezifität von fast 100 Prozent.
Infektionen mit einer sehr niedrigen Viruslast können unter Umständen nicht nachgewiesen werden. Niedrige Viruslasten lassen aber darauf schließen, dass zum Zeitpunkt der Probenentnahme keine Infektiosität vorliegt.

Entstehen den Eltern Kosten im Rahmen der schulischen Testung? (akt. 10.09.2021, 17:00 Uhr)

Nein, die Kosten trägt der Freistaat Bayern.

Müssen Geimpfte und Genesene an den PCR-Pooltestungen teilnehmen? (akt. 05.01.2022, 19:00 Uhr)

Ab dem 10. Januar 2022 dürfen auch geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler nur dann am Präsenzunterricht, an sonstigen Schulveranstaltungen sowie an der Mittagsbetreuung und Angeboten der schulischen Ganztagsbetreuung teilnehmen, wenn sie einen negativen Testnachweis vorlegen können. Dies gilt auch für Schülerinnen und Schüler, die bereits eine Drittimpfung („Booster“) erhalten haben. (Mehr Informationen finden Sie in der FAQ „Was ist bei der Testung von kürzlich genesenen Schülerinnen und Schülern zu beachten?“)

Was ist bei der Testung kürzlich genesener Schülerinnen und Schülern zu beachten?

Schülerinnen und Schüler, die erst kürzlich genesen sind, nehmen für die Dauer von 28 Tagen nach ihrem positiven PCR-Test nicht an PCR-Pooltestungen (z. B. an den Grundschulen) teil. So werden falsch-positive PCR-Ergebnisse vermieden. In dieser Übergangszeit nehmen die Schülerinnen und Schüler an den regulären Selbsttests teil.

Was geschieht mit den Rückstellproben, wenn diese nicht mehr benötigt werden? (akt. 16.09.2021, 17:00 Uhr)

Diese werden von den Laboren entsorgt. Bitte beachten Sie hierfür die Informationen unter Coronavirus - LfU Bayern.

Wie kann es sein, dass ein Pool positiv, die Rückstellproben aber alle negativ sind? (akt. 13.10.2021, 16:30 Uhr)

Dies lässt sich darauf zurückführen, dass es sich bei der Poolprobe (Lutschen auf einem Lolli, der in das Sammelgefäß gegeben wird) um eine andere Probe handelt als bei der Rückstellprobe (Lutschen auf einem Lolli, der als Einzelprobe ins Labor gelangt). Deswegen ist es wichtig, dass bei beiden Proben genug Speichel auf den Abstrichtupfer kommt: Bei beiden Proben muss 30 Sekunden auf dem Lolli gelutscht werden; direkt vor oder zwischen der Probenentnahme sollte nichts getrunken oder gegessen werden.

Sollte es dennoch ausnahmsweise vorkommen, dass bei einem positiven Pool die Einzelproben aller Schulkinder negativ ausgewertet werden, wird deswegen am nächsten Schultag ein Antigen-Selbsttest durchgeführt.

Kann der Testnachweis auch aufgrund eines selbst durchgeführten Tests erbracht werden, der von einem Arzt per Videokonferenz beaufsichtigt wurde? (akt. 14.10.2021, 14:40 Uhr)

Nein. Ein Testnachweis, der lediglich auf einer digitalen ärztlichen Überwachung eines Selbsttests beruht, genügt nicht den gesetzlichen Anforderungen nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sowie der bundesrechtlichen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV). Videoüberwachte Selbsttestungen können insofern auch laut dem Bundesministerium für Gesundheit nicht Grundlage eines Testnachweises im Sinne der SchAusnahmV sein (vgl. die Informationen unter Bundesgesundheitsministerium: Fragen und Antworten zu COVID-19 Tests). Sie berechtigen dementsprechend nicht zum Besuch des Präsenzunterrichts.

Was passiert, wenn bis zum Unterrichtsbeginn am nächsten Tag keine Pooltestergebnisse vorliegen? (akt. 29.11.2021, 11:45 Uhr)

In diesem Fall stellt die Schule für die Schülerinnen und Schüler, die im Pool getestet worden sind, am Folgetag einen Antigen-Selbsttest zur Verfügung. Die nächste Pooltestung findet wieder regulär statt.

Vgl. hierzu die Übersicht Handlungswege nach Testergebnissen

Fragen zur Ergebnisübermittlung

Wie und bis wann werden die Testergebnisse übermittelt? (akt. 26.11.2021, 15:00 Uhr)

  • Es wird unverändert angestrebt, dass der Befund der Pooltestungen bis 19 Uhr am Testtag vorliegt. Bei den aktuellen Inzidenzen, der damit einhergehenden steigenden Anzahl an priorisierten medizinisch indizierten Proben aus anderen Bereichen und der damit verbundenen hohen Belastung der aktuell verfügbaren Laborkapazitäten kann dieser Rückmeldezeitpunkt aktuell nicht mehr in allen Fällen durch die Labore zuverlässig eingehalten werden. Ergebnisse können deshalb künftig auch bis 22 Uhr eingehen.
  • Die Ergebnisse der Rückstellproben sollen im Falle eines positiven Pools weiterhin bis 6 Uhr morgens übermittelt werden.
  • Die Testergebnisse werden ausschließlich auf elektronischem Weg übermittelt. Das bedeutet, dass bei Vorliegen des Befunds den Erziehungsberechtigten eine E-Mail mit einem Link zugeht, über den sie zu dem Befund ihres Kindes gelangen. Aus Sicherheitsgründen ist die Eingabe des Geburtsdatums des Kindes notwendig, um die Ergebnisse angezeigt zu bekommen.

 

Wie kann ich das Testergebnis meines Kindes einsehen? (akt. 14.10.2021, 16:30 Uhr)

Sie erhalten eine Benachrichtigung per E-Mail (oder SMS) von pooltest-bayern.de, die Sie öffnen. Klicken Sie im Anschluss auf den Link in der Benachrichtigung. Dadurch gelangen Sie automatisch auf bayern.corona-befund.de. Durch das Klicken auf den Link wird automatisch die UUID eingefügt. Sie müssen nur noch das Geburtsdatum Ihres Kindes eingeben. Schon sehen Sie das Ergebnis. Sie bekommen bei jeder Testung eine neue UUID.

Wann bekomme ich eine SMS-Benachrichtigung? (akt. 14.10.2021, 16:30 Uhr)

Sie bekommen ausschließlich dann eine SMS-Benachrichtigung, wenn ein positiver Einzelfall bei Ihrem Kind vorliegt und Sie auf der Einwilligungserklärung angekreuzt haben, dass Sie via SMS informiert werden möchten. Bitte rufen Sie aber auch im Falle einer SMS-Benachrichtigung das Testergebnis über den darin übersandten Link ab.

Ich habe nur eine E-Mail bekommen, keine SMS. Bedeutet das, dass mein Kind automatisch negativ getestet worden ist? (akt. 14.10.2021, 16:30 Uhr)

Nein. Bitte vergewissern Sie sich immer durch Klick auf den Link und prüfen Sie das Ergebnis.

Was ist eine UUID? (akt. 14.10.2021, 16:30 Uhr)

Eine UUID ist eine eindeutige Identifikationsnummer des Ergebnisses. Beispiel für eine UUID: FCBA7D-09FE2DF6-71CE-4A88-A3DA-D61EXXXXXXYZ

Kann man immer dieselbe UUID verwenden? (akt. 14.10.2021, 16:30 Uhr)

Nein. Die UUID ist immer eindeutig nur einem Ergebnis zugeordnet. Für das aktuelle Ergebnis müssen Sie immer die aktuelle UUID verwenden. Die UUID wird automatisch nach dem Klicken auf den Link in der Ergebnisbenachrichtigung in das Feld eingefügt.

Wie erhalte ich die UUID für das Ergebnis? (akt. 14.10.2021, 16:30 Uhr)

Die UUID für das jeweilige Ergebnis erhalten Sie in der E-Mail mit der Benachrichtigung, dass ein Ergebnis zum Abruf bereitgestellt wurde.

Welches Geburtsdatum muss ich eingeben? (akt. 14.10.2021, 16:30 Uhr)

Um das Ergebnis einzusehen müssen Sie das Geburtsdatum Ihres Kindes eingeben. Dieser Mechanismus dient dem Schutz der Daten Ihres Kindes.

Ich habe eine E-Mail von noreply@pooltest-bayern.de erhalten, in der ich aufgefordert werde, auf einen Link zu klicken, um meine E-Mail-Adresse zu bestätigen. Ist das so vorgesehen? (akt. 20.09.2021, 08:35 Uhr)

Ja. Der Klick auf den Link ist erforderlich, um die von Ihnen angegebene Mailadresse einmalig für den Versand der Ergebnisbenachrichtigungen freizuschalten.

Ich habe mehrere Kinder, die mit den PCR-Pooltests getestet werden, und zur Befundübermittlung für beide dieselbe E-Mail-Adresse angegeben. Erhalte ich auch mehrere „Verifizierungsmails“ von noreply@pooltest-bayern.de? (akt. 23.09.2021, 07:55 Uhr)

Ja, das ist aus technischen Gründen notwendig. Ist die gleiche E-Mail-Adresse z. B. für zwei Kinder hinterlegt, müssen Sie zweimal „verifizieren“. Bitte klicken Sie dazu jeweils auf den in der E-Mail hinterlegten Link.

Ich habe keine Testergebnisse erhalten. Wie verhalte ich mich? (akt. 26.11.2021, 15:00 Uhr)

  • Sollten Sie bisher generell keine Nachrichten erhalten, überprüfen Sie bitte Ihren Spamordner. Wenn Sie auch dort keine Nachricht finden, setzen Sie sich bitte schnellstmöglich mit der Schule Ihres Kindes in Verbindung, um sicherzustellen, dass die korrekte E-Mail-Adresse hinterlegt ist. Gegebenenfalls hat sich auch ein Tippfehler eingeschlichen, der dafür sorgt, dass Sie keine Nachrichten erreichen. Die Schule Ihres Kindes ist in der Lage, die eingetragene Mailadresse anzupassen.
  • In Einzelfällen ist auch nicht auszuschließen, dass ein Pool nicht ausgewertet werden konnte (bspw. aufgrund nicht sachgerechter Handhabung der Materialien) und deshalb kein Ergebnis übermittelt werden kann. In diesem Fall stellt die Schule für die Schülerinnen und Schüler, die im Pool getestet worden sind, am Folgetag einen Selbsttest zur Verfügung. Die nächste Pooltestung findet wieder regulär statt.

Wie kann ich die von mir angegebene E-Mail-Adresse oder andere Daten meines Kindes ändern? (akt. 01.10.2021, 12:06 Uhr)

Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an die Schule Ihres Kindes, dort können die Änderungen vorgenommen werden.

Was ist, wenn ich als Erziehungsberechtigte/-r keinen E-Mail-Account oder Internetzugang besitze? Kann mein Kind dennoch an den Testungen teilnehmen? (akt. 10.09.2021, 17:00 Uhr)

Bitte wenden Sie sich in einem solchen Fall direkt an die Schule Ihres Kindes, um gegebenenfalls eine Lösung zu finden.

Fragen zu den Materialien

Sind die Materialien unbedenklich? (akt. 16.11.2021, 15:40 Uhr)

Ja. Es handelt sich ausnahmslos um Medizinprodukte mit den entsprechenden Zulassungen und/oder Zertifizierungen. Die verwendeten Abstrichtupfer enthalten keine schädlichen Substanzen. Durch das Lutschen an den Abstrichtupfern werden keinerlei Stoffe an die Anwenderin bzw. den Anwender abgegeben. Die Sterilität der verwendeten Abstrichtupfer wurde vom Johner Institut Konstanz wissenschaftlich bestätigt. Das entsprechende Gutachten können Sie hier einsehen. Überprüfungen des Forschungszentrums Jülich sowohl der Abstrichtupfer als auch der Verpackungsmaterialien auf etwaige Rückstände nach der Sterilisation haben zudem gezeigt, dass keinerlei Hinweise auf radioaktive Verunreinigungen zu erkennen sind. Das entsprechende Gutachten können Sie hier einsehen.

Enthalten die Abstrichtupfer Ethylenoxid oder andere gefährliche Stoffe? (akt. 16.11.2021, 15:40 Uhr)

Die Abstrichtupfer enthalten keine gefährlichen Stoffe. Sie wurden mittels des validierten und zugelassenen Gammastrahlensterilisationsverfahrens behandelt, welches ein erprobtes und sicheres Verfahren für die Sterilisation von pharmazeutischen Produkten, Arzneimitteln und Medizinprodukten ist. Ein Sterilisationsprozess mittels Ethylenoxid-Sterilisation ist nicht zum Einsatz gekommen.

Die Sterilität der verwendeten Abstrichtupfer wurde vom Johner Institut Konstanz wissenschaftlich bestätigt. Das entsprechende Gutachten können Sie hier einsehen. Überprüfungen des Forschungszentrums Jülich, Abteilung für Immissionsüberwachung und Radioökologie, sowohl der Abstrichtupfer als auch der Verpackungsmaterialien auf etwaige Rückstände nach der Sterilisation haben zudem gezeigt, dass keinerlei Hinweise auf radioaktive Verunreinigungen zu erkennen sind. Das entsprechende Gutachten können Sie hier einsehen.

Enthalten die Röhrchen bspw. zum Sammeln der Abstrichtupfer eine Flüssigkeit? (akt. 10.09.2021, 17:00 Uhr)

Nein. Es handelt sich ausschließlich um Sammelgefäße für den bzw. die Abstrichtupfer. Die Abstrichtupfer sind in keine Flüssigkeit getränkt. Von dem Material geht keinerlei Gefahr für den Anwender aus.

Von welchem Hersteller stammen die im Rahmen der PCR-Pooltestungen eingesetzten Abstrichtupfer („Lollis“)? (akt. 16.09.2021, 17:00 Uhr)

Der Hersteller der beiden Varianten der Abstrichtupfer ist die Jinan Babio Biotechnology Co., LTD. Zuständige Behörde im Rahmen des Medizinproduktanzeigeverfahrens ist die Regierung von Oberbayern, München. Die Fa. Synocura Healthcare GmbH in Leverkusen ist Vertreiber der Testmaterialien und EU-Bevollmächtigter ist die Fa. MedPath GmbH, Mies-van-der-Rohe-Straße 8, 80807 München. 
Die CE-zertifizierten Abstrichtupfer und die Abstrichtupfer im Transportrohr sind sterilisierte Medizinprodukte.

Die Abstrichtupfer sowie die Abstrichtupfer im Transportrohr sind aus ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol), einem handelsüblichen Kunststoff, und sind am faserigen Ende mit 100 % medizinischem Nylon beflockt. Geschmacksstoffe sind den Abstrichtupfern nicht beigesetzt.

Wo finde ich die Gebrauchsanleitung des Herstellers für die eingesetzten Testmaterialien? (akt. 27.10.2021, 09:00 Uhr)

Sie können die Gebrauchsanleitung des Herstellers hier einsehen und herunterladen. 

Über welche Zertifizierungen verfügen die Testmaterialien? (akt. 16.09.2021, 17:00 Uhr)

  • Die Pool-Abstrichtupfer und Einzel-Abstrichtupfer im Transportrohr sind zugelassene Medizinprodukte der Klasse 1s. Dies bedeutet, dass die Tupfer in sterilem Zustand in Verkehr gebracht wurden. Die Lollis sind hierbei durch Gammastrahlen sterilisiert, schädliche Rückstände bleiben hierbei selbstverständlich nicht zurück. Sie verfügen über folgende Zertifizierungen: CE-Kennzeichnung als Medizinprodukt der Klasse 1s.
  • Hersteller weist Qualitäts–Management-System nach ISO 13485 auf.
  • Hersteller und Produkte sind registriert bei EUDAMED (European Databank on Medical Devices).

Fragen zur Einwilligungserklärung/Datenschutz

In der Einwilligungserklärung sind mehrere Felder zum Ankreuzen vorgesehen. Kann mein Kind an den Pooltestungen teilnehmen, wenn ich nur das erste Feld ankreuze? (akt. 16.09.2021, 17:00 Uhr)

Die Teilnahme an den Pooltestungen ist nur möglich, wenn beide Felder auf S. 1 der Einwilligungserklärung angekreuzt wurden (Schule und Labor).

Das „dritte Kreuzchen“ auf S. 2 der Einwilligungserklärung hingegen muss nur dann gesetzt werden, wenn bei einem positiven Einzelergebnis zusätzlich auch eine Benachrichtigung per SMS erfolgen soll – für die Teilnahme an den Pooltestungen ist dies jedoch nicht zwingend erforderlich.

Warum ist bei den Pooltests – anders als bei den Selbsttests – eine Einwilligungserklärung notwendig? (akt. 14.10.2021, 16:30 Uhr)

Eine Einwilligungserklärung ist notwendig, da bei den Pooltests regelmäßig personenbezogene Daten (auch Gesundheitsdaten) durch die Schulen und die Labore verarbeitet werden.

Die Einwilligungserklärung mit allen Informationen darüber, an welcher Stelle die personenbezogenen Daten in welcher Form verarbeitet werden, samt Hinweisen zum Ablauf des Pooltestverfahrens und den Datenschutzhinweisen finden Sie im Abschnitt „Informationen zum PCR-Pooltest für Erziehungsberechtigte“.

Wie kann ich die Einwilligung zur Teilnahme an den PCR-Pooltestungen widerrufen? (akt. 10.09.2021, 17:00 Uhr)

Ihre Einwilligung zur Teilnahme können Sie jederzeit widerrufen. Wenden Sie sich in diesem Fall schriftlich an die Schule Ihres Kindes. Alle im Zusammenhang mit den Pooltestungen von Ihnen gespeicherte Daten werden dann so schnell wie möglich gelöscht. Bitte beachten Sie, dass Sie in diesem Fall selbständig einen aktuellen, negativen Testnachweis für Ihr Kind vorlegen müssen.

Wer hat Zugriff auf die Daten meines Kindes? (akt. 14.10.2021, 16:30 Uhr)

Die Proben werden vor der Übermittlung von der Schule an das Labor nur mit einem Barcode gekennzeichnet. Über diesen Barcode können die Proben nur von Berechtigten an der Schule und dem Labor einer bestimmten Person zugeordnet werden, nicht aber von unberechtigten Dritten. Im für die Schule zuständigen Labor sind die Informationen des Barcodes über die digitale Schnittstelle richtig verknüpft, so dass auf die personenbezogenen Daten des Schülers oder der Schülerin zugegriffen werden kann. Dies ist notwendig, damit das Labor die Proben der jeweiligen Lerngruppe bzw. dem jeweiligen Schüler/der jeweiligen Schülerin zuordnen und damit sowohl seiner Meldepflicht an das Gesundheitsamt im Fall eines positiven Pools und einer positiven Rückstellprobe nachkommen kann (wie auch bei anderweitig durchgeführten PCR-Tests erforderlich) als auch die Erziehungsberechtigten (bzw. die volljährigen Schüler/innen) und die Schule über die Testergebnisse entsprechend informieren kann.

Warum werden so viele Daten meines Kindes weitergegeben, bspw. auch unsere Adresse? (akt. 07.10.2021, 10:35 Uhr)

Bei der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) handelt es sich nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) um eine namentlich meldepflichtige Krankheit, die das auswertende Labor an das zuständige örtliche Gesundheitsamt melden muss. Soweit ein Nachweis, der sich in aller Regel aus der positiv getesteten Rückstellprobe ergibt, auf eine akute Infektion hindeutet, ist dies zu melden. Durch das IfSG ist zudem genau vorgegeben, welche Daten das Labor zu melden hat. Dies sind insbesondere Name und Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Anschrift und weitere Kontaktdaten.  

Die Meldung an das Gesundheitsamt erfolgt über die digitale Schnittstelle. Auf Grundlage Ihrer Einwilligung zur Teilnahme am PCR-Pooltestverfahren sind die im Sinne des IfSG notwendigen Daten Ihres Kindes sicher in der digitalen Schnittstelle abgelegt.

Fragen zur wissenschaftlichen Begleitstudie

Was bedeutet der Hinweis in der Einwilligungserklärung, dass „das Labor die Daten […] anonymisiert […] an das Institut für Medizinische Informationsverarbeitung Biometrie und Epidemiologie (IBE) an der LMU München übermittelt“? (akt. 08.11.21, 16:00 Uhr)

Die Datenübermittlung an das Institut für Medizinische Informationsverarbeitung Biometrie und Epidemiologie (IBE) an der LMU München ist notwendig, um insbesondere die Qualität der PCR-Pool-Testungen und der zugehörigen Abläufe laufend zu überprüfen. Dafür wird z.B. untersucht, wie hoch die Qualität der Testungen ist, also wie hoch der Anteil der im Test gefundenen Infizierten an den wirklich Infizierten ist (Sensitivität der Testungen).

Weitere Informationen zur wissenschaftlichen Begleitstudie finden Sie hier

Welche Daten bekommt die Forschungsgruppe? (akt. 08.11.2021, 16:00 Uhr)

Die Speichelprobe selbst wird nicht an die Forschungsgruppe weitergegeben. Das IBE erhält die Auswertungsergebnisse der Poolproben und ggf. der Einzelproben. Diese Daten werden vollständig anonymisiert an das IBE weitergegeben, eine Rückverfolgung hin zu den Pools bzw. den Poolteilnehmern ist dem IBE oder der LMU München nicht möglich. Eine Weitergabe von Proben an das IBE erfolgt nicht.

Weitere Informationen zur wissenschaftlichen Begleitstudie finden Sie hier.

Was ist das Ziel der wissenschaftlichen Begleitstudie? (akt. 08.11.2021, 16:00 Uhr)

Es ist von öffentlichem Interesse, den Schulbetrieb mit Präsenzunterricht in Bayern möglichst dauerhaft aufrechtzuerhalten bei hoher Sicherheit der Schülerinnen und Schüler. Mittels Überwachung der Infektionsdynamik durch das flächendeckende Testverfahren an den Schulen sollen frühzeitig infektiöse Personen im Schulsetting erkannt und somit größere Ausbrüche sowie Schulschließungen verhindert werden. Hierfür werden Daten zur Bewertung der Qualität des Testverfahrens und zu den Testergebnissen über das IBE ausgewertet.

Die wissenschaftliche Begleitstudie untersucht vor allem das Auftreten des Virus und seine Verbreitung. Wie oft müssen beispielsweise einzelne Pools aufgelöst und Einzelfallanalysen durchgeführt werden? Wie verbreitet sich das Virus in einer Klasse oder an einer Schule? Gibt es Unterschiede zur Ausbreitung in der Allgemeinbevölkerung? Treten neue Virusvarianten auf? Überprüft wird auch die Prozessqualität bei den Pooltestungen in Bayern.

Weitere Informationen zur wissenschaftlichen Begleitstudie finden Sie hier.

Warum kann ich nicht entscheiden, ob die Daten meines Kindes für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden? (akt. 24.09.2021, 16:15 Uhr)

Die Daten Ihres Kindes werden ausschließlich in anonymisierter Form wissenschaftlichen Zwecken zugeführt. Das bedeutet, dass kein Rückschluss auf Ihr Kind möglich ist.
Eine Wahlmöglichkeit ist deshalb nicht gegeben, da die Daten elektronisch ausgelesen werden. Einzelne Schülerinnen und Schüler können vor der Anonymisierung und Weiterleitung der Daten nicht herausgelöst werden.

Wird mit der DNA meines Kindes geforscht? (akt. 24.09.2021, 16:15 Uhr)

Nein. Es werden ausschließlich Informationen zu dem Virus gesammelt. Die Speichelprobe Ihres Kindes wird nicht an die Forschungsgruppe weitergegeben, es werden ausschließlich anonymisierte Ergebnisdaten übermittelt.

Was geschieht nach der wissenschaftlichen Auswertung mit den Daten? (akt. 24.09.2021, 16:15 Uhr)

Nach der wissenschaftlichen Auswertung wird mit den Daten gemäß den „Leitlinien und Empfehlungen zur Sicherung einer guten epidemiologischen Praxis“ der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), die auf der Homepage des der DGEpi (www.dgepi.de) veröffentlicht sind, verfahren.

Danach sollen alle während der Studie erhobenen Daten – in diesem Fall die in anonymisierter Form von den Laboren übermittelten – zeitnah in eine Datenbank überführt werden, die eine sichere Erfassung und Haltung der Daten gewährleistet.

So können bereits während der laufenden Feldphase qualitative und quantitative Mängel in der Datenbasis erkannt werden und entsprechende Interventionen erfolgen. Die Originalunterlagen sollten in geeigneter Form (Originale, Mikroverfilmung, elektronisch gescannt o.ä.) bis mindestens 10 Jahre nach Studienende aufbewahrt werden. (Vgl. https://www.dgepi.de/assets/Leitlinien-und-Empfehlungen/Leitlinien-fuer-Gute-Empidemiologische-Praxis.pdf; dort Nr. 6.1.)

Bitte beachten Sie auch hier: Bei allen zu Forschungszwecken übermittelten Daten handelt es sich ausschließlich um anonymisierte Ergebnisdaten.

Wann werden die Forschungsdaten gelöscht? (akt. 24.09.2021, 16:15 Uhr)

Die Forschungsdaten werden nach 10 Jahren gelöscht (siehe vorherige Frage).

Auf welcher rechtlichen Grundlage ist die wissenschaftliche Begleitstudie zulässig? (akt. 24.09.2021, 16:15 Uhr)

Die Einverständniserklärung bezieht sich ausdrücklich auch auf die wissenschaftliche Begleitung der Pooltestung und deckt diese mit ab.

Fragen für Schulen

Nehmen auch Lehrkräfte an den PCR-Pooltestungen teil? (akt. 26.11.2021, 15:00 Uhr)

Nein, Lehrkräfte nehmen nicht an den PCR-Pooltestungen teil. Für Lehrkräfte, die den notwendigen 3G-Nachweis nicht per Impf- oder Genesenennachweis erbringen wollen, besteht auch weiterhin die Möglichkeit zur Durchführung von Selbsttests in der Schule

Können nach Beginn der Pooltestungen alternativ auch noch die Selbsttests verwendet werden? (akt. 26.11.2021, 15:00 Uhr)

Die PCR-Pooltestungen sind nun flächendeckend eingeführt und stellen den neuen Teststandard an den o. g. Schularten dar. Selbsttests kommen nur noch ergänzend zur Anwendung (z. B. zur zusätzlichen Testung am Montag, intensivierten Testung nach einer bestätigen Covid-19-Infektion in einer Klasse oder als Ersatz, falls eine Poolprobe nicht bis Unterrichtsbeginn vorliegt). Von Schülerinnen und Schülern, die nicht am Pooltest-Verfahren teilnehmen, ist ein externer Testnachweis zu erbringen. Eine Wahlmöglichkeit zwischen Pool- und Selbsttests ist nicht vorgesehen.

Welches Material erhalten die Schulen von wem geliefert? (akt. 16.09.2021, 17:00 Uhr)

Die Schulen erhalten in der Regel die Testmaterialien von den Laboren; einzelne Labore haben für den Versand an die Schulen allerdings auch Dritte beauftragt.

Die Etikettenbögen werden mit einer separaten Lieferung aus der Druckerei zugestellt.

Was ist mit Kindern, die am Tag der PCR-Pooltestung abwesend (z. B. krank) sind, aber am darauffolgenden Tag, an dem keine PCR-Pooltestung stattfindet, wieder zur Schule kommen? (akt. 26.11.2021, 15:00 Uhr)

Schülerinnen und Schüler ohne respiratorische Symptome führen an dem auf die PCR-Pooltestung folgenden Tag in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest durch und nehmen regulär wieder an der nächsten PCR-Pooltestung teil.

Für Schülerinnen und Schüler mit respiratorischen Symptomen gelten die Vorgaben des Rahmenhygieneplans Schule (vgl. Merkblatt zum Umgang mit Erkältungssymptomen)

In der ersten Stunde findet klassenübergreifender Religions-/Ethikunterricht statt, und zwar nicht bei der Klassenlehrkraft. Wie kann hier sichergestellt werden, dass die PCR-Testung bis zur Abholung der Proben abgeschlossen ist? (akt. 16.09.21,17:00 Uhr)

Bei den PCR-Pooltestungen wird i. d. R. ein Pool pro Klasse gebildet bzw. in der Software Schui angelegt. Die Kinder einer Klasse sollten daher grundsätzlich im Klassenverband getestet werden.

PCR-Pooltestungen finden in einer Klasse entweder Montag/Mittwoch oder Dienstag/Donnerstag statt. Daher empfiehlt es sich, die Testungen in der betreffenden Jahrgangsstufe so zu legen, dass sie an den Tagen stattfinden, an denen in der ersten Stunde im Klassenverband unterrichtet wird. Ist dieses Vorgehen aus organisatorischen Gründen nicht möglich, führen die Schülerinnen und Schüler zunächst die Pooltestungen im Klassenverband durch und wechseln im Anschluss in ihre Religions- bzw. Ethikgruppen.

Muss zwingend die Klassenlehrkraft die Pooltestungen in ihrer Klasse durchführen?

Nein, die Testdurchführung und Testverwaltung kann auch von jeder anderen Lehrkraft begleitet werden, sofern sie einen Zugang zur Software Schui (www.pooltest-bayern.de) durch die Verwaltungsebene der Schule eingerichtet bekommen hat.

Die Auswertung einer Poolprobe an unserer Schule hat zu einem positiven Ergebnis geführt, das Ergebnis der Einzelproben liegt jedoch bis Unterrichtsbeginn nicht vor. Wie ist zu verfahren? (akt. 14.10.2021, 16:30 Uhr)

Im Fall eines positiven Pooltests werden die Einzelproben ausgewertet. Ergebnisse der Einzelproben sollen vereinbarungsgemäß von den Laboren bis 6 Uhr des Folgetags übermittelt sein. Bei einem positiven Einzelergebnis hat sich die betreffende Schülerin bzw. der betreffende Schüler umgehend in häusliche Isolation zu begeben. Die anderen Schüler können – sofern keine anderslautende Anordnung des Gesundheitsamts vorliegt – bei negativem Einzelergebnis den Unterricht zunächst weiter besuchen.

Die Labore sind gehalten, den Zeitplan für Probenauswertung und Ergebnisübermittlung unbedingt einzuhalten. Dennoch gilt aus Sicherheitsgründen: 

  • Konnte bis Unterrichtsbeginn nicht festgestellt werden, von wem die positive Probe im Pool stammte, müssen bis zur Auswertung aller (noch nicht ausgewerteten) Einzelproben diejenigen Schüler vorsorglich in Isolation bleiben, die ihre Infektionsfreiheit nicht durch eine negative Einzelprobe belegen können. Sollte der Pool (bspw. durch verunreinigte Einzelproben) nicht aufgelöst werden können, können die Schülerinnen und Schüler durch einen extern erbrachten PCR-Test ihre Infektionsfreiheit belegen.
  • Die Schülerinnen und Schüler, für die bei einem nicht aufgelösten Pool bereits ein negatives Einzelergebnis vorliegt, können den Unterricht wieder besuchen. Sie machen aber vorsichtshalber am Tag nach der Testung einen Antigenselbsttest in der Schule. Vgl. hierzu die Übersicht Handlungswege nach Testergebnissen

 

Wir haben unsere Poolproben abgegeben, aber bis Unterrichtsbeginn kein Ergebnis der Poolprobe erhalten. Wie ist zu verfahren? (akt. 29.11.2021, 11:45 Uhr)

In diesem Fall sind am Folgetag Selbsttests durchzuführen.

Vgl. hierzu die Übersicht Handlungswege nach Testergebnissen

Muss die Schulleitung bei einer positiven Einzelprobe die häusliche Isolation für das betroffene Kind anordnen? (akt. 23.09.2021, 07:55 Uhr)

Ein infiziertes Kind darf den Unterricht nicht besuchen und bleibt in häuslicher Isolation. Eine formale Anordnung durch die Schulleitung ist hierfür nicht notwendig. Das zuständige Gesundheitsamt nimmt dann so rasch wie möglich Kontakt mit den Erziehungsberechtigten auf und erläutert das weitere Vorgehen.

Unsere Schule hat nicht mehr genug Testmaterialien. An wen können wir uns wenden? (akt. 14.10.2021, 16:00 Uhr)

Zuständig für die Auslieferung der Testmaterialien sind die Labore, sie sind hier erste Ansprechpartner. Aktuell kann es sein, dass noch nicht die gesamte Menge an Testmaterial, sondern nur die für die ersten Wochen an Ihre Schule nötige Menge ausgeliefert werden konnte.

Sollten Ihre Vorräte absehbar zur Neige gehen, greifen Sie bitte auf die den Schulen bereits bekannten Kommunikationswege zurück. Für die Labore AllgäuLab (Kempten), Synlab (Weiden) und Labor Becker (Bamberg und München), die teils Dritte mit dem Versand der Materialien beauftragt haben, erhalten Sie die Kontaktmöglichkeiten von der für Sie zuständigen Stelle der Schulaufsicht.

Sollte sich bei Ihnen dauerhaft die Bestellmenge geändert haben (bspw. durch Veränderungen in der Schülerschaft), geben Sie bitte zusätzlich die geänderten Mengenangaben über das Schulamt an das StMUK weiter.

Unsere Schule hat nicht mehr genug Etikettenbögen. An wen können wir uns wenden? (akt. 17.01.2022, 17:30 Uhr)

Die Lieferung der Etikettenbögen erfolgt automatisch. Sollten Sie im Februar keine Lieferung erhalten, melden Sie sich bitte bei der für Ihre Schule zuständigen Stelle der Schulaufsicht, die alles Weitere in die Wege leitet. Die Labore sind für die Lieferung der Etiketten nicht zuständig.

Bitte beachten Sie, dass jeder A5-Bogen pro Schülerin oder Schüler mit ausreichend Etiketten bis zum Ende des Schuljahres bedruckt ist. 

Durch Ein- oder Austritte während des Schuljahres hat sich die Schülerzahl in einer Klasse verändert. Welche Anpassungen sind erforderlich? (akt. 27.10.2021, 09:00 Uhr)

Die Veränderung der Schülerzahl muss in der Software Schui eingetragen werden. Falls zwei Pools für die entsprechende Klasse angelegt sind, kann auch dann mit beiden Pools weitergetestet werden, wenn die Schülerzahl der Klasse unter 25 sinkt. Es muss kein gemeinsamer Pool für die verbliebenen Schülerinnen und Schüler neu angelegt werden.

Sofern durch nachträgliche Eintritte zusätzlicher Materialbedarf besteht, wenden Sie sich bitte direkt an das für Ihre Schule zuständige Labor bzw. dessen Logistikdienstleister. Zusätzliche Etikettenbögen erhalten Sie bei Ihrer Schulaufsicht.

Wir haben bis auf Weiteres genügend Testmaterialien und Etikettenbögen für die Pooltests. Wann und wie müssen wir nachbestellen? (akt. 23.09.2021, 07:55 Uhr)

Grundsätzlich erhalten Sie zu gegebener Zeit jeweils automatisch eine Nachlieferung.
Sollten Sie jetzt schon erkennbar zu wenig Material erhalten haben, gehen Sie bitte vor wie oben angegeben.

Neben den Pooltests können auch nach dem Ende der Übergangsphase in Ausnahmefällen (z. B. bei Erkrankung eines Kinders am „Pooltag“) weiterhin Selbsttests zum Einsatz kommen. Wo erhalten wir die dafür nötigen Materialien? (akt. 23.09.2021, 07:55 Uhr)

Bitte wenden Sie sich bei Bedarf wie bisher an die zuständige Kreisverwaltungsbehörde.

Müssen Schulleitungen bzw. Lehrkräfte zur Befundabfrage zwingend in die Schule kommen? (akt. 23.09.2021, 07:55 Uhr)

Nein. Die Befundeinsicht ist mit den entsprechenden Zugangsdaten auch von zuhause aus möglich.

Müssen Schulleitungen (und ggf. Klassenlehrkräfte) die Befundergebnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt abrufen? (akt. 26.11.2021, 15:00 Uhr)

Nein. Die Einsichtnahme durch die Schule ist wichtig, damit auch Schulleitung und Lehrkräfte rechtzeitig wissen, ob – und wenn ja: welche – Schülerinnen und Schüler infiziert sind und deswegen nicht zum Unterricht kommen dürfen. Die Schulleitungen sind zudem gebeten, bei einer positiven Einzelprobe am Morgen vor Schulbeginn die Erziehungsberechtigten anzurufen, um sicherzustellen, dass das betroffene Kind nicht zur Schule kommt. Dies gilt jedoch unabhängig von dem Zeitpunkt, zu dem die Testergebnisse via Schui abgefragt wurden.

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