Coronavirus aktuell PCR-Pooltests an Grund- und Förderschulen

Dr. Kasperl ist zurück: Die PCR-Pooltest-Anleitung

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Kinderleicht erklärt – so einfach funktionieren die PCR-Pooltests an Bayerns Grund- und Förderschulen: „Dr. Kasperl“ von der Augsburger Puppenkiste zeigt den Erdmännchen, worauf bei der Durchführung besonders zu achten ist (Den Film können Sie hier auf YouTube ansehen. Wenn Sie den Film auf Ihrer eigenen Webseite einbetten wollen, haben wir hier weitere Informationen zusammengestellt.)

Neues Testverfahren an Grund- und Förderschulen: Die sog. „Lollitests“​ sind für die Kleinen leicht durchzuführen und ermöglichen einen sicheren Präsenzunterricht. Hier stellen wir die wichtigsten Informationen zu den PCR-Pooltests zusammen und ergänzen diese Seite fortlaufend (Stand: 29. November 2021, 11:45 Uhr).

PCR-Pooltestungen ab dem Schuljahr 2021/22:

Schülerinnen und Schüler dürfen am Präsenzunterricht nur teilnehmen, wenn sie einen aktuellen, negativen Covid-19-Test haben.

Im Schuljahr 2021/22 wird das Testen für die jüngsten Mitglieder der Schulgemeinschaft sowie an ausgewählten Förderschwerpunkten noch einfacher: In den Jahrgangsstufen 1-4 sowie an Förderschulen mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sehen werden die Antigen-Selbsttests durch das PCR-Pooltestverfahren abgelöst.

Die Durchführung der PCR-Pooltests an der Grundschule Bubenreuth

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Wichtige Informationen zu den PCR-Pooltests im Überblick:

Was sind PCR-Pooltestungen?

Bei einem PCR-Pooltest werden Speichelproben von mehreren Personen gemeinsam in einer Gesamtprobe (dem „Pool“) untersucht. Die Probenentnahme geschieht in Bayern durch einen „Lollitest“, einem gerade für jüngere Kinder sehr einfach anwendbaren Verfahren, bei dem die Schülerinnen und Schüler für 30 Sekunden an einem Abstrichtupfer lutschen wie an einem Lolli. Alle Abstrichtupfer einer Klasse kommen gemeinsam in einen Behälter. Es entsteht eine Sammelprobe.

Die Auswertung erfolgt via PCR-Test, einer sehr zuverlässigen Testform zum Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion . Mittels PCR-Verfahren können Infektionen bereits sehr früh nachgewiesen werden, wenn ein Kind möglicherweise noch gar nicht ansteckend ist. Dafür müssen die Speichelproben an der Schule abgeholt und in einem Labor ausgewertet werden.

Sollte ein Pool positiv auf eine Infektion mit Covid-19 getestet werden, muss zeitnah ermittelt werden, welches Kind betroffen ist. Dafür ist eine individuelle Nachtestung erforderlich. Damit so schnell wie möglich klar ist, welches Kind im Pool infiziert ist und in häusliche Quarantäne muss und welche Kinder den Unterricht ganz regulär weiter besuchen können, werden neben den Poolproben bei jeder Testung auch Rückstellproben („Einzelproben“) genommen, die gemeinsam mit den anderen Proben (dem Pool) abgeholt werden. Sollte ein Pool positiv sein, können diese Einzelproben noch über Nacht ausgewertet werden.

Was passiert bei einem negativen Poolergebnis?

Wenn ein Pool negativ ist, wurde kein Kind der getesteten Schülergruppe positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Der Unterricht kann am nächsten Tag ganz regulär für alle Kinder stattfinden.

Was passiert bei einem „positiven“ Poolergebnis?

Ist der Pool positiv, wurde mindestens ein Kind positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Anhand der Einzelproben stellt das Labor über Nacht fest, wer eine positiv und wer eine negativ getestete Probe abgegeben hat. Infizierte Kinder müssen in häusliche Quarantäne genommen werden. Das Gesundheitsamt setzt sich mit den Erziehungsberechtigten des infizierten Kindes in Verbindung und identifiziert nach Einzelfallprüfung gegebenenfalls weitere Kinder, die zunächst in Quarantäne gehen müssen. Von solch einer individuellen Anordnung des Gesundheitsamtes abgesehen dürfen die negativ getesteten Schülerinnen und Schüler am nächsten Tag weiter regulär in die Schule gehen. Künftig werden jedoch die Testungen nach einem bestätigten Infektionsfall in einer Klasse intensiviert (siehe dazu auch die FAQ „Was passiert nach einem bestätigten Infektionsfall in einer Klasse?“).

Wie erfahren die Erziehungsberechtigten von den Befunden?

Die Befundübermittlung wird ausschließlich auf elektronischem Weg erfolgen. Sobald die Labore die Proben ausgewertet haben, geht den Erziehungsberechtigten der am Verfahren teilnehmenden Kinder eine elektronische Mitteilung über die Befundergebnisse zu.
Die Teilnahme am PCR-Pooltest-Verfahren ist grundsätzlich freiwillig. Nach wie vor kann ein Testnachweis auch durch einen Test erbracht werden, der außerhalb der Schule von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wurde – also z. B. per PCR-Test oder PoC-Antigen-Schnelltest in einer Teststation oder einer Apotheke.

Was passiert nach einem bestätigten Infektionsfall in einer Klasse? (akt. 26.11.2021, 14:00 Uhr)

Künftig werden auch die Testungen nach einem bestätigten Infektionsfall in einer Klasse intensiviert. Ab dem Tag, an dem die infizierte Person zuletzt den Unterricht besucht hat, müssen eine Woche lang an allen Unterrichtstagen negative Testnachweise erbracht werden oder vorliegen. Diese Regelung gilt an allen Schularten und jeweils für die ganze Klasse, der die infizierte Schülerin bzw. der infizierte Schüler angehört. Wo nicht im Klassenverband, sondern im Kurssystem unterrichtet wird (insbes. in der Qualifikationsphase der Oberstufe des Gymnasiums) gilt die Intensivierung der Testungen jeweils für den gesamten Jahrgang.
Konkret bedeutet das:

  • An Schulen, an denen Selbsttests stattfinden, wird eine Woche lang an jedem Unterrichtstag per Selbsttest getestet.
  • An Schulen, an denen PCR-Pooltests durchgeführt werden, wird – ergänzend zu den regulären Pool- bzw. Selbsttests – empfohlen, an Tag 5 nach dem letzten Kontakt zum bestätigten Infektionsfall einen Selbsttest in der Klasse durchzuführen, falls an diesem Tag kein PCR-Pooltest vorgesehen ist. Fällt Tag 5 auf ein Wochenende oder einen Feiertag, wird der Test am nächstfolgenden Schultag nachgeholt, jedoch ebenfalls nur, sofern dann kein PCR-Pooltest vorgesehen ist.

Die zuständige Kreisverwaltungsbehörde kann im Einzelfall die Teilnahme an den intensivierten Testungen auch für geimpfte oder genesene Schülerinnen und Schüler sowie zusätzliche Testungen auch für geimpfte oder genesene Lehrkräfte und sonstige an der Schule tätige Personen anordnen.

Schülerinnen und Schüler, die nicht an den schulischen Testungen teilnehmen, müssen nach einem bestätigten Infektionsfall für die Teilnahme am Präsenzunterricht einen externen Testnachweis nach den Vorgaben des § 4 Abs. 6 Nrn. 1 oder 2 der 15. BayIfSMV erbringen. Externe Testnachweise dürfen dabei nicht älter als 24 Stunden (POC-Antigen-Schnelltest) bzw. 48 Stunden (PCR-Test) sein. Diese Regelung gilt unabhängig von der Schulart und der jeweils zugrundeliegenden Testart.

Alle häufig gestellten Fragen („FAQ“) zu den PCR-Pooltests finden Sie hier.

Auf dieser Seite haben wir alle Antworten zusammengestellt – vom Ablauf des Testverfahrens bis zur Ergebnisübermittlung.

Ausführlichere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:

Informationen für Erziehungsberechtigte

Informationen für Lehrkräfte und Schulen

Tutorial: PCR-Pooltests kinderleicht erklärt

Weitere Informationen

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