Extremismusbekämpfung Kultusministerium stärkt Regionalbeauftragte für Demokratie und Toleranz

Demokratie- und Toleranzförderung ist an bayerischen Schulen ein wichtiger Bestandteil des Bildungsauftrags
Demokratie- und Toleranzförderung ist an bayerischen Schulen ein wichtiger Bestandteil des Bildungsauftrags

Die Einrichtung der Regionalbeauftragten für Demokratie und Toleranz unterstützt die Schulfamilie im Kampf gegen die Verbreitung extremistischen Gedankenguts. Durch eine Verdoppelung der Kapazität der Regionalbeauftragten wird die Extremismusbekämpfung an bayerischen Schulen weiter vorangetrieben.

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo

Die Verbreitung extremistischen Gedankenguts unterschiedlichster Couleur, mit der leider auch die Schulen konfrontiert sind, wird durch soziale Medien und Messenger-Dienste beschleunigt und verstärkt. Um dieser Entwicklung effektiv etwas entgegenzusetzen, hat Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo entschieden, die Kapazität der Regionalbeauftragten für Demokratie und Toleranz ab dem kommenden Schuljahr zu verdoppeln. Den speziell für den Umgang an Schulen mit extremistischem Gedankengut geschulten Regionalbeauftragten steht damit deutlich mehr Zeit für diese wichtige Aufgabe zur Verfügung.

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo erklärt hierzu: „Bundesweit, aber auch in Bayern ist eine Zunahme von Vorfällen mit extremistischem Hintergrund zu verzeichnen. Unter diesen Vorzeichen ist Extremismusbekämpfung an Schulen wichtiger denn je. Es ist unser Bildungsauftrag und unsere Verpflichtung, demokratiefeindlichen Bestrebungen so früh und so entschlossen wie möglich entgegenzutreten. Deswegen stärken wir sehr bewusst unsere bewährten Regionalbeauftragten“.

Die deutschlandweit einzigartige Einrichtung der Regionalbeauftragten sichert die Unterstützung der Schulfamilie bei der Prävention und konkreten Aufarbeitung von extremistischen Vorfällen. Dabei steht die erzieherisch-pädagogische Beratung und Begleitung im Vordergrund. Extremistische Tendenzen von Jugendlichen müssen zunächst wahrgenommen und pädagogisch richtig eingeordnet werden. Erst im zweiten Schritt kann ein Deradikalisierungsprozess langfristig wirksam organisiert werden. Dies erfordert spezielle Kompetenzen, über die die ständig fortgebildeten Regionalbeauftragten in besonderer Weise verfügen.

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