Förderprogramm „gemeinsam.Brücken.bauen“ im Schuljahr 2021/22 Umsetzung an den kommunalen Schulen sowie an den privaten Ersatzschulen

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass viele Schülerinnen und Schüler in Bayern im Schuljahr 2020/2021 über einen längeren Zeitraum nur sehr eingeschränkt Präsenzunterricht hatten. Mit dem Programm „gemeinsam.Brücken.bauen“ werden die Kinder und Jugendlichen dabei unterstützt, dadurch möglicherweise entstandene Lücken zu schließen.

Um den Schülerinnen und Schülern in Bayern trotz der Corona-Einschränkungen beste Bildungschancen zu gewähren, werden die Angebote zur individuellen Förderung an den bayerischen Schulen ausgebaut.

Die Träger der kommunalen Schulen sowie der privaten Ersatzschulen können im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen im Rahmen des Programms „gemeinsam.Brücken.bauen“ zum Abbau pandemiebedingter Lernrückstände an kommunalen Schulen sowie an privaten Ersatzschulen im Schuljahr 2021/2022 (gBb-R)“ finanziell unterstützt werden, um Maßnahmen zur Bewältigung pandemiebedingter Lernrückstände sowie zur Förderung von Kernkompetenzen der Schülerinnen und Schüler einzurichten.

Gefördert werden Ausgaben für Maßnahmen, die im Zeitraum vom 1. August 2021 bis einschließlich 31. Juli 2022 durchgeführt werden. Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn ab dem 1. August 2021 ist zugelassen. D. h. eine Beantragung der Förderung ist auch nach bereits erfolgten Maßnahmenbeginn möglich.

Förderrichtlinie und Anlagen

Die Details zu den zuwendungsfähigen Maßnahmen, förderfähigen Ausgaben und den Zuwendungsvoraussetzungen können der Förderrichtlinie sowie den zugehörigen Anlagen entnommen werden, die nachfolgend zum Abruf bereitgestellt werden.

Antragsstellung

Anträge können bis zum 28.02.2022 (Ausschlussfrist) mit dem untenstehend zum Abruf bereitgestellten Antragsformular eingereicht werden.

Die Felder des Antragsformulars sind mit einem geeigneten PDF-Programm auszufüllen und direkt per E-Mail an folgende E-Mail-Adressen zu senden:

Es wird gebeten, auf die Einsendung eingescannter Dokumente zu verzichten, damit eine maschinelle Lesbarkeit sichergestellt ist.

Personalausgabenhöchstsätze 2021

Potentiale entfalten und Gemeinschaft erleben – Rahmenkonzept

Das bayerische Programm „gemeinsam.Brücken.bauen“ entspricht mit seinen Förderschwerpunkten der Zielsetzung des Aktionsprogramms des Bundes „Aufholen nach Corona“, das insbesondere auf eine individuelle Unterstützung der Schülerinnen und Schüler bei der Bewältigung pandemiebedingter Lernrückstände zielt. Dabei gilt das Grundprinzip: Vorhandene Förderinstrumente stärken – neue Angebote schaffen. Darüber hinaus umfasst „gemeinsam.Brücken.bauen“ als zweite, gleichberechtigte Säule den Bereich der Sozialkompetenzförderung als integrativ-pädagogisches Leitprinzip.

Weitere Informationen können dem Rahmenkonzept zu „gemeinsam.Brücken.bauen“ an den kommunalen Schulen sowie an den staatlich anerkannten und genehmigten Ersatzschulen entnommen werden.

FAQ zur Förderrichtlinie

Welche Maßnahmen sind zuwendungsfähig?

Zuwendungsfähig sind Maßnahmen zur Förderung von Schülerinnen und Schülern, die

  • basierend auf Lernstandsanalysen,
  • auf die Bewältigung pandemiebedingter Lernrückstände in Kernfächern bzw.
  • auf die Förderung von Kernkompetenzen (vgl. Anlage 1) zielen und

in Form von

  • zusätzlichem Unterricht außerhalb des Pflicht- und Wahlpflichtunterrichts gemäß der für die Schule geltenden Stundentafel, auch in Form eines Blockunterrichts, an Unterrichtstagen („Brückenkurse“) und/oder während der Ferien als sonstige schulische Veranstaltung im Sinne des Art. 30 BayEUG (Ferienkurse), an dem die Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis, nach erfolgter Anmeldung jedoch verbindlich teilnehmen, und/oder
  • Gruppenteilungen im Regelunterricht und/oder
  • einer erweiterten Binnendifferenzierung durch eine zusätzliche pädagogische Kraft in einer Lerngruppe

eingerichtet werden.

Wer kann Förderanträge stellen?

Antragsberechtigt sind die Träger kommunaler Schulen sowie privater staatlich genehmigter und staatlich anerkannter Ersatzschulen.

Können die Fördermaßnahmen auch in Zusammenarbeit mit einem Kooperationspartner durchgeführt werden?

Die Fördermaßnahmen können auch in Zusammenarbeit mit einem kommunalen oder freien gemeinnützigen Träger als Kooperationspartner der Schule durchgeführt werden. Die unter Nr. 4.2 der Förderrichtlinie aufgestellten Anforderungen gelten auch bei einer Leistungserbringung durch Kooperationspartner.

Kommunale Kooperationspartner können Gemeinden, Gemeindeverbände, Verwaltungsgemeinschaften, kommunale Zweckverbände (Schulverbände) und Landkreise sein, soweit ihre Tätigkeit im Rahmen der Fördermaßnahme nicht auf Gewinnerzielung gerichtet ist.

Freie gemeinnützige Träger sind sonstige juristische Personen des öffentlichen Rechts und solche des privaten Rechts (z. B. eingetragener Verein, Stiftung, gemeinnützige GmbH) oder sonstige rechtsfähige Organisationen (z. B. aus den Bereichen Jugendarbeit, Sport, Kultur und Ehrenamt), deren Tätigkeit nicht auf Gewinnerzielung gerichtet ist.

Welche Ausgaben sind förderfähig?

Förderfähig sind Personalausgaben für unterrichtliche Tätigkeiten sowie Ausgaben, die an einen Kooperationspartner für die Durchführung der unter Nr. 4.2 in der Förderrichtlinie beschriebenen Fördermaßnahmen gezahlt werden.

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